Chieftec UNI BT-02B, 180W SFX12V, mini-ITX

Ratings and opinions for Chieftec UNI BT-02B, 180W SFX12V, mini-ITX

Facts/Features:
Price-performance ratio:
Quality:
support:
Overall rating: 86%
4.45 of 5
based on 5 ratings and 4 user reviews.
Product recommendations:
100.00% recommend this product.
Showing 4 user reviews
  • positive rating
    ockham23 on 12/19/2013, 20:16

    Hitze- und Lärmproblem lösbar

    Overall rating: (4.00)
    Das Gehäuse ist mit Standardausstattung nicht für stromhungrige Hardware geeignet, denn es entsteht ein Hitzestau und das Netzteil wird zu laut. Hier ist meine individuelle Lösung für ein AMD-System mit Athlon II X3 460 (TDP 95 Watt, Asus M4A88T-I Deluxe mit Onboardgrafik):
    - 2,5-Zoll-SSD im 3,5-Zoll-Einbauplatz unter Verwendung von zwei simplen Einbauschienen aus Metall (leitet die Wärme auf's Gehäuse ab, SSD erhält etwas Frischluft)
    - 60mm-Lüfter an der Rückseite, 80mm-Lüfter an der Vorderseite, jeweils gedrosselt auf ca. 1.000 U/min und einblasend
    - Netzteil ersetzt durch leiseres Fortron FSP300-60GHS (300W) und (wichtig) mit Lüftereinlass innenliegend montiert.

    Die beiden Gehäuselüfter saugen von außen Frischluft an, das untenliegende Netzteil entlüftet den Rechner nach hinten. Das ist zwar kontraintuitiv, weil der Kamineffekt eine Entlüftung von unten nach oben begünstigt (darauf beruht das ATX-Prinzip). Funktioniert aber trotzdem sehr gut.



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  • positive rating
    sergi on 04/25/2012, 12:36

    Super, jedoch nur für Profis

    Overall rating: (4.50)
    @Iapetos: Schließe mich 100% der Bewertung an.

    Die Einbaureihenfolge ist sehr wichtig, sonst hat man fast keine Chance. Deswegen gebe ich Euch mal eine Anleitung, damit auch alles kühltechnisch richtig eingebaut wird und die Kabel richtig verlegt werden.

    1) Gehäuse öffnen
    2) Gehäusefront entfernen indem man die 4 Halterungen vorsichtig zusammendrückt und rausschiebt, oder die Schrauben innen rausdreht. Falls man die Schrauben rausdreht, kann man diese sofort wieder an die entfernte Front anschrauben um diese danach einfach wieder kurz vor dem Abschluss der Basteloperation wieder reinzudrücken.
    3) Mittlere strebe entfernen (abschrauben) um mehr Freiheit bei der Hardware Installation zu haben
    4) Schienen an das einzubauende DVD Laufwerk anklipsen, aber noch nicht ins Gehäuse einbauen
    5) Mainboard: Jetzt I/O Blende und Mainboard verbauen. In meinem Fall Intel So.1155 DH61DL mit Core-i3 2125, 2x4GB Kingston PC1333, Intel 6230 BT WLAN Kombi pcie half size.
    6) Kühler: Da ca. nur 5cm Platz zum DVD Laufwerk frei sind und der HTPC leise sein soll, habe ich mich für den Thermaltake Slim X3 entschieden. Sonst gibts keinen weiteren Low Profile So.1155 Kühler der passt und leise ist.
    7) Zusätzlich habe ich zwecks Luftfluss einen 8cm Enermax Twister mit 19db und LED gekauft (lautlos) und an die Front geschraubt.
    8) Jetzt alle Mainboardkabel (USB, Netzteil, LEDs, Lüfter) anschließen.
    VORSICHT: Da das ATX Anschlusskabel etwas kurz geraten ist, kann je nach Mainboard es mit dem Kabel doch sehr knapp werden. Auch die SATA Kabel sind fast schon zu kurz, da diese durch den ATX Stecker nach unten gedrückt werden. Da manche DVD Laufwerke entweder etwas länger, bzw. der Stecker leicht versetzt ist, kann das Kabel nicht angeschlossen werden. Bei der HDD ist es nicht ganz so schlimm. Nur das Kabel muss etwas unvorteilhaft verbogen werden. Für SATA Anschlusskabel ans Mainboard empfehle ich je nach Mainboard 10cm oder 20cm lange Kabel.
    9) DVB-S TV Karte: Das Chieftec bietet einen Ausgang für einen PCI-e bzw PCI Karte, somit konnte ich meine Avermedia Trinity ins Gehäuse einbauen.
    10) Nach Verlegung der Kabel wieder mittlere Strebe anschrauben, SATA Kabel Stecken und Laufwerk von vorne ins Gehäuse schieben.
    11) Frontblende inkl. angeschraubter Halterungen vorsichtig ans Gehäuse randrücken.
    12) Alles anschließen, Deckel drüber und fertig.

    Positiv:
    - saubere Verarbeitung und keine Schnittkanten.
    - stabiles uns massives Gehäuse. Nichts scheppert und es hält sogar gekippt einen 23" TFT aus.
    - leises und effizientes Netzteil
    - normales DVD bzw. BR Laufwerk und große HDD passen rein (praktisch und günstig)
    - Option für TV bzw. Grafikkarte vorhanden (Single Slot)

    Neutral:
    - kein Reset Knopf vorhanden
    - wenn das Gehäuse liegend verwendet wird, währen zusätzlich zu verklebende Gummifüsse sicher eine nette Dreingabe

    Negativ:
    - etwas kurzer ATX Stecker (Vorsicht beim Mainboardkauf)
    - erster SATA Strom Stecker 1-2cm zu kurz, das Kabel sitzt ziemlich angespannt am DVD Laufwerk
    - Einbau kompliziert und muss durchdacht werden (Stichwort: Kabelmanagement und Luftfluss)

    Alles in allem ist das Gehäuse solide, sauber verarbeitet, aber nur für gute Bastler bzw. Profis zu empfehlen. Kompromisse muss man nicht eingehen, wenn man etwas basteln kann.

    Schön ist außerdem, dass ein 23" Dell U2311H genau auf das Gehäuse passt und schick aussieht.
    Für einen Preis inkl. Netzteil von 25€ (bei der Bucht) bin ich sehr zufrieden. Im Vgl. mit meinem vorherigen SilverStone Sugo SG05 Gehäuse ist der Verbraucht leicht gesunken. Was wohl dem kleineren Netzteil geschuldet ist.
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  • positive rating
    Ruudi on 12/24/2011, 12:31
    Habe das baugleiche A+ Case, das es nun nicht mehr gibt. Die Bauart lässt es zu einem gewissen Grad zu, ein performantes Spiele- und Home Entertainmentsystem zu bauen.

    Positiv:
    - Kompaktheit und Design; nicht zu hoch, nicht zu breit, nicht zu tief fürŽs Wohnzimmer (Geschmackssache)
    - Verarbeitungsqualität
    - Lüfteroptionen - 1x8cm vorn, 2x6cm hinten, Netzteil
    - 5,25" Laufwerk Schacht für normales, preiswertes DVD/BD Laufwerk

    Kompromisse:
    - Wenn ein 5,25" DVD/BD Laufwerk verbaut ist, passt nur noch ein sehr niedriger CPU-Kühler rein (max. 55mm oder so?) - in meinem Fall der Gelid Slim Silence. Lösung: externes USB-Laufwerk
    - Wenn ein 5,25" Laufwerk verbaut ist, kann man auch keine Grafikkarten mit Kühler auf der Rückseite (Passiv) einbauen. Lösung: das Laufwerksblech kann man ausbauen (zumindest bei dem A+ ist das Blech verschraubt, nicht vernietet)
    - es passen nur sehr kurze Karten in den PCI-E Steckplatz, was besonders bei Grafikkarten ein Thema wäre; ich verwende für den HTPC Einsatz die HD 4250 Onboard

    Negativ: so richtig negativ ist nix, das Gehäuse ist nun mal ein Kompromiss aus Kompaktheit & Performance.
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  • positive rating
    Iapetos on 04/11/2011, 22:15

    Unter Vorbehalt empfehlenswert

    Overall rating: (4.00)
    Auf Äußerlichkeiten möchte ich nicht eingehen, darüber darf sich jeder seine eigene Meinung bilden. Allerdings gibt es einige objektive Bewertungskriterien:

    Materialqualität:
    Der verwendete Stahl hat gewohnt gute Chieftec-Qualität, ist aber nicht, wie bei der Marke üblich, komplett schnittkantenfrei. Bei der Front ist ebenfalls typischer Chieftec-Kunststoff verwendet worden, dieser sieht billig aus, ist aber äußerst stabil und die Wandstärke ist sehr groß. Die Lackierung ist mittelmäßig gut, zum Teil sind Unebenheiten zu sehen und bei jeder Berührung verewigt sich der Benutzer mit seinen Fingerabdrücken.

    Einbau:
    Dies ist der größte Schwachpunkt: Es gibt keine Einbauanleitung, und obwohl das Gehäuse äußerst klein ist, ist die Reihenfolge der einzubauenden Komponenten keineswegs offensichtlich, sondern muss durch langwieriges Ausprobieren herausgefunden werden. Dabei ist besonders das Entfernen der Front äußerst unkomfortabel; die geringen Abmessungen des Innenraums erschwert natürlich alle Handgriffe, auch mit nicht besonders großen Händen.

    Netzteil:
    Das verwendete Modell im SFX-Formfaktor ist sehr leise, verfügt über aktive PFC und leistet auf der wichtigen 12-V-Schiene 156 Watt - bei einer Gesamtleistung von 180 Watt. Das ist ein äußerst guter Wert. Mit einem 80-Plus-Zertifikat wird nicht geworben, bei der geringen Leistung ist dieser Umstand aber verschmerzbar. An Sicherheitsmechanismen sind Überstrom-, Überspannungs- und Kurzschlussschutz angegeben; damit sind einige wichtige, aber längst nicht alle wünschenswerten Mechanismen dabei.

    Betrieb:
    Mit einer langsam rotierenden Festplatte und ebenso langsam rotierenden Lüftern weiß das Gehäuse im Betrieb sowohl bei der CPU-Temperatur als auch bei der Lautstärke zu gefallen - ohne dabei ultraleise oder superkühl zu sein. In Anbetracht der Größe ist das Ergebnis aber schon "super". Vibrationen treten auch nicht auf, dafür sorgt die massive Bauweise.

    Preis:
    Unschlagbar günstig, ein besseres Preis-Leistungsverhältnis bieten zur Zeit wohl nur sehr wenige Gehäuse mit ordentlichem Netzteil.

    Fazit:
    Ich empfehle dieses Gehäuse all jenen, die bereits viel Erfahrung beim Rechnerbau, keine Angst vor ramponierten Händen und viel Zeit und Geduld haben. Ist erstmal alles verbaut und läuft der PC, kann man mit diesem Gehäuse sehr viel Freude haben, insbesondere, wenn man an den niedrigen Preis denkt.
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