Fujifilm FinePix X10 black

Ratings and opinions for Fujifilm FinePix X10 black

Facts/Features:
Price-performance ratio:
Quality:
support:
Overall rating: 74%
3.99 of 5
based on 25 ratings and 3 user reviews.
Product recommendations:
80.95% recommend this product.
Showing 3 user reviews
  • anutosho on 12/12/2013, 21:51

    Man muss sie mögen...

    Overall rating: (4.67)
    Achtung. Dies ist ein sehr subjektiver Bericht.

    Die Kamera ist ihr Geld wert, das vorweg.

    Ich persönlich habe sie allerdings zurück geschickt, weil sie mein Benutzerprofil nicht trifft.
    Ich hatte vorher eine Camon Powershot A720, die seinerzeit für das Geld m.E. eine Referenz war, und wolte nun einen würdigen Nachfolger.

    Technisch ist die Kamera ohne Fehl und Tadel. Rauscharm, scharf, schnell. Allerdings ist die Farbgebung der Bilder absolut "ungelungen" (in Stellung "P"). Fast jedes Bild muss manuel nachbearbeitet werden, damit es realistische Farben bekommt. Die alte A720 hat das bei 90% der Bilder perfekt selbst hin bekommen.

    Vor allem aber hat mir die Bedienung überhaupt nicht gefallen. Das Einschalten per Zoomrad empfand ich als lästig, weil man immer zwei Hände braucht. Die Menüs finde ich relativ chaotisch über alle möglichen Tasten verteilt; ich habe in 7 Tagen nie gleich gefunden, was ich suche.
    Zudem war mir die Kamera für ihr Segment (Kompaktkamera) zu groß.
    Ich möchte die Kamera aus der Jackentasche ziehen, einschalten, 2-3 Photos machen und wieder in die Tasche. Gerne auch mit einer Hand. Das ging mit der Fuji leider nicht

    Am Ende habe ich mich für die Canon Powershot G15 entschieden, die Qualitativ der X10 mindestens ebenbürtig ist, aber etwas kleiner (und weniger zerklüftet) ist, und eine Einhandbedienung zulässt. Auch die Bedienung empfinde ich als wesentlich logischer (bin aber auch Canon gewohnt).
    Unschöne Farben macht übrigens auch diese Spitzenkamera gerne. Das scheint wohl gerade ein allgemeiner Trend bei den Software-Entwicklern zu sein :(

    Für welche Kamera man sich entscheidet ist wohl eher eine individuelle Bauchentscheidung. Technisch sind beide Modelle großartig.
    reply
  • tth on 10/27/2012, 22:58
    Nachdem ich schon mit verschiedenen DigiCams viel Erfahrung sammeln konnte (Nikon D70, Nikon D300, Fujif100d, Leica D-Lux 3, Canon S90, Panasonic LX5) habe ich nun seit fast einem Jahr eine X10.

    positiv: durch das manuelle Zoom ist man ca. 2 - 3 sec. schneller als mit jeder anderen digitalen Compakten, einfach deshalb, weil man mit dem Zoom,das mit elektrischem Motor betrieben wird, ca. 2 - 3 sec. benötigt, um durch den Zoombereich zu fahren bzw. den Ausschnitt festzulegen, das geht mit der X10 in einem Bruchteil einer Sekunde - das ist der wahre Zeitgewinn.
    Dass sie genauso schnell scharf stellt wie meine NikonD300 ist auch super,

    Die Bilder sind absolut pipifein scharf, die Farben stimmen auf meinem kalibrierten Bildschirm sehr genau und die Belichtungsspielraum vor allem im RAW ist genial.

    Das Aussehen ist megamäßig elegant+exklusiv, die Qaulität des Gehäuses erinnert an eine Luxus-Kamera aus den 70ern, pures Metall...

    Negativ ist nur die etwas gewöhnungsbedürftige Menüführung und als Frechheit empfinde ich das Programm für den PC, über das die Daten importiert werden, es ist umständlich, dumm programmiert und man muss es verwenden, denn nur dadurch werden die RAWs als solche erkannt. Importiert man direkt, in dem man die Kamera als Laufwerk anspricht, werden die RAWs als jpg importiert.

    Die Akku-Laufzeit könnte höher sein (da hilft ein Zweit- und Drittakku)

    Positiv ist auch das mitglieferte Silkypix, das ich allerdings nicht verwende.

    Supertolle Kamera mit super Optik und schnellem+qualitativ hochwertigem manuellen Objektiv, die absolut Top-Ergebnisse in allen Lagen liefert.

    Ich verwende meine Nikon D300 nur mehr für spezielle Events (Hochzeiten, Parties etc.), für's wandern und für die Aufnahmen aus dem Leben - auch die hochwertigen - nehme ich die Fuji X10
    reply
  • Moti07 on 11/28/2011, 17:52
    positive rating
    Für die Fuji X10 habe ich mich als Eigner einer Nikon D700 nicht nur wegen der bestechenden Form, sondern auch wegen der und der verleichsweise sehr guten Bildleistungen als Drittkamera neben meiner Panasonic GF1 und 3 entschieden. Im Detail:
    1. Form und Ausführung: Die Kamera ist ungefähr so groß wie meine Panasonic GF3 mit Pancake-Objektiv. Der Retrolook beruht auf der schwarzen Noppenbeschichtung und dem auffallenden optischen Sucher. Das Gehäuse (Metall zumindest oben und unten) wirkt hochwertig und elegant, die weiße Beschriftung der Bedienungselemente ergeben auf der komplett schwarzen Kamera einen angenehm deutlichen Kontrast. Es kommt so etwas wie Leica-Feeling auf !
    2.Ergonomie und Bedienung: Ergonomie und Bedienung gehören zu den großen Stärken dieser Kamera. Ein flacher Wulst auf der Vorderseite und ein solider Halt aus Gummi für den Daumen sorgen für einen sehr guten Halt der rechten Hand. Bei vielen Kameras (Pen-EPL1, Canon S95) läuft man dabei aber Gefahr, andere Bedienelemente, insbesondere das übliche Einstellrad mit Wippenfunktion unabsichtlich zu betätigen. Das bei der Fuji als "Nebensteuerrad" bezeichnete, sehr leichtgängige Element habe ich aber bislang auch mit Handschuhen nicht fehlbedient, es liegt genau in der Daumenbeuge. Das große Rad zur Belichtungskompensation widerum (Ich liebe es !) ist gerade so schwergängig, dass es nicht unabsichtlich bedient werden kann. Und der RAW-Knopf kann notfalls deaktiviert werden. Die wichtigsten Funktionen der Kamera sind auf Knopfdruck zu erreichen (Weißabgleich über WB, Fokussiermodus über AE und Fokussierpunkte über AF. Und den FN - Knopf programmiert am besten auf die ISO. Und der für mich besonders wichtigen Belichtungskompen hat man einen schönen, großen Drehknopf gewidmet. Bravo !Dazu gibt es noch die die Einstellmöglichkeiten über das "Nebeneinstellrad" (Löschen, Blitz, Selbstauslöser und Makro) und ein sehr brauchbares "Haupteinstellrad" , bei dem man wohl an der GF-1 Maß genommen hat Was will man mehr ? Man braucht also nur selten im Menü herumzukramen. Natürlich bleiben Wünsche offen: Wer durch den Touchscreen der GF-3 oder G3 verwöhnt ist, der ein Scharfstellen beliebiger Bilddetails auf Fingerdruck gestattet, der würde sich sowas auch an der X10 wünschen. Zwei Wermutstropfen: Das Einschalten der Kamera erfolgt durch Drehen des Objektives, was eine Einhandbedienung, wie dies bei manchen Sportarten wünschenswert ist, definitiv ausschließt. Enttäuscht war ich auch vom Sucher. Das beste daran ist der gut platzierte Dioptrienausgleich, der Blick durch den Sucher wirkt eher ernüchtern. Nach all der Propaganda erwartet man sich ein Sucherfeld das größer ist und den gesamten abgebildeten Bereich abdeckt. Da dies nicht der Fall ist (Abdeckung nur ca 85%) ist, gibt es auch keinen eingeblendeten Bildrahmen. Auch sonst fehlt jeglich Information im Sucher, wo man sich zumindest eine Fokusbestätigung erwartet hätte. Ich verwende ihn deshalb eher nur als Notlösung (starke Sonneneinstrahlung, besondere Aufnahmesituationen). Was die Menügestaltung betrifft so erwartete man sich nach den Erfahrungen mit der X100 das Schlimmste. Doch bei Fujifilm ist man lernfähig.Es gibt nur zwei Menüs, die logisch gegliedert sind und keinen Anlass zur Kritik bieten.
    3.Belichtungs- und Entfernungsmessung, Blitz: Die Kamera benötigt nach dem Einschalten ca. eine Sekunde bis sie einsatzbereit ist, Schnellschüsse sind daher angesichts des fummeligen Einschalters kein Thema. An der Belichtungsmessung habe ich nichts auszusetzen, zumal die Kamera bei ungünstiger Beleuchtung und/oder hohen Kontrasten zahlreiche Möglichkeiten der Kompensation bietet. Zu nennen sind-neben der Belichtungskompensation- die Einstellungen von "Dynamikbereich", "Ton Lichter" (sic!), "Schattier. Ton" (Sic!). Als Nachteil erweist sich allerdings die Tatsache, dass diese sicher sinnvollen und teilweise innovativen Funktionen sowohl im geschriebenen, wie im (gleichlautenden) elektronischen Handbuch keineswegs näher erläutert werden. Ein Beispiel: Bei "Ton Lichter" steht lediglich, dass diese Option "der Anpassung der Durchzeichnung der Spitzlichter" diene. Wer wünscht sich keine Durchzeichnung ? Aber mit welchen Nachteilen muss man rechnen, wenn man die Durchzeichnung auf das Maximum stellt ? Was nimmt man als Standard ? Was die Entfernungsmessung betrifft, so kommt die X10 sowohl was die Treffsicherheit als auch die Geschwindigkeit betrifft über ein ,Durchschnittlich' nicht hinaus. Manuelles Scharfstellen ist vor allem im Makrobereich (ab 1cm !) mühsam. Es erfolgt nicht am Objektiv, sondern am wackeligen "Nebensteuerrad", was widerum die Kamera in Bewegung bringt und die Einstellung erschwert. Eine Lösung am Objektiv selbst wäre besser, mit dem Hauptsteuerrad hätte man das Problem ebenfalls optimaler lösen können. Was den Blitz betrifft, so erscheint auf Knopfdruck kein wackeliges Skelett, das man beim Einklappen vorsichtig falten muss, sondern ein solider kleiner Blitzkörper, den Fuji als "Super-Intelligent" qualifiziert. Fuji hat nicht unrecht, im Regelfall klappt es vorzüglich und ohne Blitzkorrektur, die Blitzleistung erweist sich als für den "Hausgebrau. Wer mehr Leistung will, dem bietet die X10 ja einen vollwertigen Zubehörschuh und mehrere Systemblitzgeräte. Was die Panoramafunktion betrifft, so ist etwas Übung erforderlich, denn es gilt vorher noch den Winkel (120 - 360°) und die Schwenkrichtung einzustellen. Das Ergebnis ist aber sehr ansehnlich.
    4. Bildqualität:
    Nun ja, bis ISO 800 bietet die X 10 ansprechende Leistungen, dazu trägt natürlich auch das hervorragende Objektiv bei, dass auch bei offener Blende nur wenig Schwächen (Vignettierung, Randunschärfen) zeigt. Es liegt eher an mir, dass ich als RAW Fotograf noch nicht ganz jenen (natürlich, nicht übersättigten) Farbton gefunden habe, den ich von meinen GF3 gewohnt bin, aber das mag Geschmacksache sein. Übrigens: Da ich als RAW-Fotograf Silkypix bereits von Panasonic her kenne und sehr schätze (Schärfung, Schwarzanteil !) gab es da keine Umstellung. Für den JPEG-Fan werden nicht nur die Fujifilmtypen Astia, Velvia und Provia sondern mehrere Möglichkeiten geboten, diese Typen weiter zu justieren. Darüber hinaus bietet der Sensor der Fuji die einzigartige Möglichkeit, bei Schwachlicht auf höhere Empfindlichkeit bei geringerer Auflösung umzuschalten, was Vorteile gegenüber Kameras mit ähnlich großem Sensor bietet. Diese Funktion kann über den EXR-Modus am Moduswahlrad aufgerufen werden, die Bedienungsanleitung gibt sich diesbezüglich wieder einmal kryptisch.
    5. Akkuleistung: Der Akku der X10 stammt aus dem Kompaktbereich der Fujifamilie und ist mit den vielen Funktionen und dem Blitz leicht überfordert.Mein Urteil: Knapp durchschnittlich. Ein Trost: Es gibt gerade im Zubehörhandel sehr preiswerte und gute Zusatzakkus.
    6. Fazit: Die X10 ist eine hervorragend verarbeitet, innovative und attraktive Kamera mit sehr guten Bedienelemente, einer guten Menüführung und einem sehr guten Objektiv, das sehr gute Bildleistungen (immer im Vergleich mit Kameras ähnlicher Sensorgröße) bietet. Wer ihr Leistungspotential voll ausschöpfen will, der muss aber wohl noch auf einschlägige Literatur warten.
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