...wenn da nicht das Problem mit der Stochastik wäre. Vorab, die GTX580 Phantom ist in allen Belangen eine wirkliche Referenz! Gerade in DX11 Anwendungen brilliert Gainwards Flaggschiff mit detaillierten und flüssigen Bildern, dass es einem nurnoch Freude bereitet. Silent-Enthusiasten sollten sich vor dem Kauf gedanken machen, wie sie die merkliche Lüfteraktivität in grafikintensiven Anwendungen dämmen könnten. Leise ist das gute Stück nicht - für mich aber nicht kaufentscheident. Nun zu meinem Problem: Rein Mathematisch sollte die Warscheinlichkeit, bei zwei von zwei Geräten an Defekte zu geraten äußert gering sein. Die erste Karte die ich erhielt, hatte in beinahe allen 3D Anwendungen massive Grafikfehler (Texturflattern, Verfärbungen, Flecken) woraufhin ich das Gerät umtauschen lies (hier 3 Wochen Wartezeit). Das Austauschgerät verursachte keinerlei solcher Fehler (weshalb ich auf einen Speicherdefekt der ersten Karte plädiere). Nun aber friert das Gesamte System nach 5 Minuten Spielzeit ein. Wie ich aufzeichnen konnte, beträgt die idle Temperatur des Austauschgeräts 69°C unter Last sorfort 100°C und ab 103°C schaltet die Karte ab. Komponenten werden hierbei nicht in Mitleidenschaft gezogen, jedoch tippt der Nvidia Support auf unzureichende Temperaturabführung der Heatpipes (die Lüfter sind Funktionsfähig und das Vorgängergerät hatte selbst unter Last im selben System maximal 84°C). Ergo bin ich bereits zum zweiten Male an ein Defektgerät geraten. Schade um meinen guten Eindruck von Gainward. Dennoch werde ich gern weitere drei Wochen Wartezeit auf mich nehmen, denn wenn es denn mal funktionieren sollte, war es das wert - Aller guten Dinge sind drei!