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Ratings of Corsair Force Series MP500 240GB, M.2 (CSSD-F240GBMP500)

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Ratings (11)

4.0 of 5 stars
  • Ich bin mit der Leistung der Corsair Force Series MP500 …

    Ich bin mit der Leistung der Corsair Force Series MP500 im Großen und Ganzen zufrieden.
  • Wenn die Systemplatte unbedingt MLC haben muss...

    Ich hatte schon länger mit einer M.2-SSD geliebäugelt, um meine unbefriedigende DRAM-lose SATA-SSD als Systemplatte zu ersetzen. Dank der endlich fallenden SSD-Preise sind PCIe-Modelle in eine für mich akzeptable Preisregion gerutscht, und die Wahl fiel auf die Corsair MP500 mit 240 GB. Für meine Zwecke wäre sicherlich auch eine höherwertige Samsung oder Crucial mit 3D-TLC ausreichend gewesen, entweder als M.2 für €15-20 weniger, oder als SATA mit doppelter Kapazität für den gleichen Preis. Ich wollte jedoch aufgrund wiederholt schlechter Erfahrungen mit TLC diesmal etwas mehr investieren und eine hoffentlich langlebigere MLC-SSD anschaffen, solange diese noch auf den Markt verfügbar sind.

    Was erhält man also für aktuell rund €100? Ein M.2-Kärtchen aus dem Baukasten von Toshiba, bestehend aus Phison PS5007-E7 mit acht NAND-Kanälen, 15 nm 2D MLC (ebenfalls von Toshiba) und vergleichsweise großzügig bemessenem 512 MB Cache. Diese Kombinationen kommuniziert über PCIe 3.0 x4 mit dem Rest des Systems und wird in dieser Form von verschiedenen Herstellern vertrieben. Dem Angebot von Corsair gab ich aus drei Gründen den Vortritt: zum einen enthält der Aufkleber eine Kupferschicht, welche die Drosselung unter längerer Vollast verzögern kann, und zum anderen ist eine Garantieabwicklung direkt über den Hersteller möglich. Die zugesicherte TBW ist mit 349 TB zudem die beste.

    Der M.2-Steckplatz auf meinem Mainboard ist nur mit PCIe 2.0 angebunden, so dass die maximale Leistung nicht abgerufen werden kann. Trotzdem sind im alltäglichen Betrieb Verbesserungen spürbar; Programme im allgemeinen als auch größere Datenmengen werden etwas schneller geladen. Der Unterschied zwischen SATA- vs. PCIe-SSD ist vorhanden und wahrnehmbar, jedoch von der Größenordnung her keinesfalls mit dem Umstieg von HDD zu SSD zu vergleichen. Eine Aufrüstung erscheint daher nur sinnvoll, wenn man bisher entweder auf eine aus Altersgründen langsame SSD oder wie ich auf ein minderwertiges DRAM-loses Modell mit TLC (dazu noch 2D…) gesetzt hat, oder ein Workstation-Nutzer mit hohen Anforderungen ist.

    Weder der M.2-Formfaktor noch Phison-Controller sind für ein ideales Kühlungskonzept bekannt, und diesen Umstand kann ich leider bestätigen. Obwohl sich der Steckplatz abseits der primären Wärmequellen (CPU, VRM, GPU) befindet, beträgt die Betriebstemperatur um Leerlauf zwischen 55 und 60° C. Der Aufkleber mit Kupferschicht hilft zumindest, bei normaler Nutzung ein temperaturbedingtes Drosseln unter Last zu verhindern.

    AS SSD liefert folgende Werte: http://666kb.com/i/dutdwp7l9o7gxp8ks.png

    Gut:
    - MLC, d.h. theoretisch längere Lebenserwartung sowie keine NAND-bedingten Leistungseinbrüche unter hoher Schreiblast.
    - Im Vergleich zur Konkurrenz deutlich höhere TBW.
    - Garantieabwicklung über den Hersteller…
    - Kupferschicht für stabilere Betriebstemperaturen…

    Schlecht:
    - …aber leider nur ein Garantiezeitraum von drei anstatt fünf Jahren.
    - …die aufgrund des hitzköpfigen Controllers trotzdem hoch ausfallen.
    - Keine Verschlüsselung.

    Neutral:
    - Der Preis pro GB ist natürlich deutlich schlechter als bei TLC-Platten. Für MLC muss man gewillt sein, den Aufpreis zu bezahlen (vs. M.2 PCIe) oder auf die Hälfte der Kapazität (vs. SATA) zu verzichten.
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  • 120GB Corsair Force Series MP500 M.2 2280 PCIe 3.0 x4 …

    120GB Corsair Force Series MP500 M.2 2280 PCIe 3.0 x4 32Gbs MLC NAND CSSD-F120GBMP500

    Ich habe das Mainboard Gigabyte GA-Z170-HD3P und habe die Corsair MP 500
    in den M.2-Slot gesteckt. Dann auf meiner noch bestehenden Win7-64-Partition
    den NVMe-Treiber von Microsoft installiert Hotfix KB2990941 und die
    Win7-Partition auf die MP 500 geklont.
    Anschließend im Bios noch die alte Win7-Partition ausgeschalten -
    der Neustart klappte sofort.
    Temp. mit AIDA 56 bis 63 °C im IDL
    Das war mir auf Dauer zu hoch - deshalb Nachkauf eines Passivkühlers
    kryoM.2 PCIe 3.0 x4 Adapter für M.2 NGFF PCIe SSD, M-Key mit Passivkühler
    und Einstecken in den 2. Graka-Slot PCIe-x4.

    Temp. 38 °C im IDL
    Geschwindigkeit mit AS SSD Benschmark
    Seq Lesen 1891 MBs Schreiben 1041 MBs
    Achtung den o.g. Hotfix nicht löschen, sonst gibt es Bluescrenn
    und Windows startet nicht mehr. Dann hilft auch die Windows-CD
    nicht da kein NVMe-Treiber, sondern nur ein erneutes Klonen des BS
    oder ein Backup, welches nach der Installation des Hotfixes erfolgte.
    3 Sterne nur, weil kein Treiber von Corsair dabei ist und auch hätte ich eine höhere
    Geschwindigkeit erwartet. Ob die Geschwindigkeit mit Windows 10 höher wäre, weiß ich nicht.
    unter Geräte-ManagerLaufwerkeCorsair MP 500Eigenschaften sind bei Haken gesetzt
  • Ich verbaute die Corsair Force MP500 in meinem Asus ROG …

    Ich verbaute die Corsair Force MP500 in meinem Asus ROG Strix X370-F Gaming. Leider scheint es Kompatibilitätsprobleme zwischen den beiden zu geben - Windows 10 stürzte immer wieder mit Bluescreens ab NTFS-Fehler, dann wurde die M.2 nicht mehr erkannt und dann lief sie zeitweise mal wieder.
    Ich würde von dieser Kombination von M.2 und Mainboard abraten... Ich habe mich wieder zu einer S-ATA-SSD entschieden...
  • Alles Super gelaufen schnelle Lieferung undn top ware.

    Alles Super gelaufen schnelle Lieferung undn top ware.
  • Was sollen hier die bezahlten Rezensionen?

    Hey Mincfactorzy, man muss Amazon nicht alles nachmachen. Das ist unseriös!
    Das gilt auch fur Geizhals: Verdient ihr dran oder warum lasst ihr sowas zu?
    • Psychedelica on

      Re: Was sollen hier die bezahlten Rezensionen?

      was glaubst du woran Geizhals sonst verdient außer an der Werbung? und somit jegliche positive Bewertungen priorisiert...
      Reply
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  • Sehr schnelle SSD im M.2 Format. Tut was sie soll. Bisher…

    Sehr schnelle SSD im M.2 Format. Tut was sie soll. Bisher nichts negatives gefunden. Schönes Design.
  • Ich möchte mich zunächst einmal bei Mindfactory und …

    Ich möchte mich zunächst einmal bei Mindfactory und Corsair für die Möglichkeit bedanken die M.2 SSD testen zu dürfen. Jedoch wird das Testers-Keepers Programm keinen Einfluss auf meine Meinung und Auswertung über den Test haben.

    Das Unternehmen Corsair hat in den letzten Jahren mit den konventionellen SSDs diese Bezeichnung wird in diesem Bericht für die 2.5 SSDs mit SATA Anschluss verwendet einen Einstieg in den Speichermarkt geschafft und ist seitdem eine große Konkurrenz für die anderen Speicherhersteller im Bezug zu den Oberklasse-SSDs. Mit der PCIe SSD hat Corsair ein Comeback im Segment der SSD-Oberklasse geschafft.

    Das Unboxing und der Lieferumfang
    Wie vielen eventuell schon aufgefallen ist, wirken die M.2 SSDs auf Fotos deutlich größer als in der Realität, jedoch habe ich die Größe persönlich auch unterschätzt. Die SSD wird in einer Verpackung geliefert, welche kleiner als mein iPhone 7 Plus ist nur als Vergleich. Beim ersten Halten der Verpackung ist das geringe Gewicht bemerkbar. Es fühlt sich an, als ob sich keine SSD in der Verpackung befinden würde. Die Verpackung beinhaltet lediglich eine Plastikhülle, welche die SSD rundum Schützt und ein kleines Blatt mit Warnhinweisen. Die Verpackung wird in einem Matt-Schwarz gehalten, worauf die SSD und eine Leistungsübersicht auf der Frontseite in einem Hochglanz-Schwarz dargestellt werden.

    Design und Verarbeitung
    Wie die meisten M.2 SSDs besitzt die SSD von Corsair auch keinen eigenen Corpus aus Aluminium oder anderem Material. Die Hauptplatine sowie deren Bauteile sind direkt ersichtlich und in einem Schwarz gehalten. Auf der Vorderseite der SSD befindet sich ein schwarzer Sticker von Corsair mit der Bezeichnung des Produktes und des Anschlusses. Auf dem ersten Blick scheint der Sticker nur ein Design zu sein, jedoch bei genauer Untersuchung kann festgestellt werden, dass dieser Sticker aus einer Kupferschicht besteht, welche verhilft die Abwärme abzuführen. Diese Methodik ist von den Samsung M.2 SSDs bekannt, wobei diese den Sticker auf der unbestückten Seite der SSD platzierten.
    Das Design an sich wirkt sehr hochwertig und lässt sich bei Gaming-Rechnern gerne zum Vorschein bringen.

    Montage
    Die Montage ist im Vergleich zu anderen Computerkomponenten deutlich trivialer und wird in diesem Kapitel nicht ausführlich beschrieben. Ich habe die M.2 SSD in meinem Alienware 15 R3 Notebook eingebaut, welches zwei PCIe x4 Anschlüsse besitzt und damit die volle Leistung unterstützen sollte.

    Der Einbau erfolgt sehr schnell
    1.Die Rückseite des Notebooks oder Computer wird geöffnet.
    2.Die Befestigungsschraube für die M.2 SSD, welche sind in der Nähe des Anschlusses befindet wird aufgeschraubt.
    3.Die M.2 SSD wird eingesteckt
    4.Durch die Bohrung in der M.2 SSD wird die im Schritt 2 entnommene Schraube durchgeführt und zugedreht, um die SSD zu fixieren.
    5.Rückseite des Notebooks oder Computers schließen.

    Bei Windows Betriebssystemen muss die SSD nur noch im Datenträgerverwaltungsmanager einer Partition zugewiesen werden und schon ist die SSD einsatzbereit.

    Leistung
    Auf der vorderen Seite der Verpackung nennt Corsair die Kennwerte der SSD. Mit Lesegeschwindigkeiten bis zu 3000 MBs und Schreibgeschwindigkeiten bis zu 2400 MBS bei sequentiellen Vorgängen liegt die M.2 SSD von Corsair im Bereich der High-End M.2 SSDs und ist theoretisch sogar schneller als die Samsung 960 Pro im Segment Schreiben. Um die volle Geschwindigkeit nutzen zu können, wird ein PCIe x4 Anschluss auf dem Mainboard benötigt. Wer diesen Anschluss nicht besitzt, kann durch einen PCIe Adapter diesen hinzufügen gilt nicht bei Notebooks.

    Theoretischer Vergleich
    SSD NameSeq LesenSeq Schreiben
    Samsung 960 Pro 1TB35002100
    Samsung 960 Evo 500GB32001900
    Corsair MP50030002400

    Vergleich
    Im nachfolgenden Vergleich werde ich die M.2 SSD von Corsair mit einer weiteren PCIe SSD, welche in meinem Alienware Notebook standardgemäß verbaut ist, mit einer herkömmlichen HDD und einer Samsung SATA SSD vergleichen. Der Vergleich wird auf dem Notebook mit dem Tool CrystalDiskMark durchgeführt.

    Dabei handelt es sich um folgende Modelle
    Corsair MP500 240GB
    Samsung 850 Pro 256GB
    Interne PCIe SSD 256GB
    Interne HDD 1TB 7200RPM

    Die Resultate sind folgend dargestellt
    Name SpeicherVorgangSeq Q324K Q32Seq4K

    Corsair MP500 240GBLesen2756517,7155944,25
    Corsair MP500 240GBSchreiben1244432,6950,0136,4
    Samsung 850 ProLesen562,6252,6532,937,05
    Samsung 850 ProSchreiben521,4200,2488,699,55
    Interne PCIe SSD 256GBLesen1663463,9135238,34
    Interne PCIe SSD 256GBSchreiben636,8343,8812,1142,5
    Interne HDD 1TBLesen141,41,190141,40,605
    Interne HDD 1TBSchreiben140,51,256138,81,233

    Mit den Ergebnissen kann festgestellt werden, dass die SSD von Corsair deutlich schneller schreibt und liest als die anderen Speichermedien im Test. Jedoch kann die Corsair selbst in dem Test von CrystalDiskMark nicht die versprochenen Kennwerte liefern, da es sich hierbei nicht um ideal komprimierte Daten handelt. Im Praxistest konnte bei Spielen wie GTA 5 und Battlefield 1 kaum eine Auswirkung erreicht werden durch die hohen Schreib- und Leseraten. Die Ladezeiten waren minimal schneller im Vergleich zu der SSD von Samsung. Wer schon mal ein Upgrade von einer HDD auf eine SSD durchgeführt hatte, erinnert sich an gravierende Unterschiede in allen Bereichen von Bootzeit vom System bis hin zum Start von Anwendungen und Co. Diese Erfahrung kann bei einem Upgrade von einer SATA SSD zu eine NVMe PCIe SSD nicht gemacht werden, da die Leistungssteigerung minimal messbar ist liegt nicht an der Hardware, sondern an der Programmierung der Software.

    Es sollte beachtet werden, dass die NVMe PCIe SSDs deutlich höhere Wärmeausstrahlung besitzen als SATA SSDs und HDDs. Im Test erreichte die SSD von Corsair im Durchschnitt Temperaturen von 73C im Betrieb. In einem Notebook kann diese Temperatur sehr unvorteilhaft werden, da die Kühler schon bei leistungsfähigeren Notebooks die Temperatur kaum runterkühlen können. Daher empfiehlt es sich diese NVMe PCIe SSDs nur zu erwerben, wenn der Nutzen Datenverarbeitung, Bildverarbeitung, & dafür vorhanden ist. Da aktuell die Betriebssysteme und andere Software auf geringere Schreib- und Leseraten ausgelegt worden sind, sind diese Speichermedien aktuell nach meiner Meinung nach noch zu OverSized für den Normalverbraucher und Gamer.

    Fazit
    Unabhängig vom Einsatzgebiet würde ich der SSD von Corsair 4 von 5 Sternen geben. Ein Stern Abzug für den hohen Preis. Wobei hier anzumerken ist, dass der Preis im Vergleich zur versprochenen Leistung und der Konkurrenz noch gut ist 151,43. Daher würde ich jedem, der sich eine NVMe PCIe SSD bestellen will, die Corsair MP500 empfehlen. Wer jedoch keinen Einsatzgebiet für diese Art von High-End SSDs besitzt, empfehle ich die SATA SSDs zu erwerben, diese bieten einem Normalverbraucher beinahe die gleiche Leistung bloß mit mehr Kapazität.
  • Ich hatte die Möglichkeit die MP500 M.2 SSD mit 240 GB …

    Ich hatte die Möglichkeit die MP500 M.2 SSD mit 240 GB aus der Corsair Force Series im Rahmen einer Testaktion von Mindfactory zu testen.
    Nach nun einer Woche im Gebrauch werde ich hier kurz meine Erfahrungen zusammenfassen.

    Einbau und Installation
    Da es sich bei der MP500 um eine M.2 SSD handelt, wird diese direkt auf dem Mainboard montiert. Die Montage ging schnell und einfach, jedoch musste ich darauf achten diese vor dem CPU-Kühler und der Grafikkarte zu monieren, da der M.2 Steckplatz direkt zwischen beiden liegt. Dies ist aber vom Mainboard und der Lage des M.2-Slots abhängig und mit wenig mehr Aufwand wäre diese auch nachträglich ohne Probleme monierbar gewesen.
    Auch beim ersten Start des Computers wurde die MP500 sofort erkannt und ich konnte ohne Probleme Windows installieren. Hier waren keine weiteren Einstellungen nötig.

    Verwendung und Datenübertragungsraten
    Bis jetzt habe ich immer SSDs aus der EVO Reihe von Samsung als Betriebssystemlaufwerk verwendet. Weswegen ich diese beiden vergleichen kann. Die Samsung 840 EVO SSD ist in einem System mit Intel Core i7 2600 Prozessor per SATA angeschlossen und die Corsair MP500 in einem Rechner mit AMD R7 1700X CPU und ist an der M.2 Schnittstelle angeschlossen. Beide CPUs takten standardmäßig mit 3,4GHz und in beiden Fällen ist auf den Speichermedien jeweils das Betriebssystem sowie einige oft verwendete Programme installiert. Beide dienen als Hauptspeicher im jeweiligen System. Gemessen habe ich die Geschwindigkeiten mit CristalDiskMark in der Version 5.2.1 x64. Beim sequenziellen Lesen von 1 GiB mit einem Thread konnte ich Geschwindigkeiten von 2756 MBs erreichen. Beim Schreiben mit gleichen Einstellungen wurden ebenfalls 1391 MBs erreicht. Im Vergleich dazu wurden bei der 840 EVO nur 550 MBs beim Lesen und 464 MBs beim Schreiben der gleichen Datenmenge erreicht.
    Dagegen fiel der Benchmark beim Lesen und Schreiben von 4KB Blöcken von zufällig auf der Festplatte verteilten Daten besser für die SSD von Samsung aus. Auch hier wurde wieder insgesamt 1 GiB an Daten gelesen bzw. geschrieben. Bei der EVO 840 werden mit 376 MBs nicht ganz doppelt so schnell Daten von der SSD gelesen wie bei der MP500 mit 206 MBs. Auch beim Schreiben hat hier die Samsung Platte mit 201 MBs gegenüber der Corsair mit 171 MBs die Nase vorn.
    Die folgenden beiden Abbildungen stellen die Testergebnisse nochmals dar. Links ist sind die Messungen an der Samsung SSD 840 EVO und rechts die der Corsair Force Series MP500 zu sehen.
    Bei Tests mit 8 Threads ist die MP500 dann wieder deutlich im Vorteil gegenüber der 840 EVO. Während die Datenraten beim Lesen und Schreiben von zufällig verteilten Daten bei letzterer im Wesentlichen gleichbleiben 383 MBs Lesen und 185 MBs Schreiben, erreicht die MP500 hier wesentlich höhere Datenraten 1050 MBs Lesen und 777 MBs Schreiben.
    Zur Übersichtlichkeit wieder 2 Screenshots der Benchmarks Links die Samsung SSD und rechts die Corsair MP500

    Zusätzliche Tools und Software
    Auf der Website von Corsair wird unter den Downloads zu der Force Series MP500 die Corsair SSD Toolbox angeboten. Die Software liefert Informationen über die SSD und bietet außerdem Möglichkeiten SSD spezifische Einstellung für die Festplatte zu treffen. Die MP500 wird in der Software korrekt erkannt und es werden auch einige Daten sowie Seriennummer, Firmware Version oder Temperatur der SSD korrekt angezeigt. Bei den gegebenen Einstellungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel beim Over-Provisioning, wird jedoch der Hinweis This device is not supported. Angezeigt und ich kann keinerlei Einstellungen vornehmen. Leider konnte ich auch nicht heraus finden, ob die MP500 in der Software derzeit überhaupt unterstützt wird.

    Fazit
    Ich bin mit der Leistung der Corsair Force Series MP500 im Großen und Ganzen zufrieden. Eventuell ließe sich mit angepassten Einstellungen über das Tool noch etwas mehr aus der SSD herausholen. Gefühlt startet Windows mit der Corsair SSD noch etwas schneller Wobei diese Aussage sehr subjektiv ist, da auf unterschiedlichen Systemen getestet wurde als eine SSD die per SATA angeschlossen ist. Bei einem Preis von ca. 150 für die 240GB Version der etwas schnelleren Force Series MP500 würde ich persönlich für den privaten Gebrauch jedoch eher zu einer SATA SSD in ähnlicher Preisklasse mit dafür ca. 500GB Speicherplatz greifen. Aber gerade bei einem Produktivsystem wo mit großen Datenmengen gearbeitet wird, dürften die deutlich höheren Übertragungsgeschwindigkeiten der Corsair Force Series MP500 240GB deutlich werden.
  • Macht Corsair der Konkurrenz Druck? Als allererstes Das …

    Macht Corsair der Konkurrenz Druck?
    Als allererstes Das Produkt habe ich im Rahmen Testers Keepers bekommen. Vielen Dank dafür!
    SATA SSDs haben den PC Markt revolutioniert Während man in dunkler Vorzeit noch ein Kaffee trinken oder mal den kompletten Schreibtisch aufräumen konnte, während der PC bootet, so fing mit den SSDs das High Speed Zeitalter an. Durch hohe Lese- und Schreibraten und sehr geringe Zugriffszeiten wurde ein neues Komfortlevel erreicht. Mit PCIe SSDs im M.2 Format, kommen so langsam die noch schnelleren Nachfolger in den Mainstream. Die MP500 ist ein Vertreter dieser Art und Corsair will damit den bisherigen Platzhirschen Samsung und Intel Paroli bieten. Im Folgenden werde ich meine Eindrücke schildern, ob dies gelungen ist

    Verpackung, Verarbeitung, Design
    Die Corsair kommt im kleinen Schwarzen. Die Verpackung ist ordentlich und stabil genug einen normalen Transport zu überstehen. Vorne auf der Verpackung werden gleich mal hohe Versprechen abgeben 3000MBs sequentielles Lesen, 2400MBs sequentielles Schreiben usw. Ob diese Versprechen eingehalten werden, wird später geklärt. Die SSD selbst ist einem Hartplastik Rahmen, der sich einfach aufklappen lässt.
    Das Design ist recht ansprechend Das Bild wird vor allem von einem Aufkleber bestimmt, welcher oben auf der SSD angebracht ist. Da auf dieser nicht vollgestopft mit Informationen ist wie die Samsung M.2 SSDs, hat man recht schickes Gesamtbild. Der Aufkleber dient dabei übrigens nicht dem Design, sondern in erster Linie zur Kühlung, aber dazu später mehr. Verarbeitungsmängel sind mir nicht aufgefallen. Alles erscheint hochwertig und gut verbaut. Gibt nichts zu meckern.

    Einbau
    Der Einbau von M.2 SSDs ist relativ entspannt. Da M.2 SSDs direkt auf einem Port am Mainboard angeschlossen werden, benötigt man keine Kabel und nur sehr wenig Platz. Freunde von gutem Kabelmanagment oder wenig Platz können sich also freuen. Einzig die Grafikkarte muss vermutlich ausgebaut werden um an den Port zu kommen. Die Schraube des M.2 Port bei der richtigen Größe einschrauben, die M.2 SSD einstecken, danach festschrauben und schon ist man fertig. Man muss übrigens darauf achten, dass meist SATA Ports abgeschaltet werden, wenn man eine M.2 SSD einsteckt. Ein Blick ins Mainboard Handbuch hilft. Bei mir wurden SATA 5 und 6 abgeschalten.

    Inbetriebnahme und Software
    Die SSD sollte Out oft he Box funktionieren. Es ist kein externer Treiber nötig bzw. es ist auch gar keiner vorhanden. Das ist mein größter Kritikpunkt Die SSD nutzt NVMe, was an sich toll ist, da dies speziell für SSDs ausgelegt ist. Windows 10 hat dafür einen nativen Treiber, der auch gut funktioniert, aber sehr konservativ eingestellt ist und damit schnelle SSDs deutlich ausbremst. Samsung und Intel bieten darum eigene Treiber an, Corsair noch? nicht. Man muss im Windowstreiber einstellen, dass Windows den Cache nicht leeren soll um die volle Geschwindigkeit zu erreichen. Komfortabel geht anders, da dies auch nicht wirklich kommuniziert wird. Habe mich erst über die schlechten Messergebnisse gewundert.
    Die Corsair Toolbox ist ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei Sehr altbackendes Design und relativ wenig Funktionen und Informationen. Firmware Updates werden über diese Software eingespielt, aber bis jetzt war keins vorhanden. In Sachen Software sollte Corsair dringend nacharbeiten.

    Leistung
    Jetzt gehts ans Eingemachte! Erstmal allgemein ein paar Worte Wer sich überlegt diese oder eine Konkurrenz SSD zu holen, sollte darauf achten, dass der M.2 Port auch wirklich den aktuellen Standard mit PCIe 3.0 x4 hat um den vollen Speed nutzen zu können! Mein MSI Z170A Carbon Pro Gaming bietet dies zum Beispiel. Getestet wurde unter Windows 10. Alternativ kann man über einen Adapter die SSD auch direkt an einen PCIe Port anstecken und somit auch bei älteren Modellen auf die volle Geschwindigkeit zu kommen.
    Ich habe leider kein echtes Konkurrenz Produkt um hier direkt zu vergleichen, bediene mich aber an Messdaten aus dem Internet und einem Vergleich zu meiner SATA SSD Einer Samsung 840 Pro 256GB.
    Erhalten habe ich übrigens die kleine 240GB Version der MP500. Diese sollte etwas langsamer sein als die größere 480GB Version.

    Die Ergebnisse

    AS SSD Seq4K4k-64ZugriffszeitScore

    Corsair MP500
    Lesen 2285529440,0351226
    Schreiben 1094987140,041922

    Samsung 840 Pro
    Lesen 506323430,068427
    Schreiben445862370,037369

    Von AS SSD gibt es 2 Messungen Einmal von der MP500 und einmal von meiner 840 Pro. Im Vergleich zur SATA SSDs ist der Unterschied natürlich gewaltig. Teilweise bis zu 4mal schneller in manchen meisten Disziplinen! Dieses Ergebnis war natürlich so erwartbar, viel interessanter ist der Vergleich zur Konkurrenz.
    Die Samsung 960 Pro erreicht in den AS SSD Benchmarks circa 2600MBs sequenzielles Lesen und 2000MBs schreiben. Das ist schneller als die MP500, vor allem im Schreiben. Dafür schneidet die MP500 im 4K Lesen sehr gut und schlägt sogar die 960 Pro. Die Leistung lässt sich im Allgemeinen als recht gut bewerten. Die MP500 schlägt damit die meisten Konkurrenz Produkte, aber eben nicht den Klassenprimus und liegt hier etwas unter der günstigeren 960 Evo, aber im realen Einsatz dürfte die MP500 durchaus auf einer Höhe mit der 960 Evo liegen.

    CrystakDiskMark Seq Q324k Q32Seq4k

    Beide von der MP500

    0Fill
    Lesen 27994412172138
    Schreiben 22583751719126

    Zufallszahlen
    Lesen 2538501128936
    Schreiben 13743811129108

    Im 0Fill Test von CrystalDiskMark erreicht die MP500 auch fast die auf der Verpackung versprochenen Leistung. Hierbei handelt es sich um komplett komprimierte Daten und damit um den Idealfall bei der Geschwindigkeitsmessung. Diese Geschwindigkeit lässt sich in Realität eigentlich nicht erreichen, da man im normalen Betrieb keine perfekt komprimierbaren Daten hat.
    Leistung geht also voll in Ordnung, die Samsung SSDs werden nicht überholt, aber Corsair schließt zumindest durchaus auf.

    Interessant für M.2 SSDs ist auch die Temperatur, da diese meistens keinen echten Kühlkörper besitzen und bei zu hoher Hitze es zu Geschwindigkeitseinbußen kommen kann. Der Aufkleber auf der MP500 soll aus wärmeleitfähigem Material bestehen und soll so größere Hitze verhindern. Er scheint seine Sache gut zu machen Ich bekomme auch unter Dauerstress die SSD nicht über 68C, was doch ziemlich gut ist. Im Idle liegen die Temperaturen um die 40 bis 50C. Gemessen wurde mit dem verbauten Temperatursensor auf der SSD.

    Fazit
    Corsair hat hier ein ordentliches Produkt vorgelegt, was durchaus eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellt. Sie sollten aber dringend bei ihrer Toolbox nachlegen und eventuell einen eigenen NVMe Treiber rausbringen. Preislich liegt die MP500 zwischen der 960 Pro und der 960 Evo, damit ist das PreisLeistungs-Verhältnis durchaus in Ordnung, wenn auch nicht spektakulär. Sie besitzt übrigens wie 960 Evo 3 Jahre Garantie. Ich persönlich würde die SSD weiterempfehlen. Den Stern Abzug gibt es leider für den fehlenden Treiber und die nicht so tolle Corsair Toolbox.
  • Vorweg möchte ich mich bei Mindfactory bedanken, dass …

    Vorweg möchte ich mich bei Mindfactory bedanken, dass ich für diese Testers Keepers Aktion ausgewählt wurde.

    Neben konventionellen Speichermedien wie SSDs und HDDs via SATA III gewinnen auch M.2 SSDs zunehmend an Popularität.
    Denn nicht nur durch ihre optische Größe sondern auch u.a durch ihre schnellen Transfergeschwindigkeiten bieten sie einige Vorzüge gegenüber SATA III angebundene Speichermedien.

    Im folgenden Text soll es um die Corsair Force Series MP500 240GB M.2 SSD gehen.

    Genutzt wurde die M.2 SSD mit einem MSI Z170A SLI Plus Mainboard mit Biosversion 1.A & unter Windows 10 64-Bit.

    Doch bevor wir zu den eigentlichen Benchmarks etc. kommen schauen wir uns die Corsair M.2 SSD erst mal genauer an

    Als jemand der noch nie eine M.2 SSD in der Hand gehalten hat sondern nur auf Fotos gesehen hatte, wirkte diese kleiner als ich mir sie vorgestellt hatte. Insbesondere wenn ich diese neben eine 2,5 Zoll sowie 3,5 Zoll Festplatte legte, fiel auf, wie sehr sich Speichermedien in den letzten Jahren weiterentwickelt hatten.

    Optisch wirkt die Corsair M.2 SSD sehr schick, farblich ist sie abgesehen vom PCB überwiegend schwarz mit weißgelben Akzenten inkl. Corsair Logo gehalten. Besonders ist bei dem Aufkleber, dass dieser mit einer Kupferschicht versehen ist, um etwas Wärme der Corsair M.2 SSD abzuleiten.

    Zudem hat Sie eine Länge von 80mm und kann somit ohne weitere Probleme auch in Laptops mit M.2 Kompatibilität eingebaut werden.
    Die Verarbeitung ist tadellos und robust, dennoch ist sie mit der nötigen Vorsicht zu behandeln.

    Der Einbau selbst gestaltete sich recht simpel, bei meinem SLI PLUS Mainboard sitzt der M.2 Slot zwischen dem CPU Sockel und dem ersten PCI-E Slot. Daher musste meine Soundkarte & die Grafikkarte ausgebaut werden, damit ich die Corsair M.2 SSD einbauen konnte. Zeitaufwand weniger als 2 Minuten.

    Die meisten aktuellen Z170 und Z270 sowie X99 Mainboards und MittelOberklasse Notebooks nur um einige zu nennen verfügen über die Möglichkeit die Corsair M.2 SSD zu betreiben. Altere PCs ohne M.2 Slot können die Corsair M.2 SSD auch betreiben, hierfür ist dann allerdings ein preiswerter Adapter notwendig.

    Kommen wir nun zu den Temperaturmessungen Hierfür wurde ein Infrarot Thermometer genutzt und an verschiedenen Stellen auf der Festplatte die Temperatur gemessen.

    Im Idle Zustand des PCs wurden Werte um die 43C gemessen
    Waren Benchmarks in Betrieb so erwärmte sich die Corsair NVMe SSD auf 70C.
    Die Werte sofern das Thermometer korrekt gemessen hat sind durchaus im Rahmen jedoch aber deutlich wärmer als meine verbauten 2,5 Festplatten 30C, welche direkt am Air Intake meines Gehäuses gekühlt werden.

    Als Benchmarks suchte ich mir zwei synthetische Benchmarks und 2 Spiele aus.

    Getestet wurde bei Ghost Recon Wildlands die Ladedauer vom Teamauswahlmenü bis in das Spiel selbst.

    3,5 SATA III Seagate Nas HDD 4TB 56 Sekunden
    2,5 SATA III SanDisk SSD ULTRA II 480GB5 Sekunden
    Corsair MP500 M.2 SSD 3 Sekunden

    Getestet wurde bei Battlefield 1 die Ladedauer von der Auswahl eines Gamemodes bis zur Auswahl der Klassen

    3,5 SATA III Seagate NAS HDD 4TB 77 Sekunden
    2,5 SATA III SanDisk SSD ULTRA II 480GB31 Sekunden
    Corsair NVMe SSD 240GB 20 Sekunden


    Crystal Disk Mark wurden folgende Werte gemessen RW

    Corsair MP500 240GBSandisk Ultra II 480GB

    Seq Q32T1 1776 1422 538 232
    4K Q32T1 - 466 385 226 115
    Seq 1287 972 483 191
    4k 38.02 132.1 25 79

    HDTune IOPS Write Read in MBs

    Corsair 2201 1824
    Sandisk 226 516
    Seagate 139 134


    Wie man an den oben angezeigten Werten erkennen kann ist die Corsair M.2 SSD in allen Bereichen als Sieger hervorgegangen. Meine etwas ältere 3,5 SATA III Festplatte hatte gegen das Corsair Modell keine Chance.

    Auffallend ist jedoch bei den Ladezeiten von Spielen, dass der Vorsprung schrumpft. Die Ladezeiten bei beiden getesteten Spielen sind sowohl mit einer SATA SSD als auch der M.2 NVMe SSD beide sehr schnell und nah bei einander.

    Sollte daher der Einsatz einer M.2 SSD einzig allein für Spiele beabsichtigt werden , so ist die Anschaffung fraglich im Anbetracht des Preis Leistungsverhältnisses.
    Content Creator und Leute denen schnelle Datentransfers sehr wichtig sind, sind u.a die Hauptzielgruppe dieses Speichermediums.

    Weitere Vorzüge der MP500 sind u.a die 3 Jahre Garantie sowie die Verwendung von MLC NAND Speicher. Dieser sorgt für verbesserte Datenspeicherung und höhere Zuverlässigkeit als Speichermedien ohne NAND Technologie.
    Ebenso ist eine Verschlüsselung via AES 256bit ist möglich .

    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kostet eine 240GB Corsair MP500 rund 150.

    Ist man also auf der Suche nach einer Festplatte mit schnellen Datentransfers und will keine lästigen SATA sowie Stromkabel mehr nutzen, so ist die Corsair MP500 Serie die richtige Wahl.
    Stehen nur Gaming und Office Tasks im Vordergrund so ist die Anschaffung fraglich.


    Alles in allem bietet Corsair mit seinem MP500 Serie eine leistungsstarke M.2 NVMe SSD die für eine bestimmte Zielgruppe einen hohen Nutzen mit sich bringt im Vgl. zu herkömmlichen SATA III Festplatten.
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