Die Karte wurde am 14. Jänner 2008 bei Alternate gekauft. Eingebaut wurde sie am 15. Jänner 2008 in mein System. Bisher habe ich immer NVIDIA Karten benutzt und war bezüglich der Asus 4850 Glaciator Grafikkarte, wirklich sehr sehr skeptisch.
Vor allem wegen der Lautstärke und der Treiberstabilität, war ich aufgrund einer schlechten Erfahrung mit einer Sapphire HD 2600 wirklich ein wenig besorgt.
Kaufargument war letztendlich, für mich:
geringerer Stromverbrauch bei Vollast gegenüber einer Nvidia 260er Karte
Leistung zu einem unschlagbaren Preis
Mein System - Mainboard Asus M2A-VM, CPU Athlon X2 6000+ 2x3GHz, RAM 4GB GEIL Dragon.
Einbau: Wie vielen anderen hier, blieb es auch mir nicht erspart, meine 2 Festplatten ein wenig zu versetzen. Die Asus 4850 Glaciator ist doch ein Stück länger, als meine bisherige NVidia 8600 GT.
Ich stimme jenen zu, die meinen den Stromanschluss für den 6pol-Stromstecker (5V/12V) hätte man auch, besser platzieren können.
Beim Anstecken muss man mit Feingefühl arbeiten, da sich die Grafikkarte dabei doch biegt... Ansonsten hatte ich keinerlei Probleme beim Einbau der Karte.
Treiberinstallation:
Ich habe den aktuellen ATI Catalyst Treiber Version 8.12 unter Vista Ultimate 32-bit installiert. Auch das verlief reibungslos. Meine Einstellungen für meinen Bildschirm sind 1280x1024 @75Hz
Im Catalyst Control Center kann man dann noch diverse Einstellungen vornehmen und auch sehr einfach die Bildschirmauflösung ändern.
Dazu gehört auch eine Automatische Tuningfunktion für die Karte - Klasse! :-)
Tools:
Auf der CD befinden sich SmartDoctor mit dem man einstellen kann wie der Lüfter drehen soll. Geniales Tool!
Ausserdem ist auch noch ein Tool zur Raumüberwachung vorhanden - wer es benötigt wird auch zufrieden sein.
Dann ist noch Game OSD dabei.
Hier hat man die Möglichkeit während eines Spiels Einstellungen zu verändern - Nicht schlecht. :-)
Lautstärke:
Der Lüfter arbeitet im Normalen Betrieb total leise. Er ist rein subjektiv gehört, sogar leiser als der Zerotherm GX 710 auf meiner vorherigen 8600GT Grafikkarte.
Unter Vollast arbeitet der Lüfter hörbar aber nicht störend - dank der beiliegenden Tools, kann man das auch noch feintunen.
Endlich muss ich nicht schon wieder extra einen Lüfter auf meine Grafikkarte basteln - TOP!
Temperatur:
Übertaktet man die Karte nicht und lässt die Clocks auf Defaulteinstellungen GPU Clock 625Mhz und Memory Clock auf 1004MHz, liegt die Temperatur in meinem System im IDLE Modus bei nur 42 Grad Celsius.
Die bisher höchste gemessene Temperatur, unter Vollast, war 82 Grad Celsius.
Es gibt auch hier in den mitgelieferten Tools, Einstellmöglichkeiten für Überhitzungsschutz und ab welcher Tempereratur, das System Alarm schlagen soll.
Bei mir wird es merklich wärmer im Gehäuse als noch mit der Nvidia 8600GT die vorher drinnen war.
Da ich aber ein gut belüftetes MashGehäuse habe und darin auch 2x120mm Lüfter Ihren Dienst tun, habe ich keinerlei Probleme oder Abstürze wegen Überhitzung. ;-)
Benchmark:
Ich mit Futuremark 3DVantage 5826 Punkte Vista Index für Grafik (Desktop):5,9 Vista Index für Grafik (Spiele): 5,9 Devil May Cry Techdemo bei 8fach AA: Szene 1=118,25FPS, Szene2=89,20FPS, Szene3=128,36FPS, Szene 4=81,13FPS
Fazit:
Die Karte bietet wirklich ein ausgezeichnetes Preis/Leistungsverhältnis und ist für alle geeignet die Leistung wollen aber keine 300 Euro oder mehr, dafür bezahlen wollen/können.
Sie verbraucht nicht soviel Strom, wie z.B eine Nvidia 260er Grafikkarte und bietet ausreichend Leistung für aktuelle Games. Der Lüfter ist wirklich leise, die Treiber sind stabil.
Da hat sich wirklich einiges getan und ich bin echt sehr positiv überrascht.
5 Sterne von mir für diese Karte :-)