Bin seit dem Intel 80386-SX33 dabei und habe bis Dato mehr als zwei Dutzend CPUs unter der "Haube" gehabt, aber einen derartigen Performance-Schub habe ich bisher noch bei keinem Upgrade verspüren dürfen.
Mein letzter PC war ein P4C (Northwood) 3.0@3.8Ghz.
Durch das Upgrade auf den E6600 hat sich die rohe CPU / Subsystem-Rechenleistung gradezu _vervielfacht_.
Selbst im Singlecore-Betrieb (also bei nicht SMP-fähigen Applikationen) erlebe ich eine Leistungsverdreifachung - entsprechende Übertaktung vorausgesetzt natürlich, jedoch ist das grade der Punkt, an dem die Core2Duo's generell anfangen so richtig zu scheinen.
Mittlerweile ist Übertakten ja zum Volkssport geworden und die Mainboard Herseller implementieren OC-spezifische Optionen bereits im BIOS, so dass wirklich jeder Narr seinen Core2Duo auf mindestens 20-25% über dem nominellen Takt betreiben können sollte.
Mein E6600er liess sich, eine Wakü vorausgesetzt, ohne größere Probleme auf 3.2Ghz betreiben.
Letztendlich bin ich jetzt bei 3.6Ghz angelangt (400Mhz FSB), was zwar eine Spannungserhöhung unumgänglich machte, aber dank Wasserkühlung mache ich mich auch bei den 1.5V keine Sorgen bzgl. Elektromigration.
Bevor ich jetzt noch weiter abschweife ziehe ich mal (endlich?) einen Schlussstrich und sage dass ich auch 4 Wochen nach dem Kauf dieser CPU immer noch euphorisch und total begeistert bzgl. dessen Leistung bin.
Vielen Dank liebe Intel-Ingenieure ;)