SilverStone Fortress FT01 USB 2.0 black (SST-FT01B)

Ratings and opinions for SilverStone Fortress FT01 USB 2.0 black (SST-FT01B)

Facts/Features:
Price-performance ratio:
Quality:
support:
Overall rating: 93%
4.75 of 5
based on 4 ratings and 3 user reviews.
Product recommendations:
100.00% recommend this product.
Showing 3 user reviews
  • positive rating
    buttcrack on 10/05/2008, 12:01

    Nahezu perfekt...

    Overall rating: (4.75)
    ... aber auch nur nahezu!
    Die äußere "Anmutung" ist perfekt: sehr gekonntes Finish ohne den Baukastenlook mancher Lian-Li-Gehäuse.
    Die Formulierung *wie aus einem Guss* ist im wahrsten Sinn angebracht.
    Das setzt sich durchaus im Inneren fort, die Festplattenkäfige sind allerdings billigstes Dünn-Alu mit z.T. scharfen Blechkanten. Das kann Lian-Li besser.
    Für Leute, die in einer halben Stunde einen PC zusammenzimmern wollen, ein glücklich machendes Gehäuse.
    Konzept: Das obere "Frontpanel" lässt eSata vermissen, lediglich zwei USB-Anschlüsse sind auch eher mager. In Anbetracht der zahlreichen Header moderner Mainboards hätten es auch vier USB-Anschlüsse sein können.
    Riesenbockmist: Die NF-Masse der Headsetanschlüsse ist mit der digitalen Masse von USB und Firewire an der dortigen Stützplatine durchkontaktiert. Für eine "Weltfirma" ein unverzeihlicher Fehler, aber auch Lian-Li macht das so "granatenfalsch". Für Leute, die ohnehin nie einen Unterschied hören, kein Problem - audiophile Lösungen sind somit aber verhindert.
    Beim multifunktionalen Silverstone Panel FP 34 sind die Audiomasse und die digitalen Massen potentialgetrennt, so wie sich das gehört und es eigentlich auch selbverständlich sein sollte.
    Tester von Gehäusen haben das übrigens auch noch nie "gerafft" - es wird einfach nicht mitgetestet.
    An der Rückseite ist ein "Ausbruch", an dem man mit etwas Geschick ein Doppel-USB-Slot oder die fehlende eSata-Verbindung anbringen kann.
    Die "Zerlegung" des Festplattenkäfigs in einen abnehmbaren Vierer und einen verbleibenden Dreier hätte besser umgekehrt ausgelegt sein können. Sieben Festplatten brauchen wohl wenige, aber vier nutzbare nach Demontage eines Teilkäfigs wären sinnvoll gewesen.
    Die mitgelieferten Lüfter sind zwar nicht unhörbar, aber auch nicht zu laut. Ungläubiges Erstaunen macht sich breit, dass die installierten 180-er zwar nicht brüllend laut sind, aber auch so gut wie garnichts an Luft bewegen (nur 0,18 Ampère Strom-Nennwert). Durch die Festplattenkäfige strömt frontseitig (mit Luftfilter) praktisch nichts mehr - mindestens ist jeder nicht benötigte, den Luftstrom behindernde Festplatteneinschub zu entfernen. Analog gilt das auch für den oben angeordneten einströmenden Lüfter.
    Der 120-er ist brauchbar, aber ein ersatzweise installierter Noiseblocker Silent-Frame S2 zeigt, wie es besser geht (Airflow plus Laustärke).
    Kurzer Hand habe ich von der Montageoption Gebrauch gemacht, die müden 180-er durch potente 120-er zu ersetzen (Noiseblocker Silent Frame 120 S2). Ein Unterschied wie Tag und Nacht - ab sofort strömt etwas mit eher geringeren Lautstärkewerten.
    Erste Versuche, den oberen Lüfter ausblasend statt einblasen zu machen, waren ermutigend: Die entscheidenden Temperaturen an CPU, Chipsatz und Grafikkarte waren mit dieser Lösung günstiger. In diesem Fall kann man den Luftfilter weglassen, was den Airflow verbessert und dem ohnehin existierende Trend folgen, dass warme Luft aufsteigt.
    Dazu muss man allerdings anmerken, dass ich eine direkt "ausblasende" HIS 4850 IceQ4 verwende, die den Innenraum nicht zusätzlich aufheizt.
    Auch dürften die individuellen Kühllösungen für CPU und Chipset eine Rolle spielen und eine Allgemeinaussage in Frage stellen.
    Experimentieren lohnt in jedem Fall!
    Fazit: Ein sehr gutes Gehäuse mit Kunstfehlern - für mich sämtlich "reparabel".
    Aber auch die Schnellzusammenschuster werden damit glücklich sein
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