Fractal Design Define XL USB 3.0 black, noise-insulated (FD-CA-DEF-XL-USB3-BL)

Ratings and opinions for Fractal Design Define XL USB 3.0 black, noise-insulated (FD-CA-DEF-XL-USB3-BL)

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Overall rating: 71%
3.88 of 5
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  • 10_Groschen on 05/25/2012, 10:14
    positive rating
    Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen (sowohl bei den positiven und negativen Punkten)

    JEDOCH möchte ich noch ein paar Kleinigkeiten hinzufügen:

    1. das Gewinde der PCI-Slot Schraube (bei der Grafikkarte) hat sich nach dem Ausschrauben anscheinend ausgeleitert... zum Glück hat die Grafikkarte 2 Slots und halt somit immer noch recht fest... ist aber meiner Meinung nach in dieser Preisklasse wohl eher sehr peinlich

    2. die bereits vorinstallierten Schrauben im Inneren des Gehäuses sind dermaßen fest angezogen, dass es schier unmöglich ist, sie nur mit bloßer Hand zu lösen (vllt auch deswegen das Problem bei Punkt 1? ) ... und ja etwas Kraft besitze ich, da ich diese Gehäuse ja auch noch tragen kann ;)

    3. und das ist meiner Meinung nach das größte fauxpas: manche Festplattenlaufwerkschienen müssen mit roher Gewalt herausgezogen werden... und das sieht man danach auch, da sich die weiße Farbe an den eher scharfen Kanten (nebenbeibemerkt) abfräst... das hat Antec bei seinem P182 (mein Vorgängergehäuse) um Welten besser

    4. ACHTUNG! Wenn man bei Windows 7 in den "Energie sparen"-Modus wechselt... blinkt die System LED andauernd!! das kann ziemlich nervig sein, wenn man im gleichen Raum komplett abgedunkelt fernsehen will!!
    Dank SSD schalt ich jetzt den PC einfach immer ab, weil das hochfahren auch nur mehr 20 Sekunden dauert...
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  • No-Mercy on 04/09/2012, 21:40
    positive rating
    Nach langer Suche habe ich mich für ein Gehäuse des schwedischen Herstellers als Nachfolger meines Antec P182 entschieden.

    Meine Anforderungen waren:

    -Ein gutes und vor allem leises Lüftungkonzept.

    -Mindestens 3 5,25" Laufwerksschächte.

    -Gute Kabelführungsmöglichkeiten.

    -Muss von den Abmessungen in meinen PC-Schrank passen.

    -Schlichtes Design und Preis unter 200,-€.

    Die oberen Punkte werden voll und ganz erfüllt.

    Der erste Eindruck ist gut und die meisten User werden mit dem Gehäuse sehr zufrieden sein, doch mir geht es ebenso wie dem Schreiber der ersten Bewertung, der schon sehr viel auf den Punkt gebracht hat. Es gibt viele Punkte, die trotz sehr hohem Materialaufwand nicht zu Ende gedacht wurden.

    Die negativen Punkte die mir nicht gefallen:

    -Ein Gehäuse dieser Klasse sollte zumindest eine Laufwerks-LED haben (rüste ich noch nach).

    -Die Lüfter haben im Originalzustand leicht gebrummt, durch den Einsatz von 2 Lüftersteuerungen "Fanmate 2" konnte der Tower zum Supersilentgehäuse getunt werden.

    -Die Fronttür lässt sich nur 90° öffnen, was mir etwas zu wenig ist, da ich seitlich neben dem Gehäuse sitze.

    -Das voll bestückte Gehäuse ist so schwer, dass man darauf achten sollte wie man es beim Transport hebt, da die Statik einiger Kunststoffteile des Gehäuses nicht für dieses Gewicht ausgelegt sind!

    -Es gibt viele Kabelöffnungen, doch leider ist die Lage alles andere als optimal. Eine Öffnung am 12V Poweranschluss des Mainboards fehlt, und sorgt dafür, dass das Kabel eines Seasonic 660W Netzteiles gerade so reicht! Auch die Kabelöffnungen vorne sorgen dafür, dass die SATA-Kabel mehrfach abgewinkelt werden müssen um durch die Rückwand zu kommen.

    -Die Fronttür wirkt klapperig und lässt zu wenig Platz für Laufwerke (bei mir werden Schalter zum Abschalten von Festplatten durch die Isolierung hinter der Tür betätigt).

    -Das Lüftungsgitter hinter der Fronttür ist so groß und labil, dass es schon im Neuzustand nicht sauber schließt.

    -Und eigentlich ein alsolutes No-Go, die Bohrungen für die 5,25" Laufwerke haben nicht gepasst! Zum Glück gibt es Dremel.

    Fractal hat noch viel zu tun auf dem Weg zum perfekten Gehäuse, das Gehäuse und einige Innovationen lassen hoffen.

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  • bgks on 12/03/2011, 21:38
    positive rating
    Die ganz klare Stärke dieses Gehäuses ist der Zwischenboden zwischen Netzteil/Festplatten-Abteilung im Boden und dem Board (sowie 5,25"-Schächten) darüber, sowie, daß es zwar oben Luft abzieht, aber eine geschlossene Oberseite hat -- taugt also nichts, um Kaffee reinzuschütten. Ich will hier aber ergänzen, was sich der Hersteller-Beschreibung nicht entnehmen läßt:

    Die Fronttür ist leichtgängig genug, um von einem sich öffnenden CD/DVD-Tray geöffnet zu werden, und fällt von alleine zu (nur leider nicht ganz in die Magnetverschlüsse), wenn der Tray sich wieder schließt. Der Anschlag ist fest links und läßt sich nicht nach rechts umrüsten. Die Tür ließe sich demontieren. Die Front bliebe ansehnlich, wenn auch weniger wertig anzusehen, und es würde auch merklich lauter. Die Tür sieht zwar nicht poplig aus und läßt sich gut abwischen, ist aber leider alles andere als kratzfest, und Kratzer sieht man, im Gegensatz zu Fingerabdrücken, viel deutlicher.

    Was genau als »Moduvent« geschützt wurde, darüber wird Unterschiedliches gemutmaßt. Der Deckel im Zwischenblech zwischen Bodenkammer und Hauptkammer ist aus klapprigem Kunststoff. Ihn zu entfernen dient wohl eher der Not zu kurzer Kabel am Netzteil als irgendeinem nachvollziehbaren Sinn. Das PCIe-Kabel eines »Big-Tower«-Netzteils ist leicht zu kurz, um auf dem vorgesehenen Weg (hinter dem Mainboard-Trägerblech durch) verlegt zu werden. Grundsätzlich sind die beiden Kammern vom Zwischenblech auch nicht so ernsthaft voneinander getrennt, wie die Ausstattung jedes Kabeldurchgangs mit Gummi-Sternchen vermuten ließe (scharfe Kanten verdecken die allerdings ebenfalls nicht, wie im gesamten Gehäuse keine zu finden sind). Dicke des Mainboard-Stromversorgungskabels paßt locker zwischen Schott und Seitenblech durch. Entsprechend bleibt auch hinter dem Mainboard-Trägerblech gemütlich Platz für alle Kabel und dort durchverlegte SATA-Kabel werden von der Seitenabdeckung nicht in zu enge Radien gezwungen. Anders als die Fronttür lassen sich die Seitenabdeckungen rechts gegen links vertauschen und für die 1 cm dicke Lüfteröffnungabdeckung ist auch auf der rechten Seite Platz. Die Seitenabdeckungen klappen hinten aus, haben keine klemmenden Führungen und können grundsätzlich mit einer von hinten Einsetzbewegung bei Seitenabstand etwa von rund 1 cm eingesetzt werden. Die schwarz eloxierten Schrauben klemmfrei in die Löcher zu zielen ist dann nicht ganz problemlos. Über den Vorteil von gerändelten Köpfen (hier: sämtlicher Schrauben außer für die Befestigung der Abdeckblenden und Festplattenschrauben) mag man geteilter Meinung sein, jedenfalls muß man doch mit dem Kopf hinter den Rechner, um die Löcher wirklich zu treffen.

    Der optional vor den 5,25"-Schächten montierbare Lüfter ist mit Schlitzblenden abgedeckt, die so schön gestaltet sind, daß es schmerzt, wenn sie doch nur (zusammen mit dem Lüftereinsatz) im Keller verschwinden. Die (immerhin) beliegende Blende für den Einbau eines 3,5"-Laufwerks im 5,25"-Käfig kann in seiner Gestaltung leider nicht mithalten. Der Lüfter ließe nur den obersten Schacht frei. Der (optional: die zwei) weitere untere(n) Front-Lüfter liegen hinter der bemerkenswert aufwendig gestalteten, inneren Tür. Deren Luftschlitze liegen bei geschlossener Fronttür, die bündig mit der Frontplatte abschließt, direkt im Dämm-Schaumstoff. Der oder die Axial-Lüfter ziehen ihre Luft aus Seitenschlitzen in der Frontblende und drehen dafür mit ca. 5mm-Abstand hinter der inneren Tür. Im unteren Einbauplatz wird in die die Bodenkammer auf die Festplatten geblasen, oben in die obere Kammer auf den entfern- und drehbaren Vierer-Festplattenstapel oder das lange Ende der bis zu 330 mm langen Grafikkarte. Für das wäre aber keine abstützende Halterung vorgesehen. Die Festplattenkäfige wurden leider mehr auf Stabilität gebaut, als auf Luftdurchlässigkeit. Die Luft zieht dann auch mehr an ihnen vorbei als durch sie durch.

    In den Blechschubladen für die Festplatten sind als Öffnungen nach unten nur die Aufnahmen für die Lärmdämmungs-Gummis. Es liegen ausreichend viele Spezialschrauben bei, die Platten lassen ich aber [VORSICHT!] ohne Bohrmaschineneinsatz ausschließlich in den Gummis montieren (mit dem zugehörigen Aufschwingen Platten zum niederfrequenten Vibrieren)
    Die Festplatten im drehbaren Viererkäfig können in der Schublade in einer Position weiter vorne oder weiter hinten monitiert werden. Die Festplatten im Sechserkäfig nur in der Hinten-Position -- die man sich allerdings im Sinn einer besseren Kühlung auch als Vorne-Position denken kann, wenn die Steckerseite der Platte in der Schublade hinten liegt. Nur, daß hier hinten keine Hotswap-Backplane vorhanden ist, also der Sinn der Schublade zumindest soweit verloren ginge, daß sie vorne mit manuellem Kabelstecken ge-hot-swapt wird.

    Ärgerlicherweise ist hier keine Möglichkeit vorgesehen, das Stromversorgungskabel oben am Schott-Blech entlang zu führen, während die Stecker an SATA-Stromversorgungskabel üblicherweise so ausgerichtet sind, daß das Kabel von oben kommen will. Das steht im Gegensatz zu der Fürsorglichkeit mit der im Main-Board-Trägerblech etliche Bügel zum Befestigen von Kabelbindern ins Blech gestanzt wurden, die auch gleich beiliegen. Wer viel am CPU-Kühler herummontiert mag sich drüber freuen, daß hinter dem Mainboard an der passenden Stelle eine große Klappe im Trägerblech ist. Leider aus klapprigem Plastik, sodaß Monsterkühler nicht am Trägerblech montiert werden können, sondern zwingend an der Platine.

    Ich habe keinen brauchbaren Einbauplatz für einen Strom-Hauptschalter gefunden. Der Platz des Reset-Knopfs in der Frontblende läßt ohnehin sich nicht umwidmen. Die Power-LED leuchtet blau, und zwar leider nur blau. Eine weitere LED als diese eine ist [VORSICHT!] ebensowenig vorhanden wie ein Einbauplatz vorgesehen. Dafür läßt sich der Power-Knopf auch mit dem aufgelegten Handballen auslösen.

    Die Bitumen-Lärmdämmung bringt erwartungsgemäß beim Einsatz "normaler" Festplatten, die heutzutage sowieso nicht mehr kreischen, in etwa nichts außer Standgewicht. Die Hauptlärmquelle in Form der meist eher kleinen und hochtourig drehenden Lüfter auf den Grafikkarten wird mit desto mehr Freude hintenraus geblasen.

    Daß eine Standard-Slot-Blende links senkrecht vorgesehen ist, ist sehr nützlich. Vorgesehen ist die wohl, um den auf einer eigenen Slotblende montierten "Fan-Controller" einzusetzen. Dessen Dreh-Knopf verschwindet dann allerdings ziemlich tief in der Versenkung. Technisch handelt sich um einen Spannungssteller mit Spannungsversorgung vom Netzteil und zweipoligem Lüfteranschluß, parallel dreigeteilt (sozusagen Y-Kabel plus 1).

    Das Lüftungskonzept ist hier nicht so völlig sinnfrei wie bei etlichen anderen Gehäusen, oder besser gesagt, Lüfterständern mit Mainboard-Halterung, aber besonders hier wären weniger Luftöffnungen Mehr gewesen. Besonders unklar, warum das Netzteil Luft vom Fußboden ansaugen soll, anstatt die Lüftung der Festplatten zu stützen -- mit deren Vorheizung sollte wirklich jedes Netzteil problemlos klarkommen. Und es wurde auch nicht darauf verzichtet neben den saugenden Lüfter hinten noch möglichst viele Wabenlöcher zu stanzen, was den Luftstrom kurzschließt. Abgesehen davon, lassen sich (ok, ist kein Alu-Gehäuse, für den dieser Hauptzweck anzunehmen wäre), in die Wabenstrukturen nur sehr schlecht zusätzliche Buchsen einbauen. Nützlich wäre hingegen eine Abdeckblende als Ersatz für den Rückseiten-Lüfter, der völlig überflüssig ist, sowie die Grafikkarten selber nach hinten raus lüften.


    Der Top-Lüfter läuft jedenfalls bravourös. Ich bin allerdings gespannt, wie lange, da es sich offenbar (wie auch bei Netzteilen allzugern) um einen bauartlich für Hängend-Betrieb ungeeigneten Gleitlager-Lüfter handelt.

    Und zu den Füßen in Hochglanzplastiksilber fällt mir eigentlich nur ein, daß für die 18 kg Gehäuse plus 7 kg Festplatten plus ... sowieso Rollen besser wären, die Füße aber netterweise hoch genug sind, um das Gehäuse bequem mit den Fingern zu unterfassen.

    Fazit: Konzeptionell wohl konkurrenzloses Gehäuse, das einwandfrei verarbeitet ist, aber nirgends konzeptionell zuendegedacht.

    Axo: von der USB-2.0-Variante unterscheidet das Define XL sich durch zwei USB-3.0-Anschlüsse (und das zugehörige fette Zuleitungskabel) oben auf der Frontblende, und der Einsatz läßt sich nicht gegen die üblichen horizontal gereihten Anschlüsse vertauschen.
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