Vorneweg zu meiner Konfiguration:
Ich habe auf dem Board einen Core-i7-2600 installiert, eine 1,5 TB SATA-III Platte, 1xSATABD-Brenner, 1 x SATA DVD-Brenner, 1xIDE-DVD und 1x250 GB IDE angeschlossen. Win XP Prof. und Win 7 laufen im Dualboot-Modus. Nach anfaenglichem Test der onboard Grafik HD2000 habe ich eine alte ATI 3850 eingebaut. 16 GB Team Group DDR3-1333.
Die Pluspunkte:
+Sehr gutes Preis-Leistungsverhaeltnis
+Neben drehzahlgeregeltem CPU-Lüfter ist auch ein drehzahlgeregelter Chassis-Luefter vorhanden: himmlische Ruhe!
+onboard-Grafik ist auch als HD2000 recht brauchbar: Win7 Leistungsindex 5,2-5,9 ohne Tuning. HDMI, DVI+VGA-Anschluesse sind onboard
+Fuer ein Micro-ATX-Board viel Platz
+weitgehend stabiler Betrieb (1xBluescreen bei der Installation eines Grafiktreibers, ansonsten keine Abstuerze)
+SATA 6Gb/s scheint zu funktionieren, meine Platte brachte im BurstModus mit 64 MB Cache Werte > 360MB/sec
Die Minuspunkte:
-Legacy-USB-Treiber unzureichend: Meine USB-Maus von Logitech laesst sich unter dem Bootmenue des Disk Drectors 11 nicht nutzen
- Nach vollstaendigem Ausschalten und spaeterem Wiedereinschalten bleibt der PC jedesmal im BIOS haengen mit der Fehlermeldung, dass das Uebertakten gescheitert sei - ins BIOS rein und einfach "Konfiguration speichern" wieder raus - und schon bootet der PC. Nervig.
- Ueberhaupt habe ich das Gefuehl, auch wenn ich die DDR3-Rams auf 1333 MHz begrenze und die GPU-Boost deaktiviere, dass das Ding doch immer noch irgendwie zu uebertakten versucht. Ich will nicht overclocken (sonst haette ich mr die "K"-Variante als CPU und ein P67 Board gekauft), daher sind diese overclocking features einfach nur laestig.
- UEFI BIOS ist (fuer meinen Geschmack) unuebersichtlich
- Der Printerport ist weit von jeder Slotblende entfernt platziert - mit herkoemmlichen Kabeln nicht nutzbar und somit nutzlos. Wer ihn braucht, kann das mit einer billigen PCI-LPT-Karte problemloser und billiger nachruesten.
- Dagegen fehlt ein Floppy-Port, obwohl dieser auch fuer gutes Geld NICHT nachruestbar ist und fuer alte XP-Installationen, ggf. BIOS-Updates und alte Tools doch sehr praktisch waere.
- Eine onboard SATA-Buchse ist mir waehrend der Grafikkarteninstallation fast abgebrochen - diese Buchsen biegen sich derart, das weckt wenig Vertrauen.
- Der mitgelieferte Chipsatztreiber liess sich unter Win XP (wenn das System auf einer IDE-Platte installiert wurde) nicht installieren. Komplette Neuinstallation von XP: ging wieder nicht! Eine "zu Fuss"-Installation des neuesten XP-Treibers von intel brachte dann Abhilfe.
-Bisweilen kommt es zu einem "UEbersprechen" der Soundausgabe (an den Speakern liegt es nicht, 2 versch. ausprobiert), kann auch nur ein Treiberproblem sein.
- Trotz 16 GB DDR3-1333 MHz RAM gibt der Windows-Leistungsindex fuer die Speicherleistung nur einen Index von 7,6 aus. Dieser Leistungsindex ist ja normalerweise ein Mix von Groesse+Speed. Auch die CPU i7-2600 bringt nur 7,6.