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Ratings of Corsair Force Series MP510 240GB, M.2 (CSSD-F240GBMP510)

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Ratings (13)

4.2 of 5 stars

Rating Snapshot

  • Eine richtig geniale M.2 SSD die die angegebenen …

    Eine richtig geniale M.2 SSD die die angegebenen Leistungsdaten auch erreicht. Ich nutze die SSD als Systemplatte und für ein zwei weitere Programme. Der Bootvorgang in Windows 10 verläuft rasend schnell. Da will man definitiv nix anderes mehr haben. Qualitativ hochwertiges Stück Hardware zu einem absolut vertretbaren Preis. Würde die Karte erneut kaufen.

    Infos zum System
    Corsair Carbide 275R mit TG
    AMD Ryzen 5 2600X 6x 3.60GHz So.AM4 BOX
    Corsair WAK Cooling Hydro Series H100i PRO 240mm
    MSI B450 Gaming Pro Carbon AC
    16GB Corsair Vengeance LPX LP schwarz DDR4-3200 DIMM CL16 Dual Kit
    8GB Sapphire Radeon RX Vega 56 Pulse Aktiv
    Corsair DForce MP510 M.2 SSD 240GB
    Crucial MX500 500GB
    550 Watt be quiet! Straight Power 11 Modular 80+ Gold
    27 68,58cm iiyama G-MASTER GB2760HSU-B1 schwarz
  • Die Corsair MP510 240GB bekam ich durch die Aktion …

    Die Corsair MP510 240GB bekam ich durch die Aktion Testers Keepers. Erstmal danke an Mindfactory für die nette Aktion.

    Vorwort
    Bevor wir zu dem eigentlichen Test kommen, wollte ich nur eine kleine Stellungnahme zu meinem Testsystem geben. Aufgrund eines Problems des M.2 Steckplatzes auf dem Board musste ich es mit einer PCIe Karte testen. Mein M.2 Slot wollte einfach nicht mit PCIe x4 laufen, egal wie man es einstellte. Dies scheint bei Gigabyte mit der Z97X Serie bekannt zu sein.

    Verpackung Einbau
    Der Ersteindruck der MP510 war sehr solide. Die Packung war dem Artikel entsprechend sehr klein und ohne viel Schnick Schnack. Das Einbauen ist ja eigentlich nicht wirklich kompliziert, Schraube lösen, einstecken und wieder die Schraube anziehen. Die Software für die Corsair Speichermedien kann man online auf deren Webseite beziehen.

    Test
    Mein Testsystem
    Intel I7-4790K
    Gigabyte Z97X-UD5H
    16GB DDR3 1866Mhz
    Akasa M.2 to PCIe Adapter
    Corsair MP510 240GB

    Design
    Das Design der SSD ist schlicht, dunkles PCB mit einem schwarzen Aufkleber des Herstellers.

    Bios Software
    Die SSD kommt ohne Software, diese kann man Online bei Corsair herunterladen. Die Software ist sehr schlicht und einfach gehalten, wobei ich da einige Vorschläge für Verbessrung hätte. Man kann mit der SSD-Toolbox von Corsair alle relevanten Daten der SSD auslesen. Falls nötig, kann man auch via OneClick ein Firmware Upgrade durchführen.
    Leistung
    Vorweg muss ich sagen, dass die SSD für den alltags Gebrauch völlig in Ordnung ist, man sollte nur keine neuen Rekorde von ihr erwarten.
    Hier sind meine Benchmarks für Bilder siehe Forum

    AS SSD 1GB
    SeqLesen 2488,59 MBsSchreiben 991,17 MBs
    4KLesen 52,91 MBsSchreiben 150,07 MBs
    4K-64ThrdLesen 907,17 MBsSchreiben 915,47 MBs
    ZugriffszeitLesen 0,072 msSchreiben 0,025ms

    ATTO Disk Benchmark
    Als Beispiel her nur der 64 MB BlockWrite 993,61 MBsRead 2,84 GBs

    CrystalDiskMark Angaben in MBs
    Seq Q32T1Read 3070,4Write 1043,8
    4KiB Q8T8Read 642,0Write 936,7
    4KiB Q32T1Read 270,7Write 164,8
    4KiB Q1T1Read 45,40Write 134,9

    SSD-Z nur Read
    Sequential Read1,57 GBs
    Read Acces Time0,074ms
    Read IOPS QD32155.179

    Ich weis leider nicht, was bei meinen Tests schiefgelaufen ist. Ich komme einfach nicht über 1 GBs beim Schreiben. Vielleicht habe ich eine defekte SSD oder Adapter-Karte. Mit dem M.2 Slot auf dem Board sah es noch schlimmer aus, da kam ich nicht über 800 MBs lesen und 750 MBs schreiben. Die Adapter Karte läuft mit PCIe 4x siehe CrystalDiskInfo.
    Im alltäglichen Gebrauch wird man den Unterschied von 1 GBs zu 2 GBs eh nicht merken, außer man verschiebt immer riesige Datenmengen. Nehmen wir als Beispiel das aktuelle Fallout 76, da waren die Ladezeit mit einer normalen SATA SSD etwa 25sek um die Welte zu betreten. Mit der Corsair MP510 wurden diese um fast die Hälfte reduziert, hier lagen sie bei knapp 13sek. Der Unterschied zwischen SATA SSD und einer NVMe SSD macht sich bei Spielen, die eine größere Menge an Daten laden müssen schon bemerkbar. Im direkten Geschwindigkeitsvergleich zur Samsung 970 hat die Corsair jedoch leider das Nachsehen.

    Temperaturen
    Die Temperaturen der SSD bewegten sich bei den Tests völlig im Rahmen. Eventuell liegt es auch an dem von mir verbauten Kühlkörper um die Wärmeabfuhr zu verbessern.
    Im Idle kam die SSD nicht über 33 C hinaus. Bei voller Last erreichte sie 50 C, die durchschnitts Temperatur lag während des Spielens bei 40 C.

    Preis-Leistungsverhältnis
    Da die SSD Preise aktuell immer weiter fallen, lässt sich nur schwer etwas dazu sagen. Die Preise der SSD sind sehr ausgewogen, werden bestimmt aber noch so tief fallen wie normale HDDs. Die Zuverlässigkeit der Corsair MP510 wird mit 1,8 mio. Stunden angegeben, die Garantie beträgt 5 Jahre. Für mich ist diese SSD trotz allem eine Kaufempfehlung, Preis und Leistung passen hier.

    Fazit
    -Sehr einfacher Einbau
    -Schnelle SSD
    -Geräuschlos
    -Niedrige Temperaturen
    -Gute und solide Verarbeitung

    Kontra
    -Information zum Softwarebezug fehlen in der Verpackung
  • Die Corsair MP510 240GB bekam ich durch die Aktion …

    Die Corsair MP510 240GB bekam ich durch die Aktion Testers Keepers. Erstmal danke an Mindfactory für die nette Aktion.

    Vorwort
    Bevor wir zu dem eigentlichen Test kommen, wollte ich nur eine kleine Stellungnahme zu meinem Testsystem geben. Aufgrund eines Problems des M.2 Steckplatzes auf dem Board musste ich es mit einer PCIe Karte testen. Mein M.2 Slot wollte einfach nicht mit PCIe x4 laufen, egal wie man es einstellte. Dies scheint bei Gigabyte mit der Z97X Serie bekannt zu sein.

    Verpackung Einbau
    Der Ersteindruck der MP510 war sehr solide. Die Packung war dem Artikel entsprechend sehr klein und ohne viel Schnick Schnack. Das Einbauen ist ja eigentlich nicht wirklich kompliziert, Schraube lösen, einstecken und wieder die Schraube anziehen. Die Software für die Corsair Speichermedien kann man online auf deren Webseite beziehen.

    Test
    Mein Testsystem
    Intel I7-4790K
    Gigabyte Z97X-UD5H
    16GB DDR3 1866Mhz
    Akasa M.2 to PCIe Adapter
    Corsair MP510 240GB

    Design
    Das Design der SSD ist schlicht, dunkles PCB mit einem schwarzen Aufkleber des Herstellers.

    Bios Software
    Die SSD kommt ohne Software, diese kann man Online bei Corsair herunterladen. Die Software ist sehr schlicht und einfach gehalten, wobei ich da einige Vorschläge für Verbessrung hätte. Man kann mit der SSD-Toolbox von Corsair alle relevanten Daten der SSD auslesen. Falls nötig, kann man auch via OneClick ein Firmware Upgrade durchführen.
    Leistung
    Vorweg muss ich sagen, dass die SSD für den alltags Gebrauch völlig in Ordnung ist, man sollte nur keine neuen Rekorde von ihr erwarten.
    Hier sind meine Benchmarks für Bilder siehe Forum

    AS SSD 1GB
    SeqLesen 2488,59 MBsSchreiben 991,17 MBs
    4KLesen 52,91 MBsSchreiben 150,07 MBs
    4K-64ThrdLesen 907,17 MBsSchreiben 915,47 MBs
    ZugriffszeitLesen 0,072 msSchreiben 0,025ms

    ATTO Disk Benchmark
    Als Beispiel her nur der 64 MB BlockWrite 993,61 MBsRead 2,84 GBs

    CrystalDiskMark Angaben in MBs
    Seq Q32T1Read 3070,4Write 1043,8
    4KiB Q8T8Read 642,0Write 936,7
    4KiB Q32T1Read 270,7Write 164,8
    4KiB Q1T1Read 45,40Write 134,9

    SSD-Z nur Read
    Sequential Read1,57 GBs
    Read Acces Time0,074ms
    Read IOPS QD32155.179

    Ich weis leider nicht, was bei meinen Tests schiefgelaufen ist. Ich komme einfach nicht über 1 GBs beim Schreiben. Vielleicht habe ich eine defekte SSD oder Adapter-Karte. Mit dem M.2 Slot auf dem Board sah es noch schlimmer aus, da kam ich nicht über 800 MBs lesen und 750 MBs schreiben. Die Adapter Karte läuft mit PCIe 4x siehe CrystalDiskInfo.
    Im alltäglichen Gebrauch wird man den Unterschied von 1 GBs zu 2 GBs eh nicht merken, außer man verschiebt immer riesige Datenmengen. Nehmen wir als Beispiel das aktuelle Fallout 76, da waren die Ladezeit mit einer normalen SATA SSD etwa 25sek um die Welte zu betreten. Mit der Corsair MP510 wurden diese um fast die Hälfte reduziert, hier lagen sie bei knapp 13sek. Der Unterschied zwischen SATA SSD und einer NVMe SSD macht sich bei Spielen, die eine größere Menge an Daten laden müssen schon bemerkbar. Im direkten Geschwindigkeitsvergleich zur Samsung 970 hat die Corsair jedoch leider das Nachsehen.

    Temperaturen
    Die Temperaturen der SSD bewegten sich bei den Tests völlig im Rahmen. Eventuell liegt es auch an dem von mir verbauten Kühlkörper um die Wärmeabfuhr zu verbessern.
    Im Idle kam die SSD nicht über 33 C hinaus. Bei voller Last erreichte sie 50 C, die durchschnitts Temperatur lag während des Spielens bei 40 C.

    Preis-Leistungsverhältnis
    Da die SSD Preise aktuell immer weiter fallen, lässt sich nur schwer etwas dazu sagen. Die Preise der SSD sind sehr ausgewogen, werden bestimmt aber noch so tief fallen wie normale HDDs. Die Zuverlässigkeit der Corsair MP510 wird mit 1,8 mio. Stunden angegeben, die Garantie beträgt 5 Jahre. Für mich ist diese SSD trotz allem eine Kaufempfehlung, Preis und Leistung passen hier.

    Fazit
    -Sehr einfacher Einbau
    -Schnelle SSD
    -Geräuschlos
    -Niedrige Temperaturen
    -Gute und solide Verarbeitung

    Kontra
    -Information zum Softwarebezug fehlen in der Verpackung
  • Die Corsair MP510 240GB bekam ich durch die Aktion …

    Die Corsair MP510 240GB bekam ich durch die Aktion Testers Keepers. Erstmal danke an Mindfactory für die nette Aktion.

    Vorwort
    Bevor wir zu dem eigentlichen Test kommen, wollte ich nur eine kleine Stellungnahme zu meinem Testsystem geben. Aufgrund eines Problems des M.2 Steckplatzes auf dem Board musste ich es mit einer PCIe Karte testen. Mein M.2 Slot wollte einfach nicht mit PCIe x4 laufen, egal wie man es einstellte. Dies scheint bei Gigabyte mit der Z97X Serie bekannt zu sein.

    Verpackung Einbau
    Der Ersteindruck der MP510 war sehr solide. Die Packung war dem Artikel entsprechend sehr klein und ohne viel Schnick Schnack. Das Einbauen ist ja eigentlich nicht wirklich kompliziert, Schraube lösen, einstecken und wieder die Schraube anziehen. Die Software für die Corsair Speichermedien kann man online auf deren Webseite beziehen.

    Test
    Mein Testsystem
    Intel I7-4790K
    Gigabyte Z97X-UD5H
    16GB DDR3 1866Mhz
    Akasa M.2 to PCIe Adapter
    Corsair MP510 240GB

    Design
    Das Design der SSD ist schlicht, dunkles PCB mit einem schwarzen Aufkleber des Herstellers.

    Bios Software
    Die SSD kommt ohne Software, diese kann man Online bei Corsair herunterladen. Die Software ist sehr schlicht und einfach gehalten, wobei ich da einige Vorschläge für Verbessrung hätte. Man kann mit der SSD-Toolbox von Corsair alle relevanten Daten der SSD auslesen. Falls nötig, kann man auch via OneClick ein Firmware Upgrade durchführen.
    Leistung
    Vorweg muss ich sagen, dass die SSD für den alltags Gebrauch völlig in Ordnung ist, man sollte nur keine neuen Rekorde von ihr erwarten.
    Hier sind meine Benchmarks für Bilder siehe Forum

    AS SSD 1GB
    SeqLesen 2488,59 MBsSchreiben 991,17 MBs
    4KLesen 52,91 MBsSchreiben 150,07 MBs
    4K-64ThrdLesen 907,17 MBsSchreiben 915,47 MBs
    ZugriffszeitLesen 0,072 msSchreiben 0,025ms

    ATTO Disk Benchmark
    Als Beispiel her nur der 64 MB BlockWrite 993,61 MBsRead 2,84 GBs

    CrystalDiskMark Angaben in MBs
    Seq Q32T1Read 3070,4Write 1043,8
    4KiB Q8T8Read 642,0Write 936,7
    4KiB Q32T1Read 270,7Write 164,8
    4KiB Q1T1Read 45,40Write 134,9

    SSD-Z nur Read
    Sequential Read1,57 GBs
    Read Acces Time0,074ms
    Read IOPS QD32155.179

    Ich weis leider nicht, was bei meinen Tests schiefgelaufen ist. Ich komme einfach nicht über 1 GBs beim Schreiben. Vielleicht habe ich eine defekte SSD oder Adapter-Karte. Mit dem M.2 Slot auf dem Board sah es noch schlimmer aus, da kam ich nicht über 800 MBs lesen und 750 MBs schreiben. Die Adapter Karte läuft mit PCIe 4x siehe CrystalDiskInfo.
    Im alltäglichen Gebrauch wird man den Unterschied von 1 GBs zu 2 GBs eh nicht merken, außer man verschiebt immer riesige Datenmengen. Nehmen wir als Beispiel das aktuelle Fallout 76, da waren die Ladezeit mit einer normalen SATA SSD etwa 25sek um die Welte zu betreten. Mit der Corsair MP510 wurden diese um fast die Hälfte reduziert, hier lagen sie bei knapp 13sek. Der Unterschied zwischen SATA SSD und einer NVMe SSD macht sich bei Spielen, die eine größere Menge an Daten laden müssen schon bemerkbar. Im direkten Geschwindigkeitsvergleich zur Samsung 970 hat die Corsair jedoch leider das Nachsehen.

    Temperaturen
    Die Temperaturen der SSD bewegten sich bei den Tests völlig im Rahmen. Eventuell liegt es auch an dem von mir verbauten Kühlkörper um die Wärmeabfuhr zu verbessern.
    Im Idle kam die SSD nicht über 33 C hinaus. Bei voller Last erreichte sie 50 C, die durchschnitts Temperatur lag während des Spielens bei 40 C.

    Preis-Leistungsverhältnis
    Da die SSD Preise aktuell immer weiter fallen, lässt sich nur schwer etwas dazu sagen. Die Preise der SSD sind sehr ausgewogen, werden bestimmt aber noch so tief fallen wie normale HDDs. Die Zuverlässigkeit der Corsair MP510 wird mit 1,8 mio. Stunden angegeben, die Garantie beträgt 5 Jahre. Für mich ist diese SSD trotz allem eine Kaufempfehlung, Preis und Leistung passen hier.

    Fazit
    -Sehr einfacher Einbau
    -Schnelle SSD
    -Geräuschlos
    -Niedrige Temperaturen
    -Gute und solide Verarbeitung

    Kontra
    -Information zum Softwarebezug fehlen in der Verpackung
  • Ich habe das Produkt im Rahmen der Testers Keepers Aktion…

    Ich habe das Produkt im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory gewonnen und bin einer der Glücklichen, die dieses Produkt kostenlos erhalten haben und testen dürfen. Dies wird meine Rezension und Meinung jedoch nicht beeinflussen.

    Verpackung & Versand
    Der Versand ging reibungslos von statten und das Produkt war innerhalb weniger Tage da. Die Verpackung ist in gelb und schwarz gehalten und macht schon den Eindruck, dass man etwas Besonderes bekommt. Vergleichsweise habe ich eine M.2 SSD von Western Digital, dessen Verpackung deutlich sperriger und weniger Liebe zum Detail aufweisen kann.

    Verarbeitung und Design
    Zu der Verarbeitung und dem Design von M.2 SSDs kann man grundsätzlich nicht viel sagen, aber man merkt, dass man selbst hier eine Schippe drauflegen kann. Der Fakt, dass die Platine bei diesem Modell nicht in grün wie üblich, sondern in schwarz ausgeführt ist, beweist das. Selbst der Tophersteller Samsung hat dies erst in der neuesten Serie eingeführt und zwar der 900er Serie. Die kleinen Lötverbindungen und Transistoren sehen sehr gut verarbeitet aus und der schwarze Aufkleber mit der Aufschrift Corsair MP510 macht einen schönen und schlichten Eindruck. Diejenigen die nicht nur auf die inneren Werte achten, sind mit der MP510 wirklich gut beraten!

    Technische Daten und Wissenswertes
    Das Produkt hat 5 Jahre Garantie und über die Hersteller Website bekommt man ein Tool um die SSD zu verwalten und Firmware Updates durchzuführen. Über das zur Verfügung gestellte Tool kann gleichzeitig auch die Temperatur der SSD überwacht werden. Der Formfaktor der M.2 SSD ist 2280 und sie passt in fast alle gängigen Mainboards mit M.2 Sockel. Es gibt sie in 4 verschiedenen Ausführungen 240, 480, 960 und 1920 Gigabyte. Das getestete 240 Gigabyte Modell hat einen 256 MB großen DDR3 Cache. Der eingebaute Controller ist ein Phison PS5012-E12. Der Chip ist ein Toshiba BiCS 3 3D NAND. Die installierte Firmware Version ECFM11.0 ist aktuell und benötigt daher kein Firmware Update. Laut Hersteller sollen Lesegeschwindigkeiten von bis zu 3100 MBs und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 1050 MBs möglich sein. Die Mindestbetriebsdauer bis Fehler auftreten können beläuft sich auf 1.800.000 Stunden und eine Mindestschreibmenge von 400 Terabyte welche sehr vielversprechend zu sein vermögen. Beim normalen, privaten Gebrauch sind diese jedoch kaum erreichbar. Die Verschlüsselung war im Vorgängermodell der MP500 nicht möglich. Mit der MP510 ist dieses Feature hinzugekommen

    Testsystem
    Eingebaut habe ich sie auf einem ASUS ROG Maximus XI Code was schnell und unkompliziert von statten ging. Weitere teschniche Daten zum System
    Intel Core i7 9700k - ein Prozessor mit 8 Kernen
    NZXT Kraken X62 als All-In-One Wasserkühlung für den Prozessor
    32 GB Arbeitsspeicher von G.Skill Trident Z RGB
    Nvidea GeForce RTX 2080 Founders Edition als Grafikkarte mit 8GB Speicher
    ASUS ROG Thor 850 Watt als Netzteil
    IN WIN 805i als Gehäuse mit insgesamt 5 verbauten Lüftern
    Betriebssystem Windows 10 Pro x64

    Inbetriebnahme
    Das einstecken der SSD in das Mainboard ist kinderleicht. Falls das Mainboard eine Abdeckung für die M.2 Steckplätze wie in meinem Fall besitzt, schraubt man diese zunächst ab. Es ist darauf zu achten, dass man den M.2 Riegel in den richtigen Steckplatz mit PCIe Betriebsmodus einsteckt. Dabei hält man den Riegel circa in einem 35 Winkel und schiebt sie vorsichtig ein. Danach drückt man sie herunter und befestigt sie lediglich mit einer Schraube. Der M.2 Riegel wird ohne weiteres vom BIOS erkannt und ist direkt Betriebsbereit. Mein benutztes System war jungfräulich und wurde mit dieser SSD das erste Mal in Betrieb genommen. Hauptsächlich wird das System zum Spielen und für Privatanwendungen genutzt. Nachdem ich Windows über ein USB Stick installiert habe konnte es los gehen. Im Gegensatz zu meinem alten System mit einer HDD Festplatte wird hier der Unterschied so richtig deutlich. Die Ladezeiten in spielen wie Playerunknowns Battlegrounds PUBG haben sich immens verkürzt und ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie viel Spaß das macht. Zuvor habe ich meinen Computer gestartet und habe in der Zwischenzeit bis er vollständig hochgefahren war etwas anderes unternommen. Das ist dank eines blitzschnellen M.2 SSDs nicht mehr nötig. Nun starte ich den Computer und kann mich direkt dran setzen ohne lange warten zu müssen. Die Temperaturen der SSD bleiben immer im Rahmen und steigen nicht auf ein bedenkliches Niveau. Falls dies doch der Fall sein sollte und die SSD zu heiß wird, in dem Fall 64C beim Lesen und 60C beim Schreiben, drosselt sich diese einfach runter. Bei einem guten Gehäuse mit zureichender Lüftung, beziehungsweise einem guten Mainboard dürfte dies aber nicht eintreffen.

    Preis Leistung
    Die Corsair MP510 ist eine M.2 SSD die für das obere Segment hergestellt wurde. Man kann es auch das Segment der Computer-Enthusiasten nennen. Sie kostet circa 70 Euro und ist ein ebenwürdiger Konkurrent zur Samsung 970 Evo 250 Gigabyte, die auch in dieser Preisklasse liegt und ebenfalls eine schwarze Platine besitzt. Die Samsung 970 Evo hat in Sachen Leistung jedoch die Nase ein bisschen vorn, da sie schnellere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten aufweisen kann. Hier sind es beim Lesen statt der 3100 MBs ganze 3400 MBs und beim Schreiben statt der 1050 MBs ganze 1500 MBs. Ein Leistungsunterschied von 8-48% je nach Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Ein wenig schade ist es, dass das 240 Gigabyte Modell das langsamste unter allen MP510 Modellen ist. Andererseits hat die MP510 eine längere Betriebsdauer und eine höhere Mindest-Datenschreibmenge als die 970 Evo und somit eine längere, garantierte Haltbarkeit. Für welche der beiden SSDs man sich also entscheidet ist Geschmackssache des Verbrauchers. Im Gegensatz zu HDDs sind die Preise pro Gigabyte natürlich vergleichsweise hoch, aber meiner Meinung nach den Preis wert. Wenn man sich allein die Zeitersparnis betrachtet, die durch diese Technik möglich ist und die Freuden die es mit sich bringt auf lange Ladezeiten zu verzichten.


    Fazit
    Der Corsair MP510 ist ein M.2 SDD im superschnellen PCIe-Betrieb. Es sind sehr schnelle Systemstarts möglich und lange Ladezeiten gehören damit der Vergangenheit an. Ich persönlich habe mein System darauf installiert und bin sehr zufrieden. Jedem dem Zeit wichtig ist und der über eine M.2 Schnittstelle am System verfügt, kann ich zu Herzen legen sich eine M.2 SSD im PCIe Betrieb anzuschaffen.
  • Da ich im Rahmen der Testers Keepers Aktion erlesen wurde…

    Da ich im Rahmen der Testers Keepers Aktion erlesen wurde, erstmal ein herzliches Dankeschön an Mindfactory für die Auswahl am GewinnspielTest. Ich werde meine Meinung und Testergebnisse zu dieser M.2 SSD von CORSAIR hier darlegen. Dies natürlich völlig unbeeinflusst und frei von der Aktion.
    Die Festplatte kam natürlich grade rechtzeitig zu meinem neuen MB, CPU, RAM Upgrade.

    Das Testsystem in dem die M.2 Festplatte eingebaut wurde
    Gehäuse be quiet! Pure Base 600 ohne Fenster
    Mainboard Asus Prime X470-Pro
    CPU AMD Ryzen 5 2600
    RAM 16GB G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16 Dual Kit
    Soundkarte Asus Xonar D2X
    Grafikkarte 4GB Sapphire Radeon R9 380X Nitro
    Netzteil 700 Watt be quiet! Straight Power E8
    Festplatten SSD - 240GB CORSAIR Force Series MP510 M.2 2280
    SSD - 240GB SanDisk Ultra II
    HDD - 500GB Samsung HD501LJ
    HDD - 500GB Samsung HD502IJ
    HDD - 750GB 750GB Seagate ST9750420AS
    HDD - 640GB WDC WD6400AAKS-65A7B2

    Die Lieferzeit war schneller als angegeben und wie gewohnt super bei Mindfactory und deren Lieferanten.
    Die SSD kommt in einer kleinen schwarz-gelben Pappschachtel. Innen ist die Festplatte nochmal mit einer Plastik Umhüllung versehen. Dabei liegt nur ein winzig kleiner Garantie-Zettel, den aber kaum ein durchschnittlicher Mensch ohne Hilfsmittel lesen kann. Optisch ähnelt sie einem blanken RAM Riegel nur etwas kürzer und am ende der PCI-E Anschluss. Dass die Platine in Schwarz daher kommt, ist schon recht schick und fällt auf meinem Mainboard kaum auf. Auf dem Riegel ist noch ein Aufkleber mit Name und Technischen Daten versehen.
    Die Platine ist nicht scharfkantig oder unsauber verarbeitet und somit gibt es keine Verletzungen oder Platinenbrösel auf dem Mainboard oder im Gehäuse.
    Leider alles schon erlebt.

    Einbau
    Der Einbau an sich ist relativ simpel. Den Körper an einer Heizung oder einem Wasserhahn erden, dann die SSD einstecken und die Schraube rein drehen. Das war auch schon der Einbau.
    Ich kann dabei nur wärmstens einen magnetischen Schraubendreher empfehlen, da die Schrauben nochmal eine Nummer kleiner sind, als die gängigen PC und Laufwerksschrauben. Außerdem ist es dringend davon abzuraten die SSD Platine zwischen Grafikkarte, Soundkarte, Festplatten und den umher wuselnden Kabeln zu installieren. Die Mühe, die Grafikkarte und Soundkarte auszubauen, hätte mir einiges an fummeliger Arbeit erspart.

    BIOS ErkennungEinstellung
    So weit so gut, ab ins BIOS und alles einstellen. Auch hier gibt es keine Probleme. Das ASUS BIOS hat meine SSD problemlos erkannt. Die Boot Reihenfolge eingestellt und los ging es schon. Besondere Einstellmöglichkeiten bezüglich der SSD gibt es hier nicht.
    Zu der Hitzeentwicklung, wie andere Kunden es in Ihrer Rezension geschrieben haben, kann ich leider nichts sagen.

    Einrichtung im System Ubuntu 18.10, Windows 10
    Das Erkennen von den beiden Systemen, Windows 10 und Ubuntu Linux 18.10, hat auch ohne irgendwelche Schwierigkeiten geklappt. Dass heißt, die Treiber in den Installationsmedien sind kompatibel oder vorhanden. In beiden Fällen habe ich das jeweilige aktuellste Image des Betriebssystems auf einen USB Stick gebannt und davon die Installation durchgeführt.
    Im laufenden Betrieb der Systeme gab es bisher auch keine Probleme. Die Systeme booten sehr schnell, und ich meine sogar noch ein Fünkchen schneller als mit meiner SanDisk SSD.
    Trim Optionen für SSDs braucht man weder in Windows 10, noch in Ubuntu 18.10 einstellen, da mittlerweile beide Betriebssysteme fortgeschritten genug sind eine SSD als solche zu erkennen.
    Die SSD kann also ohne weiteres Zutun verwendet werden.

    Tests
    Nun zu den Fakten
    Ich habe die Festplatte auf mehrere Weisen getestet.
    Einmal in meinem alten Windows als separate Festplatte, dann mit installiertem Windows auf der M.2 Festplatte. Zum Vergleich führe ich hier mal die Daten meiner alten SanDisk SSD und meiner HDDs auf.
    Für die Tests habe ich das Programm CrystalDiskMark in der Version 6.0.2 mit 9 Tests und 1GB Test Größe pro Durchlauf verwendet.

    Test 1 Windows auf separater SSD
    -----------------------------------------------------------------------
    Sequential Read 1623.606 MBs
    Sequential Write 1046.592 MBs

    Test 2 Windows auf M.2 SSD
    -----------------------------------------------------------------------
    Sequential Read 1617.006 MBs
    Sequential Write 1038.946 MBs

    Test 3 alte SanDisk SSD
    -----------------------------------------------------------------------
    Sequential Read 545.250 MBs
    Sequential Write 499.444 MBs

    Test 4 eine der alten HDDs
    -----------------------------------------------------------------------
    Sequential Read 74.323 MBs
    Sequential Write 75.368 MBs

    Auswertung der Tests
    Die CORSAIR MP510 Force Series wirbt mit 3100MBs Sequential Read, welche hier ja nur zur Hälfte erreicht wurden. Wo da jetzt der Flaschenhals liegt oder ob der Wert von CORSAIR einfach hoch gegriffen war, kann ich nicht sagen.
    Zu den anderen Festplatten hingegen, schlägt sie sich aber trotzdem wacker und ist im Vergleich zu einer herkömmlichen SSD das dreifache schneller im Lesen, und schreibt doppelt so schnell die Bits und Bytes.
    Zu der Spieltauglichkeit habe ich dann noch einige Spiele auf der Festplatte installiert und ausgiebig getestet. Unter anderem waren dabei CSGO, Battlefield 4, Battlefield Hardline, Battlefield 1, Rainbow Six Siege, Fallout 4, Rise of the Tomb Raider, The Witcher 3, Monster Hunter World.
    Alle Spiele hatten ca. 2 -4 Fps mehr als sie noch auf der HDD lagen. Außerdem waren die Ladezeiten bis zu 23 schneller.
    Die getesteten Programme, wie Gimp oder LibreOffice Ja ich bin ein Freund von Open Source wurden massiv in ihrer Startzeit verkürzt. Da lohnt so eine M.2 schon, wenn man viel Bildbearbeitung betreibt.
    Wie lange die Haltbarkeit dieser SSD ist kann man in einem Zeitraum von 14 Tagen in keinster Weise sagen.

    KostenNutzen
    Die Kosten für so eine M.2 SSD sind mit ca 70€ schon recht günstig geworden. Wenn man bedenkt, dass ich vor zwei Jahren eine normale SSD, gleicher Größe, mit nur die Hälfte der Geschwindigkeit bekommen habe, ist das schon ein fairer Preis. Der Nutzen, den man aber aus diesen 70€ zieht ist enorm.


    Fazit
    Wer noch keine M.2 SSD hat sollte sich schleunigst eine zulegen. Der Zuwachs an Geschwindigkeit ist einfach phänomenal genial.
    Trotz nicht erreichtem Sequential Read von den beworbenen 3100 MBs, ist die M.2 SSD MP510 Force von CORSAIR schon ziemlich schnell unterwegs.
    Leistungsintensive Programme mit vielen Dateien wie Gimp etc. profitieren stark von der SSD.
    Spiele Laden viel schneller und einen kleinen Boost in FPS gibt es oben drauf.
    Sie sieht schlicht aus und trägt so nicht all zu groß auf, was mir im Zeitalter von Casemodding und RGB Beleuchtungen mal sehr gefällt.
    Die Leistung hat mich voll überzeugt und die nächste SSD wird auf jeden Fall wieder so eine M.2 SSD.
    Als Systemplatte oder für Programme und Spiele eine absolute Bereicherung, Doch als reines Datengrab sollte sie nicht her halten.
    Ich kann sie auf jeden Fall empfehlen. Der Preis der SSD bewegt sich auch noch im durchschnittlichen Bereich und ist jetzt nicht überteuert.
    Ich bin begeistert.
  • Da ich im Rahmen der Testers Keepers Aktion erlesen wurde…

    Da ich im Rahmen der Testers Keepers Aktion erlesen wurde, erstmal ein herzliches Dankeschön an Mindfactory für die Auswahl am GewinnspielTest. Ich werde meine Meinung und Testergebnisse zu dieser M.2 SSD von CORSAIR hier darlegen. Dies natürlich völlig unbeeinflusst und frei von der Aktion.
    Die Festplatte kam natürlich grade rechtzeitig zu meinem neuen MB, CPU, RAM Upgrade.

    Das Testsystem in dem die M.2 Festplatte eingebaut wurde
    Gehäuse be quiet! Pure Base 600 ohne Fenster
    Mainboard Asus Prime X470-Pro
    CPU AMD Ryzen 5 2600
    RAM 16GB G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16 Dual Kit
    Soundkarte Asus Xonar D2X
    Grafikkarte 4GB Sapphire Radeon R9 380X Nitro
    Netzteil 700 Watt be quiet! Straight Power E8
    Festplatten SSD - 240GB CORSAIR Force Series MP510 M.2 2280
    SSD - 240GB SanDisk Ultra II
    HDD - 500GB Samsung HD501LJ
    HDD - 500GB Samsung HD502IJ
    HDD - 750GB 750GB Seagate ST9750420AS
    HDD - 640GB WDC WD6400AAKS-65A7B2

    Die Lieferzeit war schneller als angegeben und wie gewohnt super bei Mindfactory und deren Lieferanten.
    Die SSD kommt in einer kleinen schwarz-gelben Pappschachtel. Innen ist die Festplatte nochmal mit einer Plastik Umhüllung versehen. Dabei liegt nur ein winzig kleiner Garantie-Zettel, den aber kaum ein durchschnittlicher Mensch ohne Hilfsmittel lesen kann. Optisch ähnelt sie einem blanken RAM Riegel nur etwas kürzer und am ende der PCI-E Anschluss. Dass die Platine in Schwarz daher kommt, ist schon recht schick und fällt auf meinem Mainboard kaum auf. Auf dem Riegel ist noch ein Aufkleber mit Name und Technischen Daten versehen.
    Die Platine ist nicht scharfkantig oder unsauber verarbeitet und somit gibt es keine Verletzungen oder Platinenbrösel auf dem Mainboard oder im Gehäuse.
    Leider alles schon erlebt.

    Einbau
    Der Einbau an sich ist relativ simpel. Den Körper an einer Heizung oder einem Wasserhahn erden, dann die SSD einstecken und die Schraube rein drehen. Das war auch schon der Einbau.
    Ich kann dabei nur wärmstens einen magnetischen Schraubendreher empfehlen, da die Schrauben nochmal eine Nummer kleiner sind, als die gängigen PC und Laufwerksschrauben. Außerdem ist es dringend davon abzuraten die SSD Platine zwischen Grafikkarte, Soundkarte, Festplatten und den umher wuselnden Kabeln zu installieren. Die Mühe, die Grafikkarte und Soundkarte auszubauen, hätte mir einiges an fummeliger Arbeit erspart.

    BIOS ErkennungEinstellung
    So weit so gut, ab ins BIOS und alles einstellen. Auch hier gibt es keine Probleme. Das ASUS BIOS hat meine SSD problemlos erkannt. Die Boot Reihenfolge eingestellt und los ging es schon. Besondere Einstellmöglichkeiten bezüglich der SSD gibt es hier nicht.
    Zu der Hitzeentwicklung, wie andere Kunden es in Ihrer Rezension geschrieben haben, kann ich leider nichts sagen.

    Einrichtung im System Ubuntu 18.10, Windows 10
    Das Erkennen von den beiden Systemen, Windows 10 und Ubuntu Linux 18.10, hat auch ohne irgendwelche Schwierigkeiten geklappt. Dass heißt, die Treiber in den Installationsmedien sind kompatibel oder vorhanden. In beiden Fällen habe ich das jeweilige aktuellste Image des Betriebssystems auf einen USB Stick gebannt und davon die Installation durchgeführt.
    Im laufenden Betrieb der Systeme gab es bisher auch keine Probleme. Die Systeme booten sehr schnell, und ich meine sogar noch ein Fünkchen schneller als mit meiner SanDisk SSD.
    Trim Optionen für SSDs braucht man weder in Windows 10, noch in Ubuntu 18.10 einstellen, da mittlerweile beide Betriebssysteme fortgeschritten genug sind eine SSD als solche zu erkennen.
    Die SSD kann also ohne weiteres Zutun verwendet werden.

    Tests
    Nun zu den Fakten
    Ich habe die Festplatte auf mehrere Weisen getestet.
    Einmal in meinem alten Windows als separate Festplatte, dann mit installiertem Windows auf der M.2 Festplatte. Zum Vergleich führe ich hier mal die Daten meiner alten SanDisk SSD und meiner HDDs auf.
    Für die Tests habe ich das Programm CrystalDiskMark in der Version 6.0.2 mit 9 Tests und 1GB Test Größe pro Durchlauf verwendet.

    Test 1 Windows auf separater SSD
    -----------------------------------------------------------------------
    Sequential Read 1623.606 MBs
    Sequential Write 1046.592 MBs

    Test 2 Windows auf M.2 SSD
    -----------------------------------------------------------------------
    Sequential Read 1617.006 MBs
    Sequential Write 1038.946 MBs

    Test 3 alte SanDisk SSD
    -----------------------------------------------------------------------
    Sequential Read 545.250 MBs
    Sequential Write 499.444 MBs

    Test 4 eine der alten HDDs
    -----------------------------------------------------------------------
    Sequential Read 74.323 MBs
    Sequential Write 75.368 MBs

    Auswertung der Tests
    Die CORSAIR MP510 Force Series wirbt mit 3100MBs Sequential Read, welche hier ja nur zur Hälfte erreicht wurden. Wo da jetzt der Flaschenhals liegt oder ob der Wert von CORSAIR einfach hoch gegriffen war, kann ich nicht sagen.
    Zu den anderen Festplatten hingegen, schlägt sie sich aber trotzdem wacker und ist im Vergleich zu einer herkömmlichen SSD das dreifache schneller im Lesen, und schreibt doppelt so schnell die Bits und Bytes.
    Zu der Spieltauglichkeit habe ich dann noch einige Spiele auf der Festplatte installiert und ausgiebig getestet. Unter anderem waren dabei CSGO, Battlefield 4, Battlefield Hardline, Battlefield 1, Rainbow Six Siege, Fallout 4, Rise of the Tomb Raider, The Witcher 3, Monster Hunter World.
    Alle Spiele hatten ca. 2 -4 Fps mehr als sie noch auf der HDD lagen. Außerdem waren die Ladezeiten bis zu 23 schneller.
    Die getesteten Programme, wie Gimp oder LibreOffice Ja ich bin ein Freund von Open Source wurden massiv in ihrer Startzeit verkürzt. Da lohnt so eine M.2 schon, wenn man viel Bildbearbeitung betreibt.
    Wie lange die Haltbarkeit dieser SSD ist kann man in einem Zeitraum von 14 Tagen in keinster Weise sagen.

    KostenNutzen
    Die Kosten für so eine M.2 SSD sind mit ca 70€ schon recht günstig geworden. Wenn man bedenkt, dass ich vor zwei Jahren eine normale SSD, gleicher Größe, mit nur die Hälfte der Geschwindigkeit bekommen habe, ist das schon ein fairer Preis. Der Nutzen, den man aber aus diesen 70€ zieht ist enorm.


    Fazit
    Wer noch keine M.2 SSD hat sollte sich schleunigst eine zulegen. Der Zuwachs an Geschwindigkeit ist einfach phänomenal genial.
    Trotz nicht erreichtem Sequential Read von den beworbenen 3100 MBs, ist die M.2 SSD MP510 Force von CORSAIR schon ziemlich schnell unterwegs.
    Leistungsintensive Programme mit vielen Dateien wie Gimp etc. profitieren stark von der SSD.
    Spiele Laden viel schneller und einen kleinen Boost in FPS gibt es oben drauf.
    Sie sieht schlicht aus und trägt so nicht all zu groß auf, was mir im Zeitalter von Casemodding und RGB Beleuchtungen mal sehr gefällt.
    Die Leistung hat mich voll überzeugt und die nächste SSD wird auf jeden Fall wieder so eine M.2 SSD.
    Als Systemplatte oder für Programme und Spiele eine absolute Bereicherung, Doch als reines Datengrab sollte sie nicht her halten.
    Ich kann sie auf jeden Fall empfehlen. Der Preis der SSD bewegt sich auch noch im durchschnittlichen Bereich und ist jetzt nicht überteuert.
    Ich bin begeistert.
  • # Testers Keepers Test # Test mit Fotos im MF Forum …

    # Testers Keepers Test # Test mit Fotos im MF Forum bit.ly2zrXn2p

    0. Vorwort
    Der nachfolgende Test wurde im Rahmen der Testers Keepers Aktion zur Corsair MP510 NVM SSD mit 240GB durchgeführt. Die m.2 Festplatte wurde von Mindfactory und Corsair bereitgestellt und ichwir können sie nach dem Testen und dem veröffentlichen dieses Testberichts behalten, was aber keinen Einfluss auf meine Ergebnisse und Meinungen hat.

    Da mein System schon ein wenig älter ist Haswell2014 und die MainboardChipsatz Generation zu den ersten mit m.2 Anschluss gehört, ist dieser nicht mit aktuellen schnellen PCIe 3.0 4x 3.500 MBs max. reale Datenrate angebunden, sondern nur mit PCIe 2.0 2x 850 MBs max. reale Datenrate, weshalb nicht die volle Geschwindigkeit der NVM SSD ausgenutzt werden kann und damit nicht das volle Potential zu Tage kommt dies bitte ich beim Lesen zu berücksichtigen.
    Günsch, M. 2017 SSD-Tests & Vergleich Empfehlungen mit PCIe & SATA für Juni 2017. Computerbase. Online unter httpsbit.ly2Sb9tnv letzter Zugriff 23.11.2018.

    Testsystem
    Intel i7 4790k, Gigabyte H97-D3H, 16GB DDR3, RX 480 8GB,
    Festplatten
    SSDs Crucial MX100 256GB SATA, System, Kingston SV300 480GB SATA & Corsair MP510 240GB m.2
    HDD WD 3TB & 4TB SATA
    OS Windows 8.1 64bit 6.3, Build 9600


    1. Einleitung
    Die folgende Ausführung geht auf den Einbau, die Geschwindigkeit in verschiedenen Situationen und die potentiellen Vor- und Nachteile einer NVM SSD ein.

    Die Corsair MP510 m.2 SSD wurde in ein laufendes Windows 8.1 System integriert. Konkret bedeutet dies, dass keine Windows Neuinstallation vorgenommen wurde. Damit möchte die Integration der SSD sowie die Nutzung im alltäglichen Betrieb eines bestehenden Systems zeigen. Dazu gehört auch, dass nicht unter Laborbedingungen getestet wurde wie es z.B. Computerseiten machen Alle SSDs frisch formatiert u. Ä..
    Meine Systemplatte bildet die Crucial MX100 mit 256GB, die Aufgrund ihrer Größe ziemlich voll ist wie in den Benches zu sehen macht sich das aber kaum bemerkbar. Als weitere SSD nutze ich eine Kingston SV300 mit 480GB und zwei HDDs von WD mit 3 & 4TB für meine Fotos & Co. Die meisten Vergleiche werde ich zwischen den SSDs bringen, um aufzuzeigen, ob sich der Aufpreis zu einer NVM SSD lohnen kann, hierbei meine Anmerkung aus dem Vorwort beachten.

    Hinweis Alle Angaben sind ohne Gewehr und können Messtoleranzen beinhalten Reaktionszeiten zum Zeitstoppen, Varianzen etc.

    2. Äußere Merkmale Design & Verarbeitung
    Die Verpackung ist recht minimalistisch die Festplatte ist in Plastikverpackt, dazu kommt nur noch ein kleiner Garantiehinweis das wars. Das PCB, sowie der Aufkleber sind schlicht schwarz. Damit können sie sich recht unauffällig einem schwarzen Mainboard schmiegen.
    Da es meine erste eigene m.2 SSD ist, war ich doch sehr über die Größe verwundert. Sie ist kaum breiter als ein 50cent Stück, nur ca. 3x so lang.

    3. Einbau & Handhabung
    Da mein Mainboard nur einen m.2 Anschluss hat und dieser zwischen CPU und GPU liegt muss die GPU, für den Einbau der SSD, ausgebaut werden. Anschließend erkennt man den recht kleinen Steckschlitz des m.2 Anschlusses. Sobald man dort die SSD reinsteckt hängt sie erst einmal um ca. 25° Grad zum Mainboard. Das ist ganz normal denn jetzt muss man sie mit der Feststellschraube, die man vorher löst, wieder fixieren, sodass sie dann wieder parallel zum Mainboard steht und fest verankert ist. Ein kurzer Kontrollgriff und man stellt fest, dass sie sich nicht herausbewegen kann.
    Was man auf jeden Fall beachten sollte und ggf. vergessen wird wie auch bei mir, dass ich beim Kauf des Mainboards nicht darauf geachtet habe, weil ich nicht mit gerechnet hatte, dass man je nach Chipsatz und Platine evtl. zwei SATA Anschlüsse verliert, wenn man eine m.2 SSD auf dem Mainboard benutzt. So ist es jedenfalls bei mir und meiner Haswell Plattform. Das ist natürlich nicht ideal gerade, wenn man eigentlich viele Festplatten nutzen will + DVD Laufwerk. Hier werde ich für die Zukunft nach einer PCIe Lösung schauen, wo man mind. zwei m.2 SSDs anschließen kann. Dann muss man beim Upgraden nicht so sehr darauf achten und ggf. ein viel teureres Mainboard nehmen. Mit dem potentiellen Verlust zweier SATA Anschlüsse macht sich schon ein Nachteil der m.2 Schnittstelle bemerkbar, der natürlich nicht bei jedem Zutrifft!

    4. Leistung
    Nachstehend einige Daten und Vergleiche, um das theoretische Leistungsplus der m.2 SSD in synthetischen Benchmarks als auch realen Beispielen aus zu machen. Dabei wurde die Corsair SSD mit meinen anderen beiden SATA SSDs verglichen stellenweise auch mit einer meiner HDDs.

    4.1 Benchmarks
    Für die theoretischen Benchmarks habe ich mir die beiden Programme CrystalDiskMark6.0.2 x64 und HD Tach 3.0.4.0 ausgesucht.
    Abbildung 3 verdeutlicht bei verschiedenen Settings die Unterschiede zwischen SATA SSD und NVM SSD. Die Geschwindigkeit bleibt eher konstant hoch und bricht nicht so enorm ein wie beispielsweise die Kingston SV300. Die Crucial schlägt sich da doch noch etwas besser. Denoch sind die Leseraten mit teilweise bis über 3x und die Schreibraten sogar bis zu 7x schneller, je nach dem unter welchem Kriterium man schaut.
    Die Beobachtung der konstanteren Leistung wird noch einmal mit HD Tach verdeutlicht.

    Für die Screenshots & Werte bitte in die Forum Review schauen bit.ly2zrXn2p

    4.2 Ladezeiten Games
    Nach den theoretischen Benchmarks kommen nun einige Beispiele aus dem Anwendungsfeld des Gamings. Getestet werden Ladezeiten sowohl des Spiels selbst ins Menü als auch in einen Level. Hierbei gehe auch auf die Alpha von Star Citizien ein, bei der meine 4TB WD ganze 4min zum Starten des Spiels selbst braucht, die SSDs sind da deutlich schneller.

    Star Citizien Alpha 3.3.6 Ladezeit ins Menü
    Mit der 4TB HDD plagte man sich nicht nur mit der langen Wartezeit herum, sondern auch Ingame war es trotz hoher FPS eine Ruckelorgie. Bei den SSDs war dies nicht der Fall.

    WD 4TB 405min
    Crucial MX100 3650sek
    Kingston SV300 3700sek
    Corsair MP510 3530sek

    Fallout 4 Ladezeit ins Game
    Kingston SV300 10sek
    Corsair MP510 10sek


    KingdomCome Ladezeit ins Menü
    Crucial MX100 3300sek
    Kingston SV300 3450sek
    Corsair MP510 3360sek

    Ladezeit ins Game
    Crucial MX100 900sek
    Kingston SV300 900sek
    Corsair MP510 800sek

    GTA V Ladezeit in den Singleplayer
    Crucial MX100 3000sek
    Kingston SV300 3160sek
    Corsair MP510 2880sek

    Um die Games auf möglichst vielen Platten zu testen, musste ich sie natürlich immer hin und her schieben eine gute Möglichkeit, um die Zeit zu messen. Ideal wäre hierbei natürlich eine noch schnellere Platte oder eine RamDisk, damit man möglichst kein Bottleneck hat.

    Kopieren
    StarCitizien 45GB
    Das Kopieren des SC Ordners von der 480GB SSD zur Corsair dauerte ca. 234min bei Ø-Schreibraten von 270MBs.
    Das Kopieren des SC Ordners von der Corsair SSD zur Crucial MX100 dauerte ca. 237min bei Schreibraten von ca. 225-315MBs Siehe Abb. 5.Gegen Ende wurde die Schreibrate immer langsamer bis 230MBs.


    Hierbei sollte man auch beachten, dass die Schreib und Leseraten grundsätzlich bei größeren Dateien schneller sind als bei vielen kleinen.
    Positiv Kopieren zwischen der SATA SSD und NVM ist scheinbargefühlt schneller als von SATA SSD zu SATA SSD.

    5. Preis-Leistungsverhältnis
    Das Preisleistungsverhältnis der NVMs wird immer besser und die Konkurrenz steigt stätig. Sodass es mittlerweile sogar Platten für 15centGB gibt. Die Corsair MP510 mit 240GB ist mit gut 30centGB deutlich höher angesetzt, hat dafür mit bis zu 3GBs aber auch teilweise die doppelte Leserate, als besagte 15centGB NVMs. Die aktuelle Preislage macht deutlich wohin die Reise geht, denn beide SSD Arten werden stetig günstiger. Die Frage bleibt aber, ob sich die höhere Geschwindigkeit lohnt, für den meist höheren Preis, sowie der Einschränkung der Schnittstelle dazu mehr im Fazit.

    6. Fazit
    Ein abschließendes Fazit ist bei meiner Ausgangslage, dass ich zwei SATA Ports nicht parallel zum m.2 Anschluss nutzen kann sowie altersbedingten Plattform Einschränkungen PCIe 2.0 2x statt PCIe 3.0 4x, nicht gerade leicht. Was anschließend noch positiv bleiben könnte, wären Gewinne im Realeinsatz und die bleiben so gut wie aus. Teilweise lädt ein Spiel 1-2 Sekunden schneller. Ich denke, dass rechtfertigt die Einschränkungen auf dieser Basis nicht. Wenn man viele Daten hin und her schiebt könnte sich eine NVM bestimmt lohnen, dann aber auch eine größere denn m.2 Steckplätze sind stehts Mangelware. SATA Ports hat man in der Regel 6 m.2. Ports 1-2. Erst bei HEDT gibt es stellenweise 3 Ports, aber da kosten die Mainboards auch 300-500€. Alternativ bleibt einem noch ein m.2 PCIe Adapter mit z.B. 1-4 Ports. Ich werde mir das auf jeden Fall näher anschauen, damit man auch Mainboard unabhängig bleibt.

    MF Bewertungsskala Zwischen 3-4 Sternen -
  • Da ich im Rahmen der Testers Keepers Aktion erlesen wurde…

    Da ich im Rahmen der Testers Keepers Aktion erlesen wurde, erstmal ein herzliches Dankeschön an Mindfactory für die Auswahl am GewinnspielTest. Ich werde meine Meinung und Testergebnisse zu dieser M.2 SSD von CORSAIR hier darlegen. Dies natürlich völlig unbeeinflusst und frei von der Aktion.
    Die Festplatte kam natürlich grade rechtzeitig zu meinem neuen MB, CPU, RAM Upgrade.

    Das Testsystem in dem die M.2 Festplatte eingebaut wurde
    Gehäusebe quiet! Pure Base 600 ohne Fenster
    MainboardAsus Prime X470-Pro
    CPUAMD Ryzen 5 2600
    RAM16GB G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16 Dual Kit
    SoundkarteAsus Xonar D2X
    Grafikkarte4GB Sapphire Radeon R9 380X Nitro
    Netzteil700 Watt be quiet! Straight Power E8
    FestplattenSSD- 240GB CORSAIR Force Series MP510 M.2 2280
    SSD- 240GB SanDisk Ultra II
    HDD- 500GB Samsung HD501LJ
    HDD- 500GB Samsung HD502IJ
    HDD- 750GB 750GB Seagate ST9750420AS
    HDD- 640GB WDC WD6400AAKS-65A7B2

    Die Lieferzeit war schneller als angegeben und wie gewohnt super bei Mindfactory und deren Lieferanten.
    Die SSD kommt in einer kleinen schwarz-gelben Pappschachtel. Innen ist die Festplatte nochmal mit einer Plastik Umhüllung versehen. Dabei liegt nur ein winzig kleiner Garantie-Zettel, den aber kaum ein durchschnittlicher Mensch ohne Hilfsmittel lesen kann. Optisch ähnelt sie einem blanken RAM Riegel nur etwas kürzer und am ende der PCI-E Anschluss. Dass die Platine in Schwarz daher kommt, ist schon recht schick und fällt auf meinem Mainboard kaum auf. Auf dem Riegel ist noch ein Aufkleber mit Name und Technischen Daten versehen.
    Die Platine ist nicht scharfkantig oder unsauber verarbeitet und somit gibt es keine Verletzungen oder Platinenbrösel auf dem Mainboard oder im Gehäuse.
    Leider alles schon erlebt.

    Einbau
    Der Einbau an sich ist relativ simpel. Den Körper an einer Heizung oder einem Wasserhahn erden, dann die SSD einstecken und die Schraube rein drehen. Das war auch schon der Einbau.
    Ich kann dabei nur wärmstens einen magnetischen Schraubendreher empfehlen, da die Schrauben nochmal eine Nummer kleiner sind, als die gängigen PC und Laufwerksschrauben. Außerdem ist es dringend davon abzuraten die SSD Platine zwischen Grafikkarte, Soundkarte, Festplatten und den umher wuselnden Kabeln zu installieren. Die Mühe, die Grafikkarte und Soundkarte auszubauen, hätte mir einiges an fummeliger Arbeit erspart.

    BIOS ErkennungEinstellung
    So weit so gut, ab ins BIOS und alles einstellen. Auch hier gibt es keine Probleme. Das ASUS BIOS hat meine SSD problemlos erkannt. Die Boot Reihenfolge eingestellt und los ging es schon. Besondere Einstellmöglichkeiten bezüglich der SSD gibt es hier nicht.
    Zu der Hitzeentwicklung, wie andere Kunden es in Ihrer Rezension geschrieben haben, kann ich leider nichts sagen.

    Einrichtung im System Ubuntu 18.10, Windows 10
    Das Erkennen von den beiden Systemen, Windows 10 und Ubuntu Linux 18.10, hat auch ohne irgendwelche Schwierigkeiten geklappt. Dass heißt, die Treiber in den Installationsmedien sind kompatibel oder vorhanden. In beiden Fällen habe ich das jeweilige aktuellste Image des Betriebssystems auf einen USB Stick gebannt und davon die Installation durchgeführt.
    Im laufenden Betrieb der Systeme gab es bisher auch keine Probleme. Die Systeme booten sehr schnell, und ich meine sogar noch ein Fünkchen schneller als mit meiner SanDisk SSD.
    Trim Optionen für SSDs braucht man weder in Windows 10, noch in Ubuntu 18.10 einstellen, da mittlerweile beide Betriebssysteme fortgeschritten genug sind eine SSD als solche zu erkennen.
    Die SSD kann also ohne weiteres Zutun verwendet werden.

    Tests
    Nun zu den Fakten
    Ich habe die Festplatte auf mehrere Weisen getestet.
    Einmal in meinem alten Windows als separate Festplatte, dann mit installiertem Windows auf der M.2 Festplatte. Zum Vergleich führe ich hier mal die Daten meiner alten SanDisk SSD und meiner HDDs auf.
    Für die Tests habe ich das Programm CrystalDiskMark in der Version 6.0.2 mit 9 Tests und 1GB Test Größe pro Durchlauf verwendet.

    Test 1 Windows auf separater SSD
    -----------------------------------------------------------------------
    Sequential Read 1623.606 MBs
    Sequential Write 1046.592 MBs

    Test 2 Windows auf M.2 SSD
    -----------------------------------------------------------------------
    Sequential Read 1617.006 MBs
    Sequential Write 1038.946 MBs

    Test 3 alte SanDisk SSD
    -----------------------------------------------------------------------
    Sequential Read 545.250 MBs
    Sequential Write 499.444 MBs

    Test 4 eine der alten HDDs
    -----------------------------------------------------------------------
    Sequential Read 74.323 MBs
    Sequential Write 75.368 MBs

    Auswertung der Tests
    Die CORSAIR MP510 Force Series wirbt mit 3100MBs Sequential Read, welche hier ja nur zur Hälfte erreicht wurden. Wo da jetzt der Flaschenhals liegt oder ob der Wert von CORSAIR einfach hoch gegriffen war, kann ich nicht sagen.
    Zu den anderen Festplatten hingegen, schlägt sie sich aber trotzdem wacker und ist im Vergleich zu einer herkömmlichen SSD das dreifache schneller im Lesen, und schreibt doppelt so schnell die Bits und Bytes.
    Zu der Spieltauglichkeit habe ich dann noch einige Spiele auf der Festplatte installiert und ausgiebig getestet. Unter anderem waren dabei CSGO, Battlefield 4, Battlefield Hardline, Battlefield 1, Rainbow Six Siege, Fallout 4, Rise of the Tomb Raider, The Witcher 3, Monster Hunter World.
    Alle Spiele hatten ca. 2 -4 Fps mehr als sie noch auf der HDD lagen. Außerdem waren die Ladezeiten bis zu 23 schneller.
    Die getesteten Programme, wie Gimp oder LibreOffice Ja ich bin ein Freund von Open Source wurden massiv in ihrer Startzeit verkürzt. Da lohnt so eine M.2 schon, wenn man viel Bildbearbeitung betreibt.
    Wie lange die Haltbarkeit dieser SSD ist kann man in einem Zeitraum von 14 Tagen in keinster Weise sagen.

    KostenNutzen
    Die Kosten für so eine M.2 SSD sind mit ca 70€ schon recht günstig geworden. Wenn man bedenkt, dass ich vor zwei Jahren eine normale SSD, gleicher Größe, mit nur die Hälfte der Geschwindigkeit bekommen habe, ist das schon ein fairer Preis. Der Nutzen, den man aber aus diesen 70€ zieht ist enorm.


    Fazit
    Wer noch keine M.2 SSD hat sollte sich schleunigst eine zulegen. Der Zuwachs an Geschwindigkeit ist einfach phänomenal genial.
    Trotz nicht erreichtem Sequential Read von den beworbenen 3100 MBs, ist die M.2 SSD MP510 Force von CORSAIR schon ziemlich schnell unterwegs.
    Leistungsintensive Programme mit vielen Dateien wie Gimp etc. profitieren stark von der SSD.
    Spiele Laden viel schneller und einen kleinen Boost in FPS gibt es oben drauf.
    Sie sieht schlicht aus und trägt so nicht all zu groß auf, was mir im Zeitalter von Casemodding und RGB Beleuchtungen mal sehr gefällt.
    Die Leistung hat mich voll überzeugt und die nächste SSD wird auf jeden Fall wieder so eine M.2 SSD.
    Als Systemplatte oder für Programme und Spiele eine absolute Bereicherung, Doch als reines Datengrab sollte sie nicht her halten.
    Ich kann sie auf jeden Fall empfehlen. Der Preis der SSD bewegt sich auch noch im durchschnittlichen Bereich und ist jetzt nicht überteuert.
    Ich bin begeistert.
  • Auch ich konnte im Rahmen der Testers Keepers Aktion von …

    Auch ich konnte im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory die SSD 240GB Corsair Force Series MP510 kostenlos testen. Dies beeinflusst meine Meinung und mein Testergebnis jedoch in keinster Weise.
    Rahmenbedingungen
    Das PC-System wird ausschließlich zum Spielen und Arbeiten verwendet. Der Fokus liegt daher im Test verstärkt auf kurze Ladezyklen in Spielen sowie der täglichen Büroarbeit schnelles booten, schnelle Transferraten bei der Verschiebung von Daten und von Start von Office-Anwendungen, Adobe und Entwicklungsumgebungen.
    Für diesen Test wurde das OS Windows10 komplett neu aufgesetzt sowie Tests mit den folgender Applikation und Spielen durchgeführt

    Office 2019
    Fallout 76
    PUBG
    Borderlands 2

    Das Testsystem
    oCPU Intel Core i5 4690K Haswell 3.50GHz
    oMainboard MSI Z97 Gaming 3
    oDDR3 4x4GB Crucial
    oGrafikkarte Nvidia Geforce GTX 1070
    oFestplatten
    oHDD 1TB Western Digital WD10EZEX
    oSSD 250GB Samsung 850 EVO
    oWindows 10 Pro x64

    Der Flaschenhals ist hier ganz klar das Mainboard, welches aufgrund des Z97 Chipsatzes die M.2 Schnittstelle lediglich mit PCIe x2 Gen2 und somit maximal 1.0GBps bedient. Ich möchte in diesem Test trotz der Beschränkung auf die Vorzüge zur herkömmlichen SATA Schnittstelle, für die eine Samsung 850 EVO als Vergleich zum Einsatz kommt, eingehen.

    Versand und Verpackung
    Die Verpackung ist sehr schlicht und klein gehalten, weshalb der Versand erfreulicherweise auch nicht per Paket erfolgte. Das Päckchen, versendet durch Mindfactory, hat in einen herkömmlichen Briefkasten gepasst. Die Verpackung ist, soweit bei Elektronik möglich, umweltbewusst gewählt. Keine überdimensionierte Verpackung, keine Folienverschweißung. Der Inhalt beschränkt sich auf die SSD sowie einem Garantieschein, m. E. vollkommen ausreichend. Eine Software per CD oder per QR-Code Verlinkung liegt nicht bei.

    Installation
    Die Installation verlief problemlos und ist sehr simpel. Von den 3 möglichen Größen, die beim Einbau am Mainboard per Schraube möglich sind, wird die Corsair MP510 mit der dritten Schraube befestigt. Es handelt sich somit um die größtmögliche Ausprägung. Das Einschieben in das M.2. Modul verlief geschmeidig und ähnelt stark den DDR-RAM Steckplätzen.
    Die SSD wurde von meinem System sofort erkannt. Ein BIOS Update auf die Version 2A. habe ich im Anschluss durchgeführt, um etwaige Folgefehler ausschließen zu können.
    Die Windows10 Pro x64 Installation erfolgte über einen bootfähigen USB 3.0 Stick. Die Geschwindigkeit, mit welcher das OS installiert und einsatzbereit war, hat mich positiv überrascht. In gut 10 Minuten konnte die Installation abgeschlossen und das System konfiguriert werden.

    Corsair SSD Toolbox
    Die von Corsair hauseigene Software Corsair SSD Toolbox ermöglicht das Auslesen der MO510 Spezifika sowie Temperaturangabe und aktuelle Firmware Version. Die SSD wird mit der Firmware Version ECFM11.0 ausgeliefert, welcher Stand 17.11.2018 der aktuellen Version entspricht. Ein Firmware Update kann über diese Software ebenfalls recht einfach erfolgen.
    Die Software bietet zudem mit der Disk Clone Funktion die Möglichkeit, Daten von einem Ziellaufwerk zu einem anderen zu kopieren sowie eine Laufwerksverwaltung vor zu nehmen.
    Die Volumenangaben, welche in der Software angezeigt werden, stimmen mit der verfügbaren Kapazität jedoch nicht überein.

    Corsair SSD Toolbox
    Partition1 53.8GB
    Partition2 185.5GB

    OS
    Partition1 50.1 GB
    Partition2 172 GB

    Von den 240GB sind im Windowsbetrieb tatsächlich 222.1 GB nutzbar.

    Leistung
    Wir bereits eingangs erwähnt liegt aufgrund des Mainboards durch PCIe x2 Gen2 eine Einschränkung im Durchsatz vor. Die MP510 habe ich daher gegen die Samsung EVO 850 SSD sowie der WesternDigital HDD antreten lassen. Beide Festplatten sind per SATA angeschlossen.
    Die mit AS SSD Benchmark getesteten Werte zeigen klare Unterschiede. Die MP510 kommt aufgrund der Einschränkung im sequentiellen Lesen auf 763MBs und im Schreiben auf 746MBs. Die EVO 850 hingegen kommt im sequentiellen Lesen auf 515MBs und im Schreiben auf lediglich 459MBs. Erschreckend wird der Vergleich mit der Western Digital HDD die im sequentiellen Lesen auf 158MBS und im Schreiben auf 158MBs kommt.
    Gravierende Sprünge, wie sie bereits in den anderen Bewertungen genannt werden, sind hier also nicht drin. Zur Frage, ob die Unterschiede zwischen der Samsung EVO 850 und der M.2 SSD spürbar sind kann ich mit einem Ja, aber in geringe Ausmaße beantworten. Die Bootzeit hat sich um 3 Sekunden verkürzt. Während Windows 10 mit der Samsung SSD noch 16 Sekunden zum Start gebraucht hat, liegt die Zeit mit der MP510 nun bei 13 Sekunden.

    Folgend nochmals eine tabellarische Aufstellung der gemessenen Zeiten aus den oben genannten Applikationen
    oOffice 2019 Word, Excel, PowerPoint
    Samsung EVO 850 1 sek
    Corsair MP510 1 sek
    oFallout 76
    Samsung EVO 850 9.5 sek
    Corsair MP5107 sek
    oPUBG
    Samsung EVO 850 16.5 sek
    Corsair MP51013 sek
    oBorderlands 2
    Samsung EVO 850 10 sek
    Corsair MP5109 sek

    Auch die Ingame Ladezeiten fühlen sich gerunfügig schneller an. Die um den Faktor 1.5 höhere Lese- sowie Faktor 1.6 höher Schreibgeschwindigkeit konnten im offline Titel Hitman The complete first season die Ladezeit um 2 Sekunden verkürzen.

    Der direkte Vergleich eines Kopiervorgangs einer 4.7GB Image im Windows 10 Betrieb zeigt nochmals die erhöhte Schreibgeschwindigkeit zwischen der Samsung SSD und der M.2 SSD. Beide Festplatten wurden mit 2 Partitionen angelegt und die Datei auf die zweite Partition derselben SSD kopiert.

    Samsung EVO 850 1 x M.2 zum Einsatz kommt, der eine erhöhte Durchsatzrate ermöglichen soll. Der Einbau, die Installation sowie der Betrieb machen einen sehr soliden Eindruck, schneller habe ich bisher noch keine Festplatte angeschlossen und zum Laufen gebracht. Die verkürzten Ladezeiten beim booten und in den Spielen sind positiv zu vermerken.

    Fazit
    Wer das nötige Kleingeld hat und eine kleine und schnelle M.2 SSD sucht ist hier mit Sicherheit gut aufgehoben. Ich kann die MP510 unter Verwendung des Mainboard Chips Z97 ohne PCIe x4 Adapter jedoch nicht empfehlen. Hier ist man mit einer herkömmlichen SSD per SATA besser bedient. Ob es sich mit einem 20€ Adapter bei einem 240GB Speichermodul preislich noch lohnt, ist wieder eine andere Frage. Ich werde die Möglichkeit mit einem Adapter auf jeden Fall ausprobieren um für mein System noch mehr aus der Corsair MP510 herausholen zu können.
  • Bevor ich zum eigentlichen Test komme eine kleine …

    Bevor ich zum eigentlichen Test komme eine kleine Anmerkung Ich habe die Corsair MP510 240GB im Rahmen der Testers Keepers Aktion von Mindfactory kostenlos erhalten, was meine eigene objektive Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

    Verpackung und Einbau
    Die Verpackung der Corsair MP510 ist recht schmal und einfach gehalten. Außer einem kleinen Informationsheftchen für eventuelle Garantieansprüche lag nichts weiter bei. Die SSD selbst ist mit den Maßen 22x80mm und einem Gewicht von 55g im Vergleich zu normalen SATA SSDs geradezu winzig, wirkt aber dennoch sehr hochwertig verarbeitet. Der Einbau der SSD erfolgte schnell und unproblematisch auf einem MSI X470 Gaming Plus Mainboard. Die Corsair MP510 M.2 SSD wird hierbei nicht wie Festplatten im klassischen Sinne über ein SATA Kabel mit dem Mainboard verbunden, sondern über eine M.2 Schnittstelle direkt ans Mainboard gesteckt. Dies spart nicht nur Platz, sondern bietet auch die Möglichkeit für höhere Übertragungsraten. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, die SSD, wenn möglich, an eine PCI Express 3.0 Schnittstelle zu stecken, um ihr volles Potenziell auch ausschöpfen zu können. Fast alle der gängigen Mainboards im Mittelklasse bzw. High-end Segment besitzen heutzutage eine solche Schnittstelle.

    Inbetriebnahme & Software
    Die Inbetriebnahme erfolgte nach Formatierung ohne weitere Probleme. Von den 240GB sind 223,55GB nutzbar. Die SSD lässt sich mit dem hauseigenen Programm Corsair SSD Toolbox problemlos verwalten und optimieren. So können der S.M.A.R.T Status auslesen, die Temperatur überwacht oder Daten auf der Festplatte sicher gelöscht werden. Auch ein einfaches Update auf zukünftige Firmware Versionen ist damit möglich. Das Programm an sich bietet nichts grundsätzlich Neues, ist jedoch speziell bei der anfänglichen Einrichtung nice to have.

    Leistung
    Vor dieser SSD besaß ich lediglich eine recht alte 256GB Crucial SSD CT256MX100SSD1, welche ich in verschiedenen Benchmarks gegen die MP510 antreten ließ, um einen genauen Vergleich anstellen zu können. Hierbei kamen die gängigen Benchmark Programme AS SSD sowie CrystalDiskMark zum Einsatz. Die Benchmarks wurden jeweils 3x durchgeführt, um Falschmessungen auszuschließen und Mittelwerte bilden zu können.

    Schon beim sequentiellen Lesen und Schreiben zeigen sich in CrystalDiskMark deutliche Unterschiede. Während die Crucial SSD nur auf Werte von 560.5MBs beim Lesen und 334.3 MBs beim Schreiben kam, lagen die Werte der Corsair M.2 SSD bei 3099.4 MBs bzw. 1041.0 MBs. Dies deckt sich mit den Herstellerangaben auf der Verpackung von max. 3100 MBs beim sequentiellen Lesen und max. 1050 MBs beim sequentiellen Schreiben. Somit ist hier festzustellen, dass die Corsair SSD hier gegenüber älteren SSD Modellen knapp 5x schneller Daten lesen und ca. 3x schneller Daten schreiben kann. Spaßeshalber habe ich auch die Lese- und Schreibwerte meiner HDD gemessen. Diese kommt nur auf 76.49 bzw. 62.42 MBs und ist somit hinsichtlich ihrer Geschwindigkeit in keiner Weise vergleichbar. Auch die etwas anspruchsvolleren und realitätsnäheren 4K Tests sprechen eine deutliche Sprache hier ist die Corsair MP510 etwa doppelt so schnell wie eine SATA SSD

    Schaut man sich nun die AS SSD Benchmarks an, fällt auf, dass diese geringfügig schlechtere Werte sowohl für die Crucial als auch für die Corsair SSD liefern. Während die MP510 hier auf 2601,32 MBs Schreiben und 975,79 MBs Lesen kommt, liefert die Crucial SSD Werte von 521, 49 bzw. 302, 76 MBs. Trotz der minimal niedrigeren Werte verbleibt die Corsair MP510 auch nach diesem Benchmark ca. 5x schneller beim Lesen und 3x schneller beim Schreiben von Daten. Welche Werte nun aussagekräftiger sind, kann hier jeder für sich selbst entscheiden, die Wahrheit wird wie so oft irgendwo dazwischen liegen. Auch die Zugriffszeiten der Corsair MP510 beim Lesen und Schreiben sind mit 0.033ms und 0.289 ms deutlich geringer als die älterer SSD 0.088ms0.544ms, was zwar im Alltagsgebrauch nicht wirklich auffällt, aber für die Leistung der M.2 SSD spricht. Auffallend bei diesem Benchmark sind jedoch die gemessenen Unterschiede hinsichtlich der 4k Performance bei niedrigen 1GB und hohen 10GB Dateigrößen. Während die Crucial MX100 hier noch etwa gleichbleibende Ergebnisse liefert, fällt auf, dass die Leseraten der Corsair MP510 hier leicht einbrechen. Während beim 1GB Test noch 55,44 MBs 4K bzw. 1032,35 MBs 4K-64Thrd erreicht wurden, sinken diese Wert beim 10GB Test leicht ab auf 39.88 MBs 4K bzw. 663, 74 MBs 4K-64Thrd. Da diese Tests jedoch die Extrembedingungen darstellen, welche im Normalbetrieb nur selten auftreten, sind die leichten Schwankungen hier zu vernachlässigen und wirken sich nicht weiter negativ auf das Gesamtbild aus

    Der Kompressionsbenchmark von AS SSD unterstützt hier die zuvor gemessenen Ergebnisse. Auch hier ist die MP510 etwa 5x so schnell beim Lesen und ca. 3x so schnell beim Schreiben. Der im Alltagsgebrauch wahrscheinlich repräsentativste Kopier-Benchmark zeigt etwa doppelt so hohe Transferraten für ISOs, Programme und Spiele bei deutlich geringerer Dauer

    Auch bei der Startzeit aktueller Spiele lassen sich klare Unterschiede erkennen. Gemessen wurde hier die Ladezeit von Far Cry 5 und Hitman First Season jeweils unter identischen Bedingungen.

    Far Cry 5
    HDD 045min
    Crucial SSD 032min
    Corsair MP510 023min

    Hitman First Season
    HDD 035min
    Crucial SSD 024min
    Corsair MP510 019min

    Wie man an Far Cry 5 sehen kann, lassen sich die Ladezeiten durch Einsatz von SSD Festplatten erheblich verringern. Speziell auf der Corsair MP510 brauchte das Spiel nur knapp die Hälfte der Zeit um zu laden. Auch bei Hitman First Season ist ein Plus von 5 Sekunden zur älteren SSD zu erkennen.

    Testweise habe ich auch Windows 10 auf die Corsair SSD geklont. Während es schon auf der älteren SSD im Vergleich zu herkömmlichen HDD recht schnell startete, ist es nun fast direkt bereit, so als ob es auf HDD aus dem Standby booten würde! Im Vergleich zu den Ladezeiten der oben genannten Spiele ist der Geschwindigkeitsschub hier noch deutlicher spürbar.

    Bezüglich der Temperatur der MP510 konnte ich keine Probleme oder Drosselungen feststellen. Die Temperaturen lagen bei mir deutlich unter 60 Grad. Ob dies einer zu geringen Beanspruchung oder der Kühlung im Gehäuseam Mainboard geschuldet ist, kann ich nicht beurteilen. Eine temperaturbedingte Drosselung bei höheren Temperaturen mag vielleicht bestehen, dennoch würde diese nur in wirklichen Extremfällen bei Dauernutzung wirklich eine Rolle spielen. Unter Normalbedingungen würden die meisten Anwender auch bei einem Leistungsabfall keine deutliche Verzögerung merken, da selbst dann die M.2 SSDs ihre Vorgängermodelle noch deutlich überlegen sind.

    Preis-Leistungsverhältnis
    Die Corsair MP510 kostete zum Testzeitpunkt bei Mindfactory in der 240GB Variante etwa 70€, während ihr direkter Konkurrent - die Samsung 970 EVO 250GB - für 69€ dort zu haben ist. Dies ist natürlich im €GB Vergleich zu herkömmlichen HDD noch recht teuer, da aber bei den Meisten der Use-Case verschieden sein sollte SSD für OSProgrammeSpiele, HDD als Datengrab, sind diese Preise auch eher gerechtfertigt. Vergleicht man die technischen Daten der beiden SSDs miteinander, fällt auf, dass sich die Corsair MP510 im direkten Vergleich zu Samsungs Flaggschiff wenn auch nur knapp in Punkto Geschwindigkeit geschlagen geben muss. Die Samsung EVO 970 bietet hier eine Lese-Schreibgeschwindigkeit von 34001500 MBs statt den 31001050 MBs der MP510. Dieser Unterschied ist im alltäglichen Betrieb jedoch kaum wahrnehmbar. Positiv hervorzuheben ist, dass von Herstellerseite eine Betriebsdauer MTBF von 1.800.000h angegeben ist, während das Samsung Pendent nur 1.500.000h aufweist. Somit liegt hier keine der beiden SSDs klar vorne, wodurch es im Endeffekt nur auf persönliche Präferenzen ankommt. Auch die TBW Bewertung der MP510, welcher die Menge an Daten angibt, welche ohne Ausfall auf die SSD geschrieben werden können, ist mit 400 fast 3x so hoch wie die der Samsung EVO 150. Ebenfalls ist anzumerken, dass die MP510 in der 240GB Variante im Gegensatz zu den größeren Varianten 480GB, 960GB, 1920GB die langsamste der neuen MP510 Reihe ist. Die größeren Varianten etwa bietet leicht höhere Lese - und deutlich höhere Schreibraten mit steigender Kapazität und sind somit der Konkurrenz von Samsung ebenbürtig bzw. auf Grund der längeren Haltbarkeit sogar überlegen. Ich persönlich würde mich trotz o.g. Kritik dennoch für die Corsair MP510 240GB entscheiden, da m.M.n. die Lebensdauer einer SSD deutlich wichtiger ist, als kaum messbare Geschwindigkeitsunterschiede.

    Fazit
    Sollte man sich nun also eine SSD zulegen und macht eine M.2 SSD überhaupt Sinn? Dies ist natürlich stark vom Use-Case abhängig. Nutzern älterer HDD Festplatten ist auf jeden Fall zu einem Upgrade zu raten. Allein die Ladezeiten der Spiele, die Bootzeiten von Windows und nicht zuletzt die Kopiergeschwindigkeit sind ein Unterschied wie Tag und Nacht. Doch auch Nutzer älterer SATA SSD sollten hier über ein Upgrade nachdenken, da auch hier - je nach vorheriger SSD - ein deutliches Leistungsplus erzielt werden kann. Somit kann die Corsair MP510 240GB hier uneingeschränkt empfohlen werden. Negativ anzumerken sind hier allein die minimal niedrigeren Transferraten im Vergleich zu anderen Konkurrenzprodukten sowie die Leistungsunterschiede zu größeren Varianten der Corsair Force Serie. Wer also das letzte bisschen Schnelligkeit & Leistung aus seinem PC herauskitzeln möchte, sollte - den passenden Geldbeutel vorausgesetzt - zu einem Modell mit mehr Kapazität aus der MP510 Reihe greifen. Alle anderen werden aber auch mit der Corsair MP510 glücklich!

    Kurz zusammengefasst

    Pro
    - günstiger Preis von 70€
    - hohe sequentielle Transferraten
    - unproblematischer Einbau
    - sehr lange Haltbarkeit TBWMTBF
    - sehr kurze Boot- und Ladezeiten

    Contra
    - geringere sequentielle Transferraten der MP510 240GB im Vergleich zu Produkten anderer Hersteller im selben Preissegment Samsung 970 EVO und zu anderen SSD der Force Serie mit höherer Kapazität
  • Als ich von der Aktion gehört habe, die Corsair Force …

    Als ich von der Aktion gehört habe, die Corsair Force MP510 zu testen, habe ich mich direkt angemeldet. Auf Grund der Tatsache, dass ich vor kurzem einen neuen Rechner zusammengestellt habe, eignet sich mein System daher bestens, um die MP10 auf Herz und Nieren zu testen.

    Das Testsystem sieht wie Folgt aus
    MainboardASUS TUF Z390-Pro Gaming
    CPU Intel i7-8086k 4GHz
    DDR4 RAMG.Skill 2x8GB CL16
    KühlungWasserkühlung von Alphacool nur CPU
    GrafikkarteGeforce GTX970

    Das Mainboard bietet 2 M.2 Steckplätze an, welche jeweils im PCIe x4 Mode betrieben werden. Die Corsair Force MP510 ist somit das Nadelöhr für den Datenaustausch.

    Im Folgenden sollen die Vor und Nachteile der M.2 SSD getestet werden. Hierzu werde ich Windows vollständig neu aufsetzen und ausschließlich nur zum testen der SSD verwenden, ohne weitere Programme zu installieren.

    Der Test ist wie folgt gegliedert

    - Design
    - Verarbeitung
    - Software & Treiber
    - Komfort bei der Handhabung
    - Leistung
    - Preis- Leistungsverhältnis
    - Fazit

    1. Design
    Das Design ist kompakt, schlicht und unscheinbar in schwarz gehalten mit dem Firmenlogo und dem Firmennamen Corsair sowie groß daneben MP510. Dazu noch oben drüber Force Series sowie darunter ein paar technische Daten und die Kompatibilität.

    2. Verarbeitung
    Verarbeitet ist die SSD solide. Es gibt keine scharfen Kanten oder Ecken an denen man sich verletzen kann. Allerdings ist auch kein Kühlkörper verbaut, sondern lediglich ein etwas dickerer Aufkleber auf der SSD. Ein kleiner Nachteil ist hier schon zu erkennen. Auf der Verpackung konnte ich nirgendwo die Maße der SSD sehen. Laut Mindfactory soll sie 22mm breit sowie 80mm lang sein und 55g wiegen. Diese Angaben sind zumindest beim Gewicht nicht korrekt. Die Maße sind LxBxH 80x22x2mm sowie das Gewicht von 7g.

    3. Software & Treiber
    in der Verpackung haben keine CD oder sonstige Speichermedien gelegen, welche auf zusätzliche Software hindeuten. Wenn man also den Rechner vollständig neu aufsetzt, ohne eine Verbindung zum Internet zu haben, ist demnach keine Software verfügbar.

    4. Komfort bei der Handhabung
    Der Einbau in das Mainboard war denkbar einfach. Einfach reinstecken, mit einer Schraube fixieren, fertig. Die Installation ist allerdings von Mainboard zu Mainboard verschieden. In meinem Fall gehört eigentlich noch ein großer Kühlkörper auf die SSD. Ich habe diesen jedoch weggelassen

    5. Features & Leistung
    Zu aller erst muss bei mir Windows installiert werden, da das System vollständig Jungfräulich ist. 1100 min hat es bis zum Hallo gedauert inkl. Installation von einem langsamen USB Stick. weitere 115min bis zur Windows Oberfläche. Das Installieren der Softwarekomponenten von Windows Dauert dank der 25mbit Leitung ein wenig Länger. Hier ist das WLAN das Nadelöhr.
    Nach erfolgreicher Installation wird Windows komplett heruntergefahren und neu gestartet. Die Zeit zwischen dem erlöschen des UEFI Screens vom Mainboard bis zum erscheinen des Windows Desktops sind sage und schreibe 8,98s! Das ist extrem zügig.

    5.1 Leistung über den Benchmark test
    Nach der Installation von Windows sind noch genau 199GB auf der SSD frei. Sie ist nun C Luafwerk, daher kann der Benchmark durchaus als realistisch eingestuft werden.
    Folgende Werte kamen hierbei raus

    User Benchmark
    sequentieller test Lesen 934 MBs Schreiben 985 MBs
    Random 4K Lesen 35.7MBs Schreiben 170 MBs

    AS SSD Benchmark Durchschnitt von 1GB
    sequentielles Lesen 2363 MBs Schreiben 977MBs
    Random 4K Lesen 45 MBs Schreiben 158 MBs
    4K-64Thrd Lesen 1051 MBs Schreiben 887 MBs
    Zugriffszeit Lesen 0,039ms Schreiben 0,024ms

    10GB im Schnitt
    sequentielles Lesen 1325 MBs Schreiben 985 MBs
    Random 4K Lesen 26 MBs Schreiben 160 MBs
    4K-64Thrd Lesen 667 MBs Schreiben 720 MBs
    Zugriffszeit Lesen 0,040ms Schreiben 0,234ms

    Transferrate
    ISO Datei 1229 MBs
    Programm 855 MBs
    Spiel 1239 MBs

    Man kann also sehr gut sehen, dass beide Benchmark Tests nahe beieinander liegen, sich jedoch nur im sequentiellen Lesen unterscheiden. Aufgefallen ist mir jedoch die starke Wärmeentwicklung der SSD während des 10 GB Testdurchlaufs. Im Idlemode hat die SSD Ca. 40C Während des Tests beträgt die Temperatur jedoch 75C ziemlich viel in meinen Augen! Gemessen wurde die Temperatur berührungslos über ein IR Temperatur Messgerät
    Zudem ist mir aufgefallen, dass die Leistung der SSD stark Wärmeabhängig ist. Lasse ich den Test mehrmals hintereinander durchlaufen, wird die SSD heißer und die Werte verschlechtern sich. Ist der Test nur sehr kurz, sind die durchschnittlichen Werte deutlich besser.
    Die Werte auf der Verpackung werden jedoch nicht erreicht. Ausschließlich beim sequentiellen Schreiben kommen die Werte annähernd an die 1050 MBs heran.
    Es ist also zwingend erforderlich, die SSD zu kühlen! Es sollte daher statt dem Aufkleber ein entsprechender passiver Kühlkörper verbaut werden, welcher mit einem Wärmeleitklebepad direkt auf den Speichermodulen sitzt. Dies schützt nicht nur die SSD vor Überhitzung, sondern auch vor zu schnellem Altern.
    Da die Leistung nur im Desktop Betrieb gemessen wurde, können die Werte im Stand-Alone, also als Medien-Platte durchaus abweichend sein. Jedoch benötigt man dort in den seltensten Fällen eine solche SSD. Viel sinnvoller sind in meinen Augen die M.2 SSDs als Systempartition, bei der die Programme aktiv dort betrieben werden. Daher ist mein Benchmark Test durchaus realistisch anzusehen.

    6. Preis Leistung
    Der aktuelle Preis von 71 ist für so eine SSD verhältnismäßig günstig, wenn man alleine nur die GB ansieht 0,2958GB Die 240 GB können jedoch nie ganz ausgeschöpft werden. Zum einen werden Systempartitionen erstellt, zum anderen sind die 240GB nur die Normgröße. Bei mir sind es 223,56GB laut Datenträgerverwaltung von Windows. Somit kommt man auf einen effektiven Preis von 0,3176GB. oder 93% Nutzbarkeit der SSD inkl. der Systempartitionen. Die Samsung 970 Evo 500GB, welche zudem noch höhere Werte angibt kommt bei 118,90 auf einen Preis von 0,2378GB und damit deutlich günstiger als die Corsair. bei der 250GB Version der 970 EVO kommt man zudem bei einem derzeitigen Marktpreis von 69 auf 0,276GB. Damit ist die Samsung SSD der Corsair trotz der besseren nominellen Leistung überlegen. Es müssten hier allerdings noch vergleichbare Tests gemacht werden.

    7. Fazit
    Als Gesamtnote würde ich ihr eine 3 geben. Mir fehlen leider ein paar Vergleichswerte. Allerdings ist die starke Hitzeentwicklung und die damit einhergehende Leistungsminimierung ein Abzugskriterium. Weiterhin ist sie trotz der schlechteren Nominalleistung der Samsung 970 EVO unterlegen was das PreisLeistungsverhältnis angeht. Die angegebenen Daten der Schreib bzw. Leserate werden auch nicht erreicht.
    Positiv ist allerdings die Kompaktheit der Karte sowie die Verarbeitung.
    Um konkurrenzfähig zu sein müsste allerdings der Preis noch etwas sinken. Sofern ich sie kaufen müsste, würde ich eher zu einer anderen SSD tendieren.
  • Ich habe die Corsair Force MP510 240GB im Rahmen von …

    Ich habe die Corsair Force MP510 240GB im Rahmen von Testers Keepers zugeschickt bekommen und testen dürfen. Dies nimmt keinerlei Einfluss auf meine folgende Bewertung.
    Die folgenden Aspekte stammen aus meiner eigenen Erfahrung mit der SSD und sollen einen guten Überblick auf die Vor- und Nachteile des Speichermediums geben.

    Die SSD kommt verpackt in einem Plastikcover zusammen mit einem Informationsblatt über die Garantieansprüche bei defekter Ware an. Die SSD selbst macht auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck. Sie ist komplett in schwarz gehalten und mit silberner Schrift verziert, wie auch auf dem Produktfoto zu sehen. Mit 55g auf Maße von 22 x 80 mm liegt sie erstaunlich schwer in der Hand, was den Eindruck einer guten Verarbeitung noch einmal verstärkt.

    Getestet auf dem MSI B350 PC MATE

    Kompatibilität

    Solid State Drives des Formfaktors M.2 früher NGFF Next Generation Form Factor bieten durch die Unterstützung des PCI-Express-Interface bedeutend schnellere Datenraten als klassische SSDs, wodurch sie in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen haben. Man braucht sich heutzutage beim Kauf eines neueren Mainboards fast keinerlei Gedanken machen, ob diese den M.2 Formfaktor unterstützen, da dieser heutzutage getrost zum Standard gezählt werden kann. Bei der Auswahl muss also lediglich darauf geachtet werden, dass eine M.2-Kompatibilität angegeben ist. Wer sich ganz sicher sei will, den möchte ich an dieser Stelle auf den Artikel Das müssen Sie beim Kauf von M.2-SSDs beachten von PC Welt verweisen. Die MP510 hat einen PCI-Express 3.0 Anschluss.

    Einbau und Inbetriebnahme

    Das Medium musste ich lediglich in die passende Schnittstelle einschieben die Karten besitzen Aussparungen, ähnlich wie man es von den RAM-Modulen kennt, die ein falsches Einsetzen unmöglich machen und mit einer Schraube links am Mainboard fixieren. Je nachdem, wo die passenden Slots auf dem Mainboard liegen, muss man für den Einbau seine Grafikkarte abbauen, da diese in manchen Fällen den passenden Slot überdeckt. Der SSD lag keine Schraube bei, allerdings sind bei jedem Mainboard, das die Nutzung der M.2 SSD unterstützt passende Schrauben beigelegt. Der Einbau ist also kinderleicht. Falls es hier unerwartet Schwierigkeiten geben sollte, stehen im Handbuch des Boards alle nötigen Informationen zum Einbau bereit.

    Allgemeines

    Hier möchte ich auf ein paar relevante Punkte eingehen und auch ab und zu den direktem Vergleich zum Konkurrenten in diesem Preissegment ziehen, der Samsung 970 EVO 250 GB.

    Die Corsair MP510 240GB kommt mit 256 MB DDR3 DRAM-Cache nach der bekannten Formel 1MB pro GB und hat eine angegebene Lebensdauer MTBF von 1.800.000 Stunden 970 EVO zum Vergleich 1.500.000 Stunden. Gleichzeitig hat Corsair den Garantiezeitraum von drei auf fünf Jahre gehoben. Durch ein Over-Provising von 7% steht die MP510 mit 240 GB Benutzerspeicher zur Verfügung so auch in der Produktbeschreibung angegeben, der physische Speicher beträgt also 256 GB. Der verbaute Controller, der Phison PS5012-E12 ist relativ neu und verspricht ausgehend von den angegebenen Eckdaten eine gute Performance. Es werden 8 NADN-Kanäle und 32 NAND-Chip-Lines geboten. Die MP510 ist mit einer maximalen Schreiblast TBW von 400 TB angegeben, die 970 EVO mit 150 TB für die 240250 GB-Version. Der SLC-Cache ist von Corsair angegeben und entspricht 24 GB.


    Performance

    Bevor ich hier auf meine getesteten Werte eingehe, muss ich sagen Was für ein Speed-Monster! Wer wie ich den großen Umschwung von HDD auf SDD erlebt hat, weiß, was hier bereits für ein extremer Zuwachs an Performance und allgemeiner Geschwindigkeit vorliegt. Allerdings hauen die PCI-SSDs hier im Schnitt noch einmal knapp 6 x mehr an sequentiellen Lesen und Schreiben raus. Die MP510 ist mit bis zu 3100 MBs im seq. Lesen und 1050 MBs im seq. Schreiben angegeben. Damit ist sie zwar die langsamste aus der MP510-Reihe, mit zunehmender Speicherkapazität sind hier bis zu 3480 und 3000 MBs möglich 960 GB-Version, allerdings steigert sich mit ihr das allgemeine Erlebnis im Gegensatz zu einer herkömmlichen SSD 500 MBs Lesen und 350 MBs Schreiben deutlich. Mein System fährt nun in wenigen Sekunden hoch Windows 10 auf der MP510 installiert und im allgemeinen Desktop-Betrieb ist der Unterschied beim Verschieben von Daten, öffnen von Programmen o.ä sehr spürbar habe vorher eine 128 GB SanDisk genutzt.
    Im Test mit AS SSD Benchmark bin ich auf stabile Raten gekommen, die durchschnittlich den versprochenen Werten entsprechen bei mir 3088 MBs Lesen und 1043 MBs Schreiben. Was mir im ATTO Disk Benchmark positiv aufgefallen ist, sind die sehr stabilen Werte beim LesenSchreiben für unterschiedlich große Transfergrößen. Im Vergleich zu der Konkurrenz, wie der 970 EVO von Samsung, welche für 240 GB im gleichen Preisbereich wie die MP510 steht, muss sich die Corsair-Alternative also keinesfalls verstecken. Im Gegenteil, gerade die größeren Speichermedien von Corsair 960 GB bieten noch höhere Transferraten als andere Hersteller und die momentan schnellsten auf dem herkömmlichen Markt.
    Die Temperaturen lagen dabei auch nach längerer Beanspruchung in den gerade noch aushaltbaren Bereichen, stiegen allerdings sehr schnell auf 60-70 an. Die SSD ist auf der Oberseite mit einem schwarzen, weichen Kunststoffüberzug versehen wo auch die silberne Beschriftung draufsteht, welcher wahrscheinlich auch zur Temperaturabfuhr dienen soll. Dies funktioniert hier also nur mäßig gut, besser geeignet wären wahrscheinlich Mainboards, welche noch extra Wärmeabführer zum Aufschrauben besitzen, dies war bei mir nicht der Fall.

    Wann brauche ich eine solche SSD?

    Wer eine signifikante Verbesserung der Performance im Desktop-Betrieb erreichen will, ist hier an der richtigen Adresse. Das Laden von Spielen wird zwar auch beschleunigt, hier ist der Aufstieg allerdings nicht so deutlich spürbar wie beim Hochfahren des Rechners. Wer also einen schmaleren Geldbeutel hat und lediglich an der Spieleperformance interessiert ist, sollte lieber zu einer Standard SSD mit dafür größerer Kapazität für das gleiche Geld greifen. Wer das Geld zur Verfügung hat wobei die Preise für die M.2 SSD mittlerweile ohnehin echt klasse sind sollte gar nicht lange überlegen und den Aufstieg wagen - es lohnt sich! Ich kann die MP510 unter den genannten Aspekten also guten Gewissens weiterempfehlen.

    Pro

    - für vergleichsweise günstige Preise 69 für 240GB gibt es einen unglaublichen Geschwindigkeits-Aufstieg im Vergleich zu SATA-SSDs; gutes Preis-Leistungs-Verhältniss
    - einfacher Einbau, vor allem platzsparender, da keine extra Kabel benötigt werden
    - die MP510 liefert stabile Transferraten
    - das Speichermedium macht einen sehr hochwertigen und stabilen Eindruck lange Lebensdauer! und sieht gut aus, da schlicht gehalten
    - CORSAIR SSD Toolbox Software bietet interessante Möglichkeiten wie die sichere Löschung von Daten. Die Software ist online gratis zu bewerben

    Kontra

    - starke Temperaturentwicklung, was sich allerdings durch eine bessere Wärmeabfuhr verbessern lassen sollte nichtsdestotrotz spielt die Temperatur hier für den normalen Nutzer keine größere Rolle
    - minimal kleinere seq. Schreibgeschwindigkeit der 240 GB-Version als andere Modelle im gleichen Preissegment von anderen Herstellern 970 EVO, was sich aber wahrscheinlich im normalen Betrieb nicht bemerkbar macht
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