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SilverStone Fortress FT03 black (SST-FT03B)

Ratings of SilverStone Fortress FT03 black (SST-FT03B)

Ratings (6)

3.92 of 5 stars

Reviews (6)

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  • Anderer Luftfluss

    Habe dieses Gehäuse gekauft, weil die Luft hauptsächlich von unten (auch seitlich möglich) angesaugt wird und oben aus dem Gehäuse austritt. Der Vorteil: Man kann es an eine Wand stellen, ohne dass herausgeblasene Luft staut und es im Innern zu warm wird. So steht es nun neben einem TV-Rack, das ich nun fast ganz an die Wand stellen konnte.


    Die internen, mitgelieferten Lüfter habe ich alle nicht benötigt, zwei eigene 80er in den Boden statt des 120er, diagonal aufgestellten und von der Seite saugenden Lüfter eingebaut. Vorteil: Die warme Abluft des Netzteils wird nicht wieder direkt in das Gehäuse eingesaugt.


    Der CPU-Kühler am Tower-Kühler bläst direkt aus dem Gehäuse nach oben heraus. CPU- und Gehäuselüfter werden alle vom Mainboard gesteuert und laufen daher relativ leise.


    Weiterer großer Vorteil dieses Gehäuses: Die meisten Kabel werden auf der Rückseite des Mainboards verlegt und stören den Luftfluss nicht.


    Eine bessere Lösung hätte man für das Stromkabel im Innern finden müssen. Je nach Netzteil kann es hier zu Problemen kommen (bei mir ist das Kabel sehr nah am Ein-/Ausschalter) und beim Einsetzen der Seitenteil muss zunächst das Kabel in den Metallrahmen gelegt werden. Das ist etwas fummelig.


    Ansonsten ist das Einsetzen und Herausnehmen der Seitenteile sehr einfach, ebenso wie beim Plastikdeckel.


    Für die Kabel, die an der Mainboardrückseite angeschlossen werden (Video/Audio/Eingabegeräte), hätte man noch ein Loch zum Schacht der Mainboardrückwand hinzufügen können, so hätte man alle Kabel am Boden führen können.


    Beim Kauf des Slot-in-Slimline-Laufwerkes nicht den entsprechenden Adapter vergessen (bei SATA einen Slim-Line-Sata-Adapter).

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  • Schick, aber mit Mängeln

    Das Gehäuse weiß durchaus zu gefallen. Interessantes Konzept mit teilweise durchdachten Lösungen. Leider wurde oftmals nicht zu Ende gedacht.

    Zum Beispiel steht in der Anleitung, das Gehäuse wurde mit dem Anspruch designt, dass kein Kabel an keiner der vier Seiten hinausgeführt werden muss. Das scheint zunächst tatsächlich gelungen, allerding hat man vergessen, dass in der Regel auch ein Monitorkabel angebracht werden muss. Das geht dann nach oben raus und wird vor dem Deckel umgeknickt, so dass es letztlich eben doch wieder zur Seite raus kommt. Um das zu verstecken, muss man es dann außen an der Rückwand nach unten führen. Besser wäre es gewesen das Kabel, so wie das Netzteilkabel, innen wegzuführen und und am Boden nach außen.
    Ähnliches gilt für die externen USB-Anschlüsse. Der Hersteller sieht vor, diese außen an externe Anschlüsse des Borads anzuschließen. Dadurch hat man aber oben auf dem Gehäuse zwei Kabel rumliegen, noch dazu sind die viel zu lange. Schlauer wäre es gewesen, zumindest die Möglichkeit zu geben, diese nach innen zu führen und dort an einer internen USB-Buchse anzuschließen.

    Was noch schwerer wiegt, sind diverse, teils gravierende Qualitätsmängel.
    Erstens ist der Lack stellenweise nicht sauber aufgetragen. Innen sind es einfach Stellen, die nicht oder nicht sauber lackiert sind. Außen habe ich an einer Seitenwand unlackierte Ecken, sieht aus wie abgeschliffen. Zudem sind ab Werk einige Schrauben so stark angezogen, dass der Lack abgeplatzt ist. Unschön vor allem da, wo man das außen sieht, wenn man eine der Lüfterhalterungen abmontiert hat.
    Das schlimmste ist allerding der Netzanschluss. Das Gehäuse hat ein eingebautes Netzkabel mit Stecker, weil das Netzteil komplett innen liegt. Dieses Kabel ist aber ziemlich schlecht verarbeitet, an der Verbindung zum Stecker sind an allen drei Kontakten freiliegende Stellen zu finden. Dort fehlt einfach ausreichend Schrumpfschlauch.
    Das bedeutet man hat dort tatsächlich freiliegende 230 Volt, extreme Unfallgefahr. In Deutschland ist das so verständlicherweise nicht einmal zulässig, fragt sich, wie sowas hier verkauft werden darf.

    Nun könnte man natürlich sagen, Montagsmodell, Einzelfall. Leider ist das nicht der Fall, wie ich bei meiner Recherche im Internet feststellen musste.
    Bei diesem Preis absolut inakzeptabel.

    Fazit: Nochmal kaufen würde ich das Gehäuse definitiv nicht. Sollte Silverstone allerdings auf die Idee kommen, 2 Euro mehr pro Case nach China für die Produktion zu schicken, wäre es durchaus empfehlenswert.
    • St.Andreas on

      Re: Schick, aber mit Mängeln

      Vielen Dank, ich war schon auch am überlegen
      sich diese Gehäuse zu erwerben, aber dein Kommentar hat mir einiges Klargestellt, so nicht!
      Reply
    • MixMasterMike on
      Re: Schick, aber mit Mängeln
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  • Nach der Installation neuer Lüfter Noctua NF12B FLX …

    Nach der Installation neuer Lüfter Noctua NF12B FLX muss ich meine Meinung leider revidieren

    Mit meiner verbauten Hardware EVGA GTX 570 HD, i5 2500 ist es nicht möglich, die Lüfter unterhalb 1000rpm zu betreiben.
    Sonst steigen die Temperaturen über das erträgliche hinaus. GPU 85C, CPU 60C Max.
    D.h. die Lautstärke bleibt weiterhin bestehen. Siehe vorherigen Beitrag

    Somit ist das Gehäuse lauter als mein altes Chieftec Mesh und die Temperaturen sind deutlich höher! Und das obwohl im Chieftec nur zwei ! Lüfter verbaut waren. Hier sind es jetzt vier! Jeweils incl. dem CPU Kühler, Arctic Freezer 13.

    Fazit Die Belüftung ist mangelhaft und funktioniert nur in der Theorie gut aufsteigende Luft und so. Den Staubfilter habe ich übrigens schon entfernt.

    Ich kann das Gehäuse als Gamingmaschine demnzufolge nicht empfehlen. Gegen ein Setup mit kleinerer GPU oder onboard GPU spricht jedoch nichts. Eventuell verbessern sich die Temperaturen, wenn man eine Grafikkarte einbaut, die ausschließlich ausblasend aufgebaut ist. Die HD wärmt das Gehäuse anscheined stark auf.

    Letzendlich spricht nur das Design für das Gehäuse. Das ist nach wie vor topp. Aber aus technischer Sicht sollte man lieber beim normalen ATX Aufbau bleiben. Schade.
  • Ich fasse meine Eindrücke in einer kleinen Liste …

    Ich fasse meine Eindrücke in einer kleinen Liste zusammen

    Positiv
    - Aufbau und Design, wer was besonderes will, ist hier richtig.
    - Kompakt und dennoch erstaunlich viel Platz, auch für Kabelmanagement. Ein modulares NT ist empfehlenswert, aber nicht nötig. Ich habe selbst keines und es lassen sich dennoch alle Kabel und zwei HDDs verstauen.
    - Belüftung funktioniert gut

    Negativ
    - Mangelhafte Lackierung. Man erkennt Abschürfungen der Schrauben sofort. Sie sind wohl zu stark festgedreht worden. Manchmal schimmert die Lackierung durch wenigstens an nicht sichtbarern Stellen
    - Lüfter sind laut. Solche Lüfter in einem ca. 130 Gehäuse zu verbauen ist eine Frechheit und gibt 1 Stern Abzug. Auf 12V nicht zu ertragen.
    - Die Seitenteile haben etwas Spiel. Sie lassen sich, wie beschrieben, leicht abnehmen, eine zusätzliche Fixierung mit einer Schraube wäre mir jedoch lieber gewesen.

    Fazit Gutes Gehäuse mit kleineren Mängeln. Trotz der Lüfterproblematik würde ich es wieder kaufen. Die kann man ja wenigstens austauschen.
  • Sehr kompaktes gehäuse mit dennoch erstaunlich viel …

    Sehr kompaktes gehäuse mit dennoch erstaunlich viel platzt. Sehr zu empfehlen wenn es mal was anderes als standard ATX sein mus. Es emfielt sich die mitgelieferten durch eigene leisere zu ersetzen oder ein mainbord mit lüftersteuerung zu verwenden. Vielen dank auch an mindfactory für die schnelle lieferung.
  • Geniales Teil!

    Das Gehäuse sieht extrem gut aus - natürlich insbesondere ob des sehr ungewöhnlichen Formfaktors und ist bis ins Letzte durchdacht. Auch Verarbeitung und Material sind von ausgezeichneter Qualität. Es ist zwar nicht das leisest denkbare (immerhin mind. 4 Lüfter ohne CPU), aber doch sehr unauffällig. Ein Wahnsinn sind die erreichbaren Temperaturen: Durchschnittlich 10-15° weniger nach einem Umbau aus einem durchschnittlichen Midi-Tower (mit Phenom II 1090T auf 3,6GHz) waren es bei mir.



    Und die Luftführung bietet diverse Möglichkeiten auch noch GPU-Boliden sicher (und vmtl. besser als in Standardgehäusen) zu kühlen. Einzig die Festplatten (immerhin max. 3 x 3,5" + 1x 2,5") bekommen von der Belüftung wenig ab (eigtl. gar nichts) und sollten daher besser keine Heißsporne sein.



    Wenn entsprechend leistungsschächere Komponenten zum Einsatz kommen ist wohl auch noch eine merkbare Geräuschreduzierung durch das herunterregeln der (im übrigen eh sehr leisen) 120mm Standardlüfter möglich.



    Aufpassen muss man allerdings beim CPU-Kühler wenn AMD-CPUs zum Einsatz kommen. Es ist zwar problemlos möglich Tower bis knapp 170mm zu verwenden, jedoch ist es nötig den Tower so einbauen zu können, dass die Breitseite parallel zur Hinterkante des Boards steht (was bei AM2/3 Sockeln bei weitem nicht mit jedem Kühler möglich ist), sonst ist u.U. - abhängig vom Abstand des Sockels zur Hinterkante - einer der 120mm Lüfter-Einsätze im Weg und kann nicht mehr verwendet werden. Abhilfe schuf bei mir eine kleine Bastelei mit einem nur 1cm hohen 100mm Spire, der sich gerade noch an der Stelle ausgeht und mit 1er Schraube und einem Kabelbinder zuverlässig in Position gehalten wird. Prinzipiell wäre es auch besser, wenn der CPU-Lüfter (falls überhaupt nötig) nicht Richtung Motherboard-Seitenkante sondern Richtung Hinterkante bläst, weil dann ein Luftstrom auf kürzestem Weg direkt Aussenluft über den CPU-Kühler und wieder nach draußen (=oben) befördern kann.



    Die Montage ist ein wenig aufwendig, weil das Platzangebot im Inneren auf das mindestmögliche beschränkt ist, jedoch kann man 3 Seitenteile abnehmen, und kommt überall gut hin. Endlich mal ein Gehäuse, das angenehm "voll" aussieht, wenn der Rechner fertig montiert ist ;)



    Alles in allem also ein geniales Trumm - sicher das Beste in dieser Größenordnung, das mir bisher untergekommen ist. Mit ca. 150 EUR auch nicht übermäßig teuer und absolut angemessen für die gebotene Qualität.
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