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Ratings of Western Digital WD Black SN750 NVMe SSD 500GB, M.2 (WDS500G3X0C-00SJG0/WDBRPG5000ANC-WRSN)

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Ratings (6)

5.0 of 5 stars

Rating Snapshot

  • Wie auch schon meine Bewertung der 1gb variante eine …

    Wie auch schon meine Bewertung der 1gb variante eine klare kaufempfehlung ! sauschnell und Stabil ! KAUFEN ;
  • WD Black SN750 500GB Gaming M.2 An dieser Stelle möchte…

    WD Black SN750 500GB Gaming M.2

    An dieser Stelle möchte ich mich bei Mindfactory für die Gelegenheit die M.2 NVME von WD testen zu dürfen, bedanken. Im Internet habe ich viele allgemeine Vor- und Nachteile zu NVMEs gelesen und auch viele Youtube Videos mit direkten Vergleichen in Hinsicht auf Ladezeiten von Spielen gesehen. Viele dieser Beiträge zeigten eine gewisse Professionalität und Glaubwürdigkeit auf, jedoch betrachte ich manche Fakten auch mit einer Skepsis, ob die genannten Vorteile und Spezifikationen auch wirklich auf jeden Verbraucher zutreffen. Mit der mir gegebenen Möglichkeit von Mindfactory und WD kann ich nun eigene Erfahrungen mit einer NVME sammeln. Wichtig ist anzumerken, dass das Testers-Keepers Programm keinen Einfluss auf meine Meinung und Auswertung über den Test haben wird.

    Auspacken und Losstarten das berühmte Unboxing
    Ich habe so einige NVMEs live, aber auch auf Bilder gesehen, jedoch gerate ich immer wieder über die Größe dieses Speichermediums ins Staunen. Die Verpackung, mit einer Größe, welche kleiner als die meisten Smartphones ist, fühlt sich sehr leicht an und weist rein gefühlt nur das Gewicht der Kartonage auf. Beiden Fakten sorgten bei mir dafür, dass das Interesse an der Leistung der WD Black stieg. Im direkten Vergleich zu einer SATA SSD ist sowohl das Gewicht als auch die Größe ein vielfaches kleiner, jedoch steckt trotzdem eine höhere Leistung in Hinsicht auf Schreib- und Leseraten dahinter. Mit einer großen Neugier betrachtete ich die edle Verpackung, welche in einem matten Schwarz gehüllt war. Lediglich die Aufschrift WD Black wurde in einem Hochglanz Schwarz auf die Verpackung gedruckt. Auf der Rückseite wurden die WD Black in einer 11 Größe und einige wichtige Kennzahlen bzw. lediglich die Schreibrate und die Speicherarchitektur 3D NAND aufgezeigt. Ebenso ist ein Sichtfenster auf der Rückseite vorzufinden, welches einen Einblick auf die NVME bietet.
    Ein präziser und kurzer Schnitt am Klebesticker und die Verpackung ließ sich öffnen. Die NVME wurde in einer Plastikschale eingelegt und eine weitere bedeckt diese wieder, um die NVME zu fixieren. Eine kurze Bedienungsanleitung lässt sich ebenso in der Verpackung vorfinden.

    Das Design der WD Black ist sehr gelungen. Die gesamte NVME ist in einem matten schwarz gehalten. Auf der Rückseite sind sowohl die Leiterbahnen, die Lötstellen und die Platine ebenso in schwarz gefärbt. Auf der Vorderseite befindet sich ein Sticker auf die Chips geklebt. Auf diesen werden in einem grau die Seriennummer und weitere Daten genannt, während rechts in weiß und Orange die Bezeichnung der Karte dargestellt wird. Mich persönlich spricht die WD Black im Design sehr gut an. Das Design ist schlicht und elegant.

    Die Montage in meinem Alienware-Notebook erwies sich, im Vergleich zu anderen Speichermedien, überaus einfach.
    Bevor man sich eine NVME kauft, sollte man sich genauer über die verfügbaren Schnittstellen seines Mainboards oder Notebooks informieren. Um die volle Leistung der NVME nutzen zu können, wird eine Schnittstelle der neusten Generation benötigt. Bei mir handelt es sich um die Schnittstelle PCIe 3.0 x4, welche um die volle Schreib- und Leserate verwenden zu können, ausreicht natürlich nur wenn es die Programme und das OS unterstützen, aber dazu etwas später.
    Die Montage lässt sich in wenigen Schritten beschreiben
    1.Notebook Rückseite oder Seitenwand des Computers öffnen
    2.Schnittstelle aufsuchen und NVME einstecken
    3.Schraube zur sicheren Befestigung reindrehen
    4.Rückseite oder Seitenwand schließen
    5.Im OS das Speichermedium formatieren
    6.FERTIG

    Im direkten Vergleich zu einer SATA SSD oder HDD im Bezug auf Rechner, wird keine extra Spannungsversorgung oder das Ziehen der SATA Kabel benötigt. Die NVME ist schnell eingesteckt und bedarf damit kein extra Kabelmanagement.

    Leistung
    Die gesamten Kennzahlen werde ich in meiner Bewertung nicht aufzählen solange diese nicht für die Bewertung notwendig sind, diese können in der Produktbeschreibung eingesehen werden. WD verspricht mit der WD Black Schreibraten bis zu 2600 MBs und Leseraten bis zu 3470 MBs. Vielen Interessenten wird auffallen, dass die genannten Raten deutlich höher als von SATA SSDs und vor allem auch von anderen M.2 NVMEs liegen. WD Black zielt mit dieser NVME auf die Gaming Sparte und die High-End Speichermedien ab. Wie in der Montage beschrieben, wird für diese Raten eine PCIe 3.0 x4 Schnittstelle benötigt. Falls jedoch keine passende Schnittstelle sich auf dem Mainboard befindet, lässt sich diese schnell durch einen Adapter hinzufügen.

    Die Kennzahlen der WD Black sind vielversprechend und lassen kaum Wünsche übrig. Als Interessent sollte man sich jedoch im Klaren sein, dass die wenigsten Programme mit dieser Leistung auskommen oder gar nutzen werden. Daher würde ich dieses Speichermedium, wie der Name es schon sagt, für die Gamingsparte empfehlen. Alle Gamer, welche noch ein paar Sekunden im Ladebildschirm oder beim Hochfahren sparen und auch für die zukünftigen Games ausgerüstet sein wollen, sollten bei dieser NVME halt machen. Mit einem Preis von knapp 100 Euro, liegt die NVME im Preisbereich von günstigen 1TB SATA SSDs. Für die gebotene Leistung, Größe, Gewicht und einfache Montage ist der Preis ganz klar berechtigt und befindet sich im unteren Bereich. Damit ist diese eine Preisleistungsempfehlung von mir, bislang. Nun das alles war nur theoretischer Natur, im nächsten Kapitel werde ich auf die Praxis schauen.

    Vergleich
    Im nachfolgenden Vergleich werde ich die WD Black mit meiner integriertenmitgelieferten NVME von meinem Notebook, einer 2.5 HDD und einer Samsung SATA SSD vergleichen. Der direkte Vergleich und Test wird mit dem Tool CrystalDiskMark ausgeführt.

    Im direkten Vergleich stehen
    WD Black SN750 500GB
    HDD 1TB mit 7200RPM
    PCIe SSD 256GB
    Samsung 860 Pro

    WD Black SN750 500GB
    Type Read in MBs Write in MBs
    SeqQ32T1 3285.3 2581.0
    4KiB Q8T8 1215.9 1118.7
    4KiBQ32T1 254.8 182.5
    4KiBQ1T1 41.42 104.5

    HDD 1TB mit 7200RPM
    Type Read in MBs Write in MBs
    SeqQ32T1 120.0 116.8
    4KiB Q8T8 0.682 0.904
    4KiBQ32T1 0.734 0.796
    4KiBQ1T1 0.362 0.728

    PCIe SSD 256GB
    SeqQ32T1 1589.1 450.2
    4KiB Q8T8 768.3 458.4
    4KiBQ32T1 252.0 184.8
    4KiBQ1T1 30.48 80.63

    Samsung 860 Pro
    SeqQ32T1 562.6 521.4
    4KiB Q8T8 252.6 200.2
    4KiBQ32T1 532.9 488.6
    4KiBQ1T1 37.05 99.55

    Der Vergleich der genannten Speichermedien ergibt, dass die NVME ganz klar die höchsten Werte im Bezug auf Schreib- und Leseraten besitzt. Jedoch können die von WD versprochenen Werte nicht erreicht werden. Meine Vermutung liegt hierbei auf der Kühlung des Mediums. Die größte Schwachstelle einer NVME ist die Temperaturentwicklung, sobald die Temperaturen steigen, drosseln die Controller die Rate, um die Temperatur in einem sicheren Bereich zu halten. Ich habe die Temperatur leider nicht messen können, jedoch empfehle ich immer bei einer NVME einen externen Kühlkörper wie der eigene WD, welcher extra zu erwerben ist zu kaufen. Viele andere Hersteller werben mit Stickern, welche als Kühlkörper fungieren, bei der WD Black ist das nicht der Fall. Der darauf befindliche Sticker ist lediglich ein Gestaltungselement. Im Praxistest konnte bei Spielen wie GTA 5 und Battlefield 5 kaum eine merkbare Leistungssteigerung erreicht werden im Vergleich zu einer SATA SSD. Die Ladezeiten waren nur minimal schneller. Ich vermute, zukünftig wird es in diesem Bereich stärkere Veränderungen geben, jedoch können aktuell die Spiele mit so hohen Schreib- und Laderaten noch wenig anfangen.
    Der Betrieb einer NVME in einem Notebook kann aufgrund der Temperatur sehr unvorteilhaft sein, da vor allem bei Gaming Notebooks die Temperatur schwierig runtergekühlt wird. Daher empfiehlt es sich die WD Black zu erwerben, wenn der Nutzer viel Datenverarbeitung betreibt und auf hohe Schreibraten angewiesen ist. Da aktuell die Betriebssysteme und andere Software auf geringere Schreib- und Leseraten ausgelegt worden sind, sind diese Speichermedien aktuell, meiner Meinung nach, noch zu OverSized für den Normalverbraucher und Gamer. In Spielen im Bezug auf Ladezeiten ergaben sowohl die SATA SSD als auch die WD Black große Vorteile und verkürzten die Ladezeiten deutlich. Die NVME war lediglich einige Sekunden immer schneller als die SATA SSD, weshalb man den Mehrwert an dieser Stelle für sich selbst einschätzen muss.

    Fazit
    WD schafft mit der WD Black definitiv einen Sprung in die High-End Speichermedien und bietet viel Leistung und ein tolles Design für einen geringen Preis. Jeder Gamer, der gerne leicht integrierbare und schöne Speichermedien möchte gerade für Casemodding, sollte bei dieser dezenten in schwarzgehaltenen NVME zugreifen.
    Die WD Black bietet für den Officebereich wenig Vorteile und ist damit an die Spieler gerichtet. Jedoch sollten sich auch die Spieler bei einer NVME nicht auf zu große Leistungssteigerungen einstellen, wer eine SATA SSD in seinem System besitzt und noch mehr Leistung haben will, erhält diese zwar mit der WD Black, jedoch kaum spürbar für NormalverbaucherGamer. Ich vergebe dennoch 5 von 5 Sternen, da die WD Black ihre versprochene Leistung beinahe hält und in Punkto Leistung, Design und Qualität ganz vorne mit dabei ist.
  • TESTERS KEEPERS - Produkttest WD Black SN750 NVMe SSD 500…

    TESTERS KEEPERS - Produkttest WD Black SN750 NVMe SSD 500 GB

    Disclaimer
    Die WD Black 750SN wurde Anfang 2019 veröffentlicht. Der Artikel WD Black SN750 NVMe SSD wurde mir von Mindfactory im Zuge der Aktion TESTERS KEEPERS zur Verfügung gestellt. Meine Aufgabe bestand darin das Produkt zu testen und zu bewerten. Im Anschluss an die Bewertung darf das Produkt behalten werden. Seitens Mindfactory gibt es Vorgaben, welche Kriterien angesprochen werden sollen. Jedoch möchte ich betonen, dass ich hier meine eigene Meinung angeben. Meine eigene Meinung wurde nicht von Mindfactory beeinflusst.

    Versand Verpackung
    Bereits einen Tag nach Versand hatte ich die neue NVMe SSD von WD in meinem Briefkasten. Angekommen ist das kleine Stück Hardware in einer Umverpackung, welche von Breite und Länge nicht größer war als ein iPad. Der Karton war ca. 2-3 cm hoch. Innerhalb der Umverpackung befand sich dann die OVP von WD. Marketing, welches seit mehreren Jahren betrieben wird, zahlt sich irgendwann aus. Die Verpackung sieht sehr hochwertig aus und hat natürlich ziemlich viele Eyecatcher. Im Vordergrund steht die NVMe SSD, welche gleichzeitig der Inhalt der Bestellung ist logisch. Desweitern fühlt sich die Verpackung wertig an. Einzelne Designelemente auf der Verpackung beispielsweise Buchstaben in herausstechender bzw. abhebender Farbe verleihen der Verpackung einen guten Eindruck. Die NVMe SSD wird zudem in einer antistatischen Verpackung geliefert. Mit dabei ist auch ein kleines Set von Zubehörteilen zur Installation.

    Design Verarbeitung
    Der Name ist hier Programm Black. Die NVMe SSD ist schwarz gehalten. Auf den Speicherblöcken ist ein dicker schwarzer Klebestreifen mit Logo bzw. Modellnummer. Dies ist meine erste NVMe SSD mit dem Formfaktor m.2. Mir waren die Maße bewusst. Allerdings war ich echt begeistert, was man auf eine Größe von 8cm x 2cm platziert bekommt. Die Verarbeitung des kleinen Teils ist echt super. Ich selbst konnte keine Risse, Beschädigungen oder sonstige Beeinträchtigungen feststellen. Die Materialien, welche beim Bau verwendet wurden, fühlen sich echt wertig an.
    Installation Kompatibilität

    Die Installation in meinem System gestaltete sich etwas ungewöhnlich. Nicht schwer, aber ungewöhnlich. Dazu kurz eine Vorgeschichte. Ich selbst benutze das MSI Gaming 5 in Kombination mit einem Intel i7 4790k, einer GTX 970 und einer Samsung 850 PRO. Grundsätzlich ein flottes System. Bei einem Upgrade auf eine NVMe SSD sagt man aber trotzdem nicht nein.

    Wie gestaltet sich nun die Installation bzw. was genau sind die Probleme? Das kann man wie folgt erklären. Festplatten SSDs HDDs werden normalerweise über SATA III angeschlossen. Diese Schnittstelle überträgt in der Praxis ungefähr 150Mbytes bis 600 Mbytes. Diese Werte sind grundsätzlich ausreichend für das Tagesgeschäft oder sogar das Gaming an einem Computer. Eine NVMe SSD schließt man nicht an einen gewöhnlichen SATA III Anschluss an, sondern an einen PCI-E 3.0 Anschluss oder Neuer. PCI-E 3.0 Anschlüsse können 1GBytes 0,9846 GBytes übertragen. Eine NVMe SSD wird mit vier Lanes an den PC angeschlossen. Somit haben wir hier eine theoretische Übetragungsrate von 4 GBytes. Mit diesem Upgrade versechsfachen wir unsere Übertragungsrate. Bei meiner Konfiguration standen allerdings nur 16 PCI-E 3.0 Lanes zur Verfügung. Normalerweise schließt man die Grafikkarte 16 Lanes an und dann war es das mit weiterem PCI-E 3.0 Zubehör. Viele wissen allerdings nicht, dass eine Grafikkarte nicht unbedingt 16 Lanes 16 GBytes benötigt. Acht Lanes 8 GBytes reichen für eine Grafikkarte normalerweise aus. Der Performanceverlust kann im schlimmsten Fall ca. 10 % der FPS kosten. Spoiler Bei mir hat sich mit einer an 8 Lanes angebundenen Grafikkarte nichts verschlechtert alles blieb gleich. Die NVMe SSD wurde dann mit einem Adapter angeschlossen. Somit benutzt die Grafikkarte acht Lanes und die NVMe SSD vier Lanes. Die restlichen vier Lanes sind nun noch für andere Systemerweiterungen benutzbar. Zum Beispiel für eine weitere NVMe SSD, eine normale SSD oder einen Netzwerkadapter.

    Mit dem Einbau bzw. der Installation sind wir nun so gut wie fertig. Da mein Betriebssystem Windows 10 auf der neuen Platte laufen soll, habe ich meine Daten vorher auf mein NAS gesichert. Vorher jedoch die NVMe SSD angeschlossen, formatiert und eine Partition zugewiesen. Die Problematik ist, dass man manche SSDs nicht einsetzen kann und sofort ein OS drauf installieren kann. Die NVMe SSD muss zuerst formatiert werden und eine Partition erstellt werden. Zudem muss der Boot Record der NVMe SSD umgestellt werden. Auch dies hat bereits bei vielen Nutzern Probleme bei der Installation verursacht. Im Windows Installationsprozess habe ich dann alle anderen Festplatten formatiert und die Installation von Windows auf der WD Black SN750 gestartet. Die Installation ging ziemlich flott. Nach ca. 7 Minuten war ich auf dem Desktop und konnte meine vorher heruntergeladenen Programme installieren.

    Lese- und Schreibgeschwindigkeit
    Wie eben erwähnt ist die Lese- und Schreibgeschwindigkeit bei einer NVMe SSD genial. Natürlich stimmen die theoretischen Übertragungsraten nicht mit den wirklichen Übertragungsraten überein. Hier gibt es tausende Faktoren, welche die Übertragungsgeschwindigkeit drosseln können. Im meinem Fall habe ich mehrere sogenannte Benchmarks durchgeführt. Die Tests wurden zu unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlichen Belastungen des Systems durchgeführt. Im Durchschnitt lag die Übertragungsrate bei ca. 3,3 GBytes. Ob man diese 3,3 GBytes wirklich benötigt kann man unter dem Punkt Fazit nachlesen.

    Features Software
    Die WD Black SN750 kommt mit einer eigenen Software. Über diese kann man die verschiedensten Einstellungen vornehmen. Hierüber ist es später auch mögliche Firmwareaktualisierungen durchzuführen. Für Gamer gibt es einen GAME MODE. Dieser reduziert die Latenz, indem die Low Power States deaktiviert werden. Zudem gibt es die Möglichkeit die NVMe SSD mit Kühlkörper zu bestellen. Dieser soll die thermische Drosslung erst nach drei Minuten 180 Sekunden statt zwei Minuten 120 Sekunden einsetzen lassen. Ich habe den GAME MODE getestet, allerdings keinen Unterschied feststellen können.

    Haltbarkeit
    SSDs unterscheiden sich grundsätzlich von HDDs. Hier gibt es keine beweglichen Teile. In einer SSD löst sich durch eine chemische Reaktion eine dünne Trennschicht. Hierdurch verkleinert sich die Speicherkapazität der SSD. Dieses Modell hat den Grenzwert 300 TB. Das bedeutet, dass ab 300 TB Zellen nur noch ausgelesen werden können und nichtmehr beschrieben werden können. Das ist allerdings eine Angabe des Herstellers. In der Praxis gab es schon die verschiedensten Fälle. Manche Festplatten waren nach wenigen TB schon nutzlos. Manche überstiegen die TBW Total Bytes Written Marke um Einiges.

    Datenverschlüsselung
    Zur Datenverschlüsselung kann ich selbst nicht viel sagen. Eine SSD hat nur bestimmt viele Schreibzyklen. Bei einer Datenträgerverschlüsselung werden alle Blöcke auf der SSD beschrieben. Dies wiederum bedeutet, dass auch viele Blöcke sinnlos beschrieben werden. Somit gehe ich auf dieses Thema nicht weiter ein.

    Preis- Leistungsverhältnis
    Die WD Black SN750 NVMe SSD ist bei den Topplayern ganz oben dabei. Mein genutztes Modell würde im Handel aktuell 110€ kosten. In diversen Bestenlisten stellt man diese NVMe SSD auf das Niveau mal über mal unter dem koreanischen Konkurrenten. Ich denke aber, dass man für den Preis eine definitiv angemessene Leistung erhält.

    Mein Anwendungsfall + Fazit
    Zum Schluss das Wichtigste an meiner Bewertung Sollte man dieses Stück Hardware kaufen?

    Es kommt drauf an! Vergleichen wir eine normale SSD mit einer NVMe SSD haben wir einen großen und ggf. mehrere kleinere Unterschiede. Der größte Unterschied und wahrscheinlich auch wichtigste Faktor ist die Übertragungsrate. Stellen wir 3,3 GBytes und 550 Mbytes gegenüber das waren meine Werte wie den Bildern zu entnehmen ist ist der Gewinner klar erkennbar. Die wichtigste Frage ist, ob ihr das Upgrade wirklich benötigt. Hier werden die Meisten sagen natürlich je schneller desto besser. Aber viele unterschätzen den tatsächlichen Nutzen von 3,3 GBytes. Um er kurz zu machen Bist du ein Gamer, welcher aktuelle Titel spielt und sonst eigentlich nur normale Office Aufgaben erledigt? Dann reicht dir eine normale SSD der aktuellen Generation.

    Solche Übertragungsraten sind aktuell eigentlich nur für eine bestimme und kleine Zielgruppe notwendig Videoersteller. Bist du der YouTuber des Jahrhunderts Subscribe to PewDiePie oder du lädst jeden Tag tausende Videos auf YouTube hoch, wirst du mit dieser NVMe SSD deine Freude haben. Dein Videoschnittprogramm wird sich definitiv freuen, wenn du die riesen Videodateien über deine NVMe SSD verarbeitest.

    Ich selbst erstelle auch Videos. Allerdings keine Vlogs wie die Meisten heut zu Tage, sondern eher in die Richtung Cinematic oder Reallife-Verfilmungen. Hierbei habe ich tatsächlich eine Steigerung der Geschwindigkeit in meinem Schnittprogramm feststellen können ich bin begeistert!

    Fazit tltr
    Geile Platte, verdammt schnell, für die Leistung ein guter Prei, für normale Gamer nicht unbedingt notwendig, für Videoersteller echt genial!

    Danke!
    Zum Schluss bleibt mir nur noch über Danke zu sagen. Danke an Mindfactory für die Möglichkeit das Produkt zu testen. Es hat tatsächlich Spaß gemacht Informationen zu recherchieren und aufzubereiten. Und natürlich Dank an Dich, dass du diese Bewertung bis zum Ende gelesen hast!
  • Produkttest zur WD Black SN750 NVMe 500GB M.2. NVMe SSD …

    Produkttest zur WD Black SN750 NVMe 500GB M.2. NVMe SSD 2019

    Die Einleitung

    WOW! Ich selber hätte nie gedacht, dass ich einer der glücklichen Produkttester Mindfactorys Produkttesteraktionen 2019 in Zusammenarbeit mit Western Digital bin.
    Ich freue mich sehr über die schöne, starke sowie schnelle 500GB WD Black SN750 Gaming M.2 SSD !
    Ich danke Mindfactory vielmals, dass ich als einer der glücklichen Produkttester auserwählt worden bin.
    Im Rahmen des Mindfactorys Testers Keepers Programms, erhielt ich nun die Gelegenheit die im Februar 2019 neu erschienene WD Black SN750 NVMe 500GB M.2 SSD von Western Digital zu testen und anschließend zu behalten.
    Laut der Western Digital Hersteller Website, steht bei den Technischen Daten, dass diese M.2 SSD bis zu 3.470 MBs lesen und bis zu 2.600 MBs schreiben kann, was etwas schneller ist als so einige schnelle M.2 SSDs auf dem Markt. Für mich sind das Spitzenleistungen, wenn man viele schnelle M.2 SSDs auf dem Markt mit dieser vergleicht. Diese kleine, aber feine M.2 SSD kann man kaum noch mit einer SATA3 SSD vergleichen, da sie einfach viel zu schnell ist. Früher hat das Booten von Windows XP95 mal Minuten gedauert oder sogar länger und heute mit dieser M.2 SSD geht das in wenigen Sekunden. Jedes Autostart-Programm ist direkt fertig gestartet, obwohl ich gerade erst mein Passwort für Windows eingebe. Das Gefühl, dass alles so schnell geht, ist einfach nur TOP.

    Die Testumgebung

    Gehäuse EMPIRE GAMING OE-CA-11RE in rot
    Netzteil Thermaltake Berlin 630W
    CPU AMD Ryzen 7 2700X Prozessor
    Mainboard MSI X470 GAMING PRO CARBON
    Arbeitspeicher G.SKILL Ripjaws V Series DDR4 3000MHz 16GB8GBx2 Memory Kit
    GPU GeForce GTX 970 GAMING 4G
    OS Windows 10 Pro 64-bit
    Festplatten
    2x 1TB 7200rpm 64MB-Cache HDD IN RAID 0
    1x Samsung 850 EVO SATA III 2.5zoll SSD 250GB IN RAID 0
    1x Samsung 970 EVO M.2 SSD 500GB NON-RAID
    1x WD Black SN750 NVMe M.2 SSD 500GB NON-RAID

    Das Design und die Ausstattung

    Die WD Black M.2 SSD Festplatte wird in einer sichere Kunstoffeinlage, in einem kleinen, aber sehr coolen gestalteten schwarzen Karton geliefert. Meiner Meinung nach wurde viel Mühe in der Verpackung gesteckt, was super ist.
    Die Größe der M.2 SSD Festplatte entspricht mit einer Breite von 22 mm und einer Länge von 80 mm dem Formfaktor 2280 und sollte somit meiner Meinung nach in jedes moderne Mainboard passen sowie auch etwas ältere. Allgemein finde ich diese SSD sehr schlank, klein und leicht. Die Herstellergarantie dieser M.2 SSD beträgt 5 Jahre. Daran erkennt man auch, dass diese SSD eine super Haltbarkeit und Zuverlässigkeit hat. Verbaut sind die neuen 3D Nand TLC Chips. Wenn man diese M.2 SSD normal benutzt, wie z.B zum Spielen, dann ist die Lebenszeit viel Länger als herkömmliche HDDs, denn die Lebensdauer liegt bei 1.750.000 Stunden.

    Die Verarbeitung
    Die Verarbeitung ist sehr gut! Ich habe zwar keine Nano Lupe, um auf jede Leitbahn oder Komponente ein Blick zu schaffen, aber man sieht, dass sie nagelneu ist und super verarbeitet. Allgemein so eine Top-Leistung auf so eine kleine Platine ist super.

    Das PreisLeistungsverhältnis
    Aktuell liegt der Preis pro GigaByte 0,23982€ bei 119,91€
    Bei meiner anderen M.2 SSD ist das GigaByte 0,2728€ bei 136,40€ und diese ist sogar nach meiner Erfahrung etwas schlechter.
    Da lohnt sich ja die WD Black SN750 NVMe 500GB M.2 SSD mehr, für weniger Geld, mit mehr Leistung.

    Die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten
    Ich habe die neue WD Black SN750 NVMe 500GB M.2 SSD als ein Volume, die noch komplett leer ist. Das heißt, dass sie bei meinem Test, 0% von anderen Programmen ausgelastet worden ist. Diesen Test habe ich mit der Software CrystalDiskMark durchgeführt. Und meine Ergebnisse erreichen fast +- 5 bis 10 MB die Herstellerangaben von Western Digital.
    WD Black SN750 NVMe 500GB M.2 SSD
    Lesen 3465 MBs Schreiben 2601 MBs waren meine besten Ergebnisse.

    Die Datenverschlüsselung
    Der Hersteller bietet hierfür das Programm WD Drive Utilities an.
    Das Programm habe ich sofort installiert, leider erkennt es diese Festplatte nicht, da ich vom Mainboard den RAID-MODE habe. Somit ist mit diesem Programm und mein RAID 0 leider keine Verschlüsselung möglich. Aber ansich ist das Verschlüsseln von Daten eigentlich ganz gut, wenn man sehr private Daten auf der Festplatte hat, die man nur selbst wissen sollte.

    Die Kompatibilität
    Das Mainboard sollte NVMe mit bis zu 32 Gbs durch PCI-Express Gen3 x4 unterstützen um diese Festplatte zu nutzen. Die Größe der M.2 SSD Festplatte entspricht mit einer Breite von 22 mm und einer Länge von 80 mm dem Formfaktor 2280, also sollte das Mainboard auch den Formfaktor 2280 unterstützen. Auf meinem Mainboard gibt es 2x M.2 Slots, die jeweils 4 Schrauben haben, also hatte ich auch keine Probleme.
    Installation, Features, Software
    Also bei der Installation ist mir als erstes aufgefallen, dass ich für diese 2. M.2 SSD auf meinem Mainboard gar keine Schraube habe. Ich musste in meinem Zimmer nach einer richtigen Schraube suchen. Nun die Installation ist ziemlich einfach. Auspacken, PC öffnen, M.2 SSD in den M.2 Slot stecken, runter drücken und zuletzt die Schraube fest ziehen. Fertig und super einfach. Dann halt noch in Windows die Festplatte formatieren und zuweisen.

    Die Features meiner Meinung nach sind Spitzenleistung, Speicherplatz für kompromisslose Gaming-Performance, Schlankes Design, Datenverschlüsselung und die Tools.

    Western Digital bietet die so genannte Western Digital SSD Dashboard Software an. Diese Software ermöglicht die Optimierung der Performance mit dem Gaming-Modus. Dieser Modus deaktiviert die Energiesparfunktion der SSD, damit man bei ressourcen intensiven Spielen auf voller Leistung fährt. Ich habe diese auch installiert, aber beim RAID MODE crasht sie leider. Aber sie ist auch so schnell genug und ich denke auch, dass ich diesen Gaming Modus nicht brauchen werde.

    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten
    Ich habe mal alle meine Festplatten verglichen
    Werte in Disk Sequential 64.0 ReadWrite

    WD Black SN750 NVMe 500GB M.2 SSD
    Lebensdauer 1.750.000 Stunden
    Bis zu 3.470 MBs lesen und bis zu 2.600 MBs schreiben

    Samsung 970 EVO 500GB M.2 SSD
    Lebensdauer 1.500.000 Stunden
    Bis zu 3.400 MBs lesen und bis zu 2.300 MBs schreiben

    Samsung 850 EVO 250GB SATA III SSD
    Lebensdauer 1.500.000 Stunden
    Bis zu 540 MBs lesen und bis zu 520 MBs schreiben

    2x 1TB 7200rpm 64MB-Cache HDD IN RAID 0
    Bis zu 440 MBs lesenschreiben

    Der Gewinner ist natürlich die nagelneue WD Black SN750 NVMe 500GB M.2 SSD !


    Fazit
    Diese Festplatte ist wirklich für das Gamen gemacht! M.2 braucht auch keine nervigen Kabel mehr. Für das Programmieren von Games ist diese Festplatte super geeignet. Ich finde die 500GB Variante perfekt, da die Games heutzutage viel Speicherplatz benötigen. Auf dieser Festplatte werde ich nun Games programmieren und auch Games spielen.
    Also wer sich die beste PreisLeistungs M.2 SSD kaufen möchte, dann kann ich nur die WD Black SN750 NVMe 500GB M.2 SSD empfehlen.

    Vielen Dank Mindfactory!
  • Produkttest zu WD Black SN750 NVMe 500GB M.2. NVMe SSD …

    Produkttest zu WD Black SN750 NVMe 500GB M.2. NVMe SSD 2019

    Einleitung

    Im Rahmen der Mindfactory Testers Keepers Programms erhielt ich die Gelegenheit die im Februar 2019 neu erschienene SSD WD Black NVMe SSD M.2 500GB von Western Digital zu testen.
    Die WD Black-Serie SN750 500GB soll laut Herstellerangaben Spitzenleseleistungen von bis zu 3.470 MBs und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 2.600 MBs erlauben. Das ist viel schneller, verglichen mit dem, was mit herkömmlichen SATA3-Festplatten erreicht werden kann. In meinem System verrichten zur Zeit noch eine Samsung EVO 860 500GB und eine schon in die Tage gekommene Samsung 840 PRO mit 256GB Speicherkapazität ihren Dienst. Die Testergebnisse für die WD Black SSD werden sich also auf die beiden Samsung SSDs beziehen.
    Herzlichen Dank auch an Mindfactory für die freundliche Gabe.

    Design und Ausstattung

    Die WD Black SSD Festplatte wird bruchsicher in einer Kunstoffeinlage in einem kleinen schwarzen Karton geliefert. Die Größe der single-sided Festplatte entspricht mit einer Länge von 80 mm und einer Breite von 22 mm dem Formfaktor 2280 und sollte somit in jedes moderne Mainboard passen. Die Garantie beläuft sich auf 5 Jahre. Verbaut sind die neuen 3D Nand TLC Chips. Bei normaler Nutzung wird die Lebenszeit die einer herkömmlichen HDD überdauern. Die Herstellergarantie beträgt 5 Jahre.

    Kompatibilität

    Um die volle Leistung der Festplatte abrufen zu können, sollte das Mainboard über eine PCI Express Gen3 x4-Schnittstelle und ein NVMe-fähiges BIOS verfügen. Glücklicherweise ist das bei meinem MSI Tomahawk B450 Sockel AM4 der Fall. Besitzer älterer Mainboards können sich mit geringen Leistungsabstrichen mit einer PCIe-M.2 Adapterkarte Abhilfe verschaffen.

    Preis- Leistungsverhältnis

    Für die WD Black SSD gehen Stand Februar 2019 rund 120,- über den Ladentisch. Konkurrenzmodelle von Samsung, Sandisk und das 2018 Modell aus dem eigenen Hause sind etwas günstiger zu haben, wobei man dazu sagen muß, daß es sich hierbei um ältere Produkte handelt und die Preise stetig sinken. Die Firma Sandisk wurde bekanntermaßen 2016 von Western Digital übernommen hat. Der Schluß liegt nahe, daß es sich bei WD und Sandisk um produktgleiche SSD Festplatten handelt.
    Herkömmliche 2,5 Zoll SSD Festplatten mit gleicher Speicherkapazität sind schon für gut die Hälfte des Preises zu haben. Dafür bekommt man mit den neueren M.2 Festplatten den extremen Geschwindigkeitsvorteil und den zwar mainboardabhängigen aber dafür platzsparenderen Datenspeicher.

    Einbau

    Der Einbau gestaltet sich denkbar einfach. Zu allererst sollte man dafür Sorge tragen, daß der Abstandhalter zwischen Festplatte und Mainboardoberfläche entsprechend dem Formfaktor 2280 im dafür vorgesehenen Loch im Mainboard befestigt ist. Die M.2 Festplatte wird anschließend einfach in den Mainboardslot gesteckt, auf den Abstandhalter gedrückt und mit der dem Mainboard beiliegenden Schraube befestigt. Weitere Befestigungen sind nicht erforderlich. Ein weiterer Vorteil gegenüber herkömmlichen 2,5 Zoll SSD Festplatten ist das Entfallen sämtlicher Kabel. Die SSD Festplatte wird vollumfänglich vom Mainboard versorgt.
    In meinem System mit Wasserkühlung war die Montage extrem einfach, da kein störender CPU-Lüfter die Arbeit erschwerte. Der Ablauf reduzierte sich auf die Einbauschritte Seitendeckel öffnen, Festplatte anschrauben, Seitendeckel wieder schließen. Fertig. Einfacher gehts nimmer.
    Die Festplatte wurde dann auch sofort im Bios erkannt und somit stand einem Test unter Windowsumgebung nichts mehr im Weg.

    Testumgebung

    GehäuseFractal Design Define R6 White TG, Glasfenster, schallgedämmt
    NetzteilBe quiet! Pure Power 11 CM 600W ATX 2.4
    CPUAMD Ryzen 7 1700 übertaktet auf moderate 3800MHz1,25V
    MainboardMSI B450 Tomahawk
    ArbeitspeicherG.Skill Trident Z RGB DIMM Kit 16GB, DDR4-3000, CL16-18-18-38
    GPU4GB Gigabyte GeForce GTX 970 Mini OC 9 wird demnächst ausgetauscht
    SSDsSamsung SSD 860 EVO 500GB, SATA
    Samsung SSD 840 PRO 256GB, SATA
    HDDs2 ältere Datengräber 3TB und 1TB
    WasserpumpeEK-XRES 140 DDC 3.2 PWM Elite
    CPU-KühlerWatercool Heatkiller IV Pro Acryl
    Radiator DeckelAlphacool NexXxoS ST30 Full Copper 240mm
    Radiator FrontXSPC RX 360
    Lüfter3x Fractal Design Venturi HF-12 und
    3x Thermaltake Pure 12 ARGB Sync Radiator TT Premium Edition
    SchläucheFittingsmomentan alles noch auf 118 mm Umbau folgt dann noch auf Hardtubes
    OSWindows 10 pro 64-bit
    BenchmarksAS SDD Benchmark v2.0.6821.41776
    CrystalDiskMark 5.5.0 x64
    Für einen Vergleich wurde auf allen drei SSDs der Festplatteninhalt gespiegelt.

    Stromverbrauch und Temperatur

    Der Stromverbrauch der aktuellen M.2 SSDs ist bei längerer Lebensdauer nochmals gegenüber älteren Modellen gefallen und liegt während dem Betrieb unter 3W. Das fällt bei mir unter ferner liefen und wird deshalb auch nicht weiter untersucht.
    WD gibt eine Betriebstemperatur von 0C bis 70C an. Insbesondere bei längeren intensiven Lese- und Schreibvorgängen stieg die Temperatur bis zu 67C an, was schon knapp an der Toleranzgrenze liegt. Das kann an der Wasserkühlung liegen, bei der ein geringer Airflow in CPU-Nähe zu erwarten ist, oder aber auch an der hohen Verlustleistung der verbauten SSD Komponenten. Im Spielebetrieb stieg die Temperatur dann auf ca. 60C. Ich vermute, daß die darunterliegende Grafikkarte massiv Wärme an die Umgebung abgibt. Für die 1TB und 2TB Modelle sind werkseitig Kühlkörper verbaut. Ich habe mir Abhilfe mit einem passiven Icybox-Kühler bei Mindfactory für 8,- vorrätig verschafft. Die Temperatur blieb somit immer unter 60C, im Idle-Betrieb sogar unter 42C gegenüber 49C ohne Kühlkörper. Ein zusätzlicher langsamdrehender Lüfter sollte nochmals die Kühlleistung steigern. Der Sommer kann kommen.

    Software und Datenverschlüsselung

    Als SSD-Utility bietet Western Digital das von Sandisk bekannte freierhältliche Programme Dashboard an. Hat die Software erst einmal die Festplatte erkannt kann man sich einen Überblick über Temperatur, Speicherbelegung und verbleibende Lebensdauer verschaffen. Der wählbar Game-Mode soll noch mal ein paar Prozentpunkte mehr Performance bringen. Da es bei mir nichts gebracht hat, habe ich getrost darauf verzichtet. Vielleicht kommt da ja noch etwas bei den nächsten Softwareaktualisierungen.
    Für eine softwareseitige Datenverschlüsselung stellt Western Digital das Programm WDSecurity zur Verfügung. Samsung hat da bereits eine in die SSD Software Samsung Magician integrierte all-in-one Lösung anzubieten. Western Digital sollte sich vielleicht überlegen das hauseigene SSD Utility dahingehend zu ergänzen. Leider hat WDSecurity die bei mir verbaute Festplatte nicht erkannt.
    Da eine Hardwareverschlüsselung immer besser ist, aber in der Regel bei Desktoprechnern weniger als bei Notebooks vorzufinden ist, sollte man herausfinden ob diese Funktion im Bios aktiviert werden kann. Damit spart man sich nicht nur überflüssige Software, sondern vermeidet auch noch zusätzliche Rechenarbeit.

    Benchmarks und Vergleich

    Wie nicht anders zu erwarten, läßt die neue WD Black SSD die beiden Mitstreiter in allen Belangen locker hinter sich. Die Testdaten sprechen eine eindeutige Sprache und zeigen eindrucksvoll wer jetzt der Platzhirsch ist. Die Lesegeschwindigkeit ist bis zu sagenhafte 6 mal und die Schreibgeschwindigkeit bis zu 5 mal höher.
    Bei normaler Rechnernutzung wie Surfen, Office, Daddeln etc. wird man kaum Unterschiede zu herkömmlichen SSDs feststellen. Bei allen Tätigkeiten bei denen größere Datenmengen ins Spiel kommen ist die Performance einfach besser und auch spürbar.

    Fazit

    Mit der neuen WD Black SN750 M.2 500GB ist Western Digital eine gute, wenn nicht sogar saugute Festplatte gelungen. Meine Erwartungen wurden alle erfüllt. Die brachiale Leistung ist schon bemerkenswert. Wer seinerzeit dachte schneller als 500 MBs geht nicht mehr zumindest für einen bezahlbaren Preis wird hier eines Besseren belehrt. Mit den immer schnelleren Schnittstellen stößt man in Geschwindigkeitsbereiche vor, die für den Ottonormalverbraucher irgendwann nicht mehr spürbar sind. Erst bei großen Datenmengen macht sich der Unterschied bemerkbar.
    Einzig die Temperatur ist gegenüber herkömmlichen SSDs etwas höher. Das ist aber bauformbedingt und leistungstechnisch begründbar hellere Glühbirnen produzieren halt mehr Abwärme. Solange die Temperatur unter 70C bleibt hat man jedoch nichts zu befürchten.
    Ein weiterer Wermutstropfen ist die fehlende Verschlüsselungsfunktion im hauseigenen SSD Utility. Das Programm WD Security hat bei mir nicht funtioniert.
    Man muß dazu sagen, daß die Negativpunkte schon Jammern auf hohem Niveau sind. Wenn man ein Haar finden will, wird man es immer in der Suppe finden.
    Nichtsdestotrotznb bekommt die WD Black SN750 NVMe 500GB M.2. NVMe SSD 2019 von mir eine ganz klare Kaufempfehlung. Wer eine zeitgemäße Festplatte sein eigen nennen will, sollte hier zuschlagen.

    Vorteile
    + extrem hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten
    + einfacher und schneller Einbau
    + platzsparend
    + geringe Baugröße
    Nachteile
    - relativ hohe Temperatur gegenüber herkömmlichen SSDs
    - werksseitig kein Kühlkörper verbaut
    - Verschlüsselungssoftware nicht im SSD Utility integriert
    - preislich etwas höher gegenüber der Konkurrenz
  • Ich habe diese 500GB WD Black SN750 Gaming Festplatte …

    Ich habe diese 500GB WD Black SN750 Gaming Festplatte freundlicherweise von Mindfactory.de im Rahmen der Tester Keepers Aktion zur Verfügung gestellt bekommen. Ein Großes Dankeschön an Mindfactory. Ich habe mir unabhängig davon meine eigene Meinung gebildet und hierzu diesen Review verfasst.


    Design
    Die Festplatte kommt in einer kleinen schwarzen Schachtel. Dort ist sie in Kunststoff gesichert.
    Das Design der M.2 SSD ist im schlichten schwarz gehalten. Auf einen richtigen Kühlkörper verzichtet diese Version. Es ist scheinbar auf der Oberseite eine ca. 1mm dicke Aluplatte auf dem Speicher verbaut welche etwas Wärme ableiten soll. Die Rückseite ist eine unspektakuläre schwarze Platine, sie wird man aber nach dem Einbau auch nicht mehr sehen.
    Es wird aber auch eine Version mit einem richtigen Kühlkörper geben. Wem das Design zu langweilig ist, der kann auch einen Kühlkörper nachrüsten. Ein Passivkühler für ca. 8 Euro zu haben. Bei Top-Mainboards ist die Festplatte aber sowieso unter einem Mainboard-Eigenen Kühler versteckt.
    Ob ich auch noch einen Kühler nachrüsten werde, wird sich im Sommer zeigen, denn meine Vega 64 strahlt extrem viel Wärme ab, hiermit hatte meine CPU schon Probleme. Der M.2 Slot auf meinem Mainboard liegt genau über dem der Grafikkarte.


    Verarbeitung
    Die Verarbeitung ist vermutlich sehr gut, denn solch kleine Hardware lässt wahrscheinlich keine Fehler zu.
    Western Digital gibt auf diese Festplatte 5 Jahre Garantie.

    PreisLeistungsverhältnis
    Preis pro GB für diese SSD 0,23 bei 115,88
    Preis pro GB für eine normale SSD von WD 0,12 bei 57,29
    Somit ist der unterschied im Preis nicht so gravieren die Performance ist allerdings 5-6x so hoch.
    Jeder sollte selbst wissen, ob diese Performance benötigt wird oder nicht. Hat man bisher nur eine klassische 3.5 SATA HDD so ist der merkbare unterschied enorm.



    Installation, Features, Software

    Ich musste beim Einbau feststellen, dass der Abstandshalter und die Sicherungsschraube nicht auf meinem Mainboard verschraubt war, also ging ich auf die Suche. Ich hatte Glück und habe sie gefunden. Um sich diesen Ärger zu ersparen, sollte man bereits vor dem Kauf nach der Schraube Ausschau halten. Im besten Fall ist sie bereits auf dem Mainboard installiert. Sofern man alle nötigen Schrauben hat ist der Einbau denkbar einfach.
    Ich musste hierfür meine Grafikkarte ausbauen, da der M.2 Slot meines Mainboards über dem der Grafikkarte ist.
    Bein Einbau ging ich wie folgt vor.
    1. Den Abstandshalter auf der richtige Position montieren. Bei mir war es die dritte Position.
    2. Festplatte in den vorgesehenen Slot stecken anfangs steht sie schräg nach oben, nicht wundern
    3. Festplatte bis auf den Abstandshalter herunterdrücken und mit der kleinen Sicherungsschraube verschrauben.

    Eingebaut habe ich diese Festplatte direkt auf meinem Asus Prime X370-PRO.
    Im Bios musste ich hierfür nichts aktivieren. Es kann aber sein, dass dieser M.2 Slot im Bios deaktiviert ist. Ich habe lediglich im Bios überprüft ob diese Festplatte auch von meinem Computer erkannt wurde. Das war bei mir der Fall und so konnte die Einrichtung in Windows weitergehen.

    Nach dem erfolgreichen Booten musste ich in der Datenträgerverwaltung die Festplatte Formatieren und ihr einen Laufwerksbuchstaben zuordnen. In die Datenträgerverwaltung kommt man wenn man die Windows Taste drückt und Computerverwaltung eingibt. Dann geht man auf Datenträgerverwaltung. Dort findet man alle Datenträger des Systems.
    Wer eine Bootfähige Festplatte benötigt um ein Betriebssystem von ihr zu starten, kann hier auch gleich einen Master Boot Record hinzufügen.
    Ich empfehle es gleich beim ersten mal, dann hat man es falls man es benötigt.
    Das alles ist auch bei der Windows Installation möglich, es wird automatisch das richtige Tool gestartet wenn die Festplatte noch nicht formatiert ist.


    Software bietet Western Digital das Programm Western Digital SSD Dashboard zum Download an.
    Hier gibt es verschiedene Funktionen
    Status Hier werden die Kapazität, die verbleibende Lebensdauer in Prozent, die Temperatur sowie die Schnittstellengeschwindigkeit angezeigt.
    Performance Hier gibt es ein Live Leistungsdiagramm welches Lese und Schreibgeschwindigkeiten aufzeichnet.
    Tools Hier kann man eine Firmwareaktualisierung durchführen, das Laufwerk Formatieren, S.M.A.R.T Tests können hier auch ausgeführt werden, unter Erweiterte Informationen findet man Modellname, Seriennummer etc., unter Systeminformationen findet man Informationen zum SATA Controller und CPU
    Einstellungen Hier lässt sich die Dashboardversion aktualisieren, außerdem kann man dort die Einstellung vornehmen um das Dashboard automatisch beim Systemstart zu starten.
    Im oberen Bereich der Software lässt sich der Gaming-Mode aktivieren.
    Ein Tool um die Lese- und Schreibgeschwindigkeit zu testen fehlt meiner Meinung nach.



    Datenverschlüsselung
    Der Hersteller bietet hierfür das Programm WD Drive Utilities an.
    Das Programm habe ich installiert, allerdings erkennt es diese Festplatte leider nicht. Somit ist mit diesem Programm leider keine Verschlüsselung möglich.


    Kompatiblität

    Das Mainboard sollte den M.2 Standard unterstützen um diese Festplatte zu nutzen. Dies kann man über das Benutzerhandbuch oder die Herstellerwebsite herausfinden. Andernfalls muss man auf einen M.2 X4 PCI-E Adapter ausweichen. Ob dieser allerdings auf jedem Mainboard funktioniert kann ich nicht sagen. Dieser wird in den PCI Express Slot gesteckt. Es gibt Adapter bei Mindfactory.de ab ca. 18 Euro.

    M.2 Festplatten gibt es in verschiedene Längen. Auf meinem Mainboard können vier verschiedene Längen montiert werden. Das sieht man an den vorgesehenen Löchern für die Sicherungsschraube.
    Der Wert 2280 gibt die Physische Größe der SSD Festplatte an. So ist eine M.2 2280-SSD 22 Millimeter breit und 80 Millimeter lang. Die Länge kann von 30 bis 110 Millimeter variieren.

    Lese- und Schreibgeschwindigkeit

    Diesen Test habe ich mit der Software CrystalDiskMark 6.0.2 x64 durchgeführt.
    Es sind annähernd die Herstellerangaben erreicht.

    500GB WD Black SN750 Gaming
    Lesen 3422 MBs Schreiben 2610 MBs





    Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten


    SSD vs. SSD

    500GB WD Black SN750 Gaming
    Hunt Showdown Ladezeit bis ins Hauptmenü 67 Sekunden

    250GB Samsung Evo 850
    Hunt Showdown Ladezeit bis ins Hauptmenü 67 Sekunden

    Leider gibt es hier keine Verbesserung. Die Samsung Evo 850 ist scheinbar schnell genug.


    SATA HDD vs. M.2 SSD

    3,5 WD30EZRX 3.0 TB SATA HDD
    Battlefield V Ladezeit bis ins Hauptmenü 59 Sekunden

    500GB WD Black SN750 Gaming
    Battlefield V Ladezeit bis ins Hauptmenü 37 Sekunden

    Hier sieht man einen deutlichen unterschied von 22 Sekunden.


    Zum Vergleich hier noch die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten meiner andern Festplatten


    250GB Samsung Evo 850
    Lesen 513 MBsSchreiben 499 MBs

    3,5 WD30EZRX 3.0 TB SATA HDD
    Lesen 112 MBsSchreiben 100 MBs







    Fazit
    Nach anfänglichen Problemen beim Einbau, welche sich dann durch finden der richtigen Schraube erledigt haben bin ich begeistert von der 500GB WD Black SN750 Gaming Festplatte.

    Die Tatsache, dass diese Festplattengeneration endlich keine Kabel mehr benötigt ist ein sehr großer Pluspunkt. Ich habe ein aufgeräumtes PC-Gehäuse mit einem Glasseitenteil und da stören Kabel natürlich sehr. Diese Festplatten sind wohl auch vor Modder interessant.

    Ich bin auch gespannt wie sich die Performance verhält wenn es an Videobearbeitung geht. Ich denke es wird das ganze erleichtern, weil die Vorschaugeschwindigkeit von Videos ja immer abhängig von der Geschwindigkeit der Festplatte ist auf der sie gespeichert sind.

    Auch die Tatsache, dass es sich hier um die 500 GB Version handelt, erleichtert mir das Leben. Battlefield V belegt ca. 56 GB auf meiner Festplatte, Hunt Showdown hat 20 GB. Somit kann man viele Spiele auf dieser Festplatte speichern.

    Ich habe nicht vor Windows auf dieser Festplatte zu speichern, da mein Windows auf einer Samsung EVO 850 super läuft. Eventuell wird es bei einer gezwungenen Neuinstallation auf diese neue Festplatte umziehen.

    Ich hatte sowieso vor mir solch eine Festplatte zuzulegen. Wenn ich noch keine hätte würde ich mir jetzt eine Kaufen! Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung!
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